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Wellness

Die kleinen Sünden des Alltags – und wie man lernt, ihnen zu widerstehen

Zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen Jahr für Jahr allerhand gute Dinge vor – nur um die guten Vorsätze spätestens in der zweiten Januarwoche schon wieder über den Haufen zu werfen. Das allein zeigt, wie schwer es ist, alte Muster zu überwinden und sich wirklich zum Positiven zu verändern. Hand aufs Herz: Wir alle haben im Alltag mehr oder weniger viele kleine Sünden, bei denen wir schwach werden, auch wenn wir eigentlich wissen, dass wir uns und unserer Gesundheit damit schaden. Doch wie kann man diesen kleinen und großen Sünden besser widerstehen und damit einen wertvollen Beitrag für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden leisten?


Zu viel Alkohol

Statistiken zeigen, dass vor allem Menschen ab 40 dazu neigen, regelmäßig zu große Mengen an Alkohol zu trinken. Gerade bei Feiern und Partys wird oft viel Alkohol getrunken. Grundsätzlich gilt natürlich, dass man bei Alkoholproblemen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Sofern man jedoch noch nicht zu tief im Suchtstrudel gefangen ist, kann man sich oft selbst helfen. Dann gilt es, die regelmäßigen Alkoholeinheiten drastisch zu reduzieren. Ein Bier nach dem Feierabend ist okay – mehr sollte es aber nicht sein. Hilfreich ist es auch, sich ein Datum festzulegen, bis zu dem man überhaupt nichts mehr trinken möchte. Einladungen zu Veranstaltungen, die zum Trinken verleiten, sollte man erst einmal ausschlagen. Alternativ kann man sich auch als Fahrer anbieten, damit man ganz bewusst die Finger vom Alkohol lässt.

Rauchen

Das Rauchen gehört zu den häufigsten Lastern im Alltag. Die meisten Raucher wissen, dass sie damit ihrer Gesundheit schaden, doch es fällt ihnen einfach zu schwer, den Zigaretten zu widerstehen. Hilfreiche Tricks, die dabei helfen, das Rauchen aufzugeben, sind zum Beispiel:

  • Möglichst sofort mit dem ersten rauchfreien Tag beginnen
  • Für Ablenkung sorgen
  • Zunächst auf die E-Zigarette umsteigen
  • Sich selbst für jeden rauchfreien Tag belohnen
  • Gesunde Snacks naschen
  • Sport treiben, um Glückshormone auszuschütten

E-Zigaretten sind als Übergangslösung besonders hervorzuheben. Nach einer neuen Studie der Regierungsagentur Public Health England können E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung besonders effektiv beitragen. Daneben sind sie weniger ungesund als die normale Zigarette und verursachen auch keinen lästigen Rauchgeruch. Wenn es gar nicht anders funktioniert, helfen auch Pflaster und Kaugummi, um den Drang nach dem Nikotin in den Griff zu bekommen.

Ungesunde Ernährung

Kekse zum Frühstück, zerkochtes Kantinenessen zum Mittag, ein Stück Kuchen zum Kaffee und eine Pizza zum Abendessen: Die Ernährung vieler Menschen ist weder besonders vitamin- und nährstoffreich noch sehr gesund. Doch wie gelingt es, sich im stressigen Alltag gesünder zu ernähren? Eine gewisse Disziplin gehört zu einer Ernährungsumstellung auf jeden Fall dazu. Experten empfehlen, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu verzehren. Eine Obstmahlzeit eignet sich gut für das Frühstück. Um mittags nicht in der Kantine essen zu müssen, kann man sich selbst etwas Vorgekochtes mitnehmen. Dafür eignen sich Gemüsepfannen, Salate mit Beilage oder selbst gemachte Sandwiches. Wer Vollkornprodukte in den Speiseplan integriert, ist länger satt und wird generell weniger Heißhunger auf Süßes verspüren. Und wenn doch einmal der Heißhunger auf Süßigkeiten kommt, greift man am besten zu Trockenobst. Weitere Tipps für eine vollwertige und gesunde Ernährung hat auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Zu wenig Sport

Viele Menschen verbringen ihren Alltag berufsbedingt vor allem sitzend. Geraden dann ist Sport in der Freizeit unverzichtbar, egal ob man die Fettverbrennung ankurbeln oder einfach fit werden möchte. Um sich in Zukunft mehr sportlich zu betätigen, sollte man Sport gezielt in den Alltag integrieren. Das klappt zum Beispiel, indem man sich feste Trainingszeiten vornimmt. Trainieren kann man morgens vor der Arbeit oder abends nach Feierabend. Ein bisschen Zeit hat jeder. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, um sich im Alltag mehr zu bewegen, indem man beispielsweise mit dem Rad zur Arbeit fährt, die Treppen statt des Aufzugs nimmt oder seine Kollegen lieber persönlich an ihrem Arbeitsplatz aufsucht, statt sie anzurufen.

 

 


Bild: Pixabay.com

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