Ruhrrevier

Die Fotografie und das Welterbe Bundesinstitut auf Zollverein


Zollverein ist einfach ein Ort für ganz besondere Bilder, wie dieses hier, das Ralf Schultheiß mit dem Aalto-Ballett auf dem Welterbe für eine Werbekampagne der Stadt Essen zelebriert hat

 

Es ist ein Ort für ganz besondere Fotos und es soll ein ganz besonderer Ort für Fotos werden: Das Welterbe Zollverein hat beste Aussichten, Standort des künftigen Bundesinstitutes für Fotografie zu werden. Denn ein neues Gutachten der Bundesregierung sieht den Standort in Essen klar vor dem Mitbewerber aus Düsseldorf.

Denn hier ist nicht nur ausreichend Platz für das neue Institut vorhanden, bestätigt die Studie, hier passt auch alles perfekt zusammen, freuen sich die Protagonisten aus Essen, die sich für diese renommierte Neuansiedlung stark machen. So gibt es auf Zollverein nicht nur den nötigen Platz, sondern auch noch mit der Folkwang Universität der Künste die richtige Nachbarschaft. Insgesamt kann Essen mit dem Welterbe ein „Areal zur Verfügung stellen, das symbolisch wie kein zweites für den Wandel in der Region steht und jährlich Gäste aus der ganzen Welt ins Ruhrgebiet lockt“, lobt Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein.

Und es passt zum Zentrum für Fotografie in Essen, das sich seit Jahrzehnten der Erforschung, Sammlung, Vermittlung und Lehre von Fotografie widmet. Partner sind neben der Folkwang Universität der Künste das Museum Folkwang, das Historische Archiv Krupp und die Stiftung Ruhr Museum. „Das nationale Fotoinstitut ist die konsequente Fortsetzung und Krönung der Beschäftigung mit dem Abbildungsmedium des Industriezeitalters in Essen seit einem halben Jahrhundert“, sagt Prof. Theodor Heinrich Grütter, Direktor des Ruhr Museums.

Artikel von www.top-magazin.de/ruhr