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„Ich habe Rücken“

Multimodale Schmerztherapie bei Rückenschmerzen


 

 

Die Statistiken der Krankenkassen spiegeln seit Jahrzehnten ein frustrierendes Bild – fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal unter Rückenschmerzen. Positiv ist zwar, dass sich die Beschwerden in einer Vielzahl der Fälle von alleine verschwinden. Bedenklich ist, dass die Anzahl der Arztbesuche auf Grund von Rückenschmerzen trotz Präventionsangeboten und Aufklärung in den letzten 20 Jahren stetig zunehmen. Insbesondere die Zahl der Krankenhausaufenthalte auf Grund von Rückenschmerzen steigt deutlich an.

 

 

Das Top Magazin spricht mit den Spezialisten der Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik über effektive Behandlungsmöglichkeiten und die Prävention von Rückenbeschwerden. Das interdisziplinäre Team aus Neurochirurgen, Orthopäden und Sportmedizinern behandelt Rückenschmerzen aus verschiedenen Blickwinkeln. Unter Einsatz modernster Diagnostik und umfangreicher konservativer und operativer Therapien behandeln sie erfolgreich akute und chronische Rückenschmerzen.

 

 

Mitbegründer der Praxis, Dr. Axel Jung, und sein neurochirurgischer Partner Prof. Dr. Thomas Gasser sind die operativen Spezialisten für die Wirbelsäule. Dr. André Demant ist als Radiologe für die diagnostische Bildgebung verantwortlich. Die Orthopäden und Sportmediziner Peter Braun und Dr. Markus Klingenberg leiten die funktionelle Diagnostik und Therapie.Unterstützt werden sie durch Philip Ibe, Dr. Christoph Manka und Dr. Thomas Weimann.

 

 


 

Top: Beginnen wir mit dem „worst case“ Szenario, wann ist bei Rückenschmerzen wirklich Eile geboten?

 

Dr. Axel Jung: In bestimmten Situationen ist ein schnelles Vorgehen geboten. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Patient das Gefühl oder die Kontrolle über sein Bein verliert oder plötzlich neu aufgetretene Beschwerden beim Wasserlassen oder Gang zur Toilette hat.

Vor jeder Behandlung steht die gründliche Diagnostik. Die Ursachen von Rückenschmerzen sind vielfältig. „Strukturell“ kann beispielsweise ein Bandscheibenvorfall Druck auf einen Nerv ausüben. Ein weiteres häufig vorkommendes strukturelles Problem ist die Einengung eines Nervs bei seinem Austritt durch den knöchernen Spinalkanal. Diese Ursachen erkennt der radiologische Leiter der Praxis, Dr. André Demant, im Röntgen und in der strahlungsfreien MRT-Bildgebung.

 

Dr. André Demant: Wir setzen in unserer Praxis modernste Geräte in einem ansprechenden Untersuchungs-Setting ein. Der Vorteil für den Patienten sind kurze Untersuchungszeiten in angenehmer Atmosphäre.

 

Top: Wie lassen sich akute Rückenschmerzen am schnellsten behandeln?

 

Prof. Dr. Thomas Gasser: Schnelle Hilfe bei akuten „strukturellen“ Beschwerden bietet unsere Mikrotherapie. Dabei injizieren wir Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente CT-gesteuert und millimetergenau an die betroffenen Nerven oder in die kleinen Wirbelgelenke. Diese Therapie ist in der Regel unmittelbar im Anschluss an die Diagnostik möglich.

 

 

Top: Welche weiteren Ursachen können für Rückenschmerzen verantwortlich sein?

Dr. Markus Klingenberg: Neben den strukturellen sind auch funktionelle Ursachen relevant. Oft treten diese auch kombiniert auf. Dazu gehören Verspannungen der Muskulatur, Verklebungen der Faszien, Fußfehlstellungen und ein Mangel an Beweglichkeit und Kraft. Überregional können unsere Atmung, Darmbeschwerden und selbstverständlich psychische Anspannung und Stress maßgeblich für Rückenbeschwerden verantwortlich sein. Um diesen Ursachen auf den Grund zu gehen, nutzen wir Bewegungsanalysen, eine 4D-Wirbelsäulenmessung in Verbindung mit einer Fußabdruckmessung und ein EMG.

Peter Braun: Die funktionellen Untersuchungsmethoden bewirken bei unseren Patienten oftmals einen „AHA“-Effekt. Fehlhaltungen werden sichtbar und Lösungsansätze leuchten direkt ein. Auch bei akuten funktionellen Beschwerden bieten wir eine schnelle und wirksame Hilfe an. Wir setzen neben der meistens bekannten manuellen Therapie / Chirotherapie und Akupunktur weitere effektive Verfahren wie die Stoßwelle, Laser und Mikrostrombehandlung ein.
Philip Ibe, Arzt der deutschen Hockeynationalmannschaft: Die durchdachte Kombination der Maßnahmen liefert die besten Ergebnisse. Es ist wie bei einem guten Kochrezept, man muss wissen, welche Zutaten wann zusammengegeben werden.

Dr. Markus Klingenberg: Auf Dauer sind präventiv ein Training der Beweglichkeit und Kraft in Verbindung mit entspannenden Verfahren und einem regelmäßigen Training der Atmung entscheidend. Patienten werden von unserem Team zur Durchführung eines selbständigen Trainings motiviert und angeleitet. Wir halten über ein Recall-Tool den Kontakt zu unseren Patienten, um eine langfristige Beschwerdefreiheit zu erzielen.

Peter Braun, Arzt der deutschen Fechtnationalmannschaft: Entscheidend sind positive Routinen. Wir putzen ja auch jeden Tag unsere Zähne, um Zahnbeschwerden zu vermeiden. Was machen wir täglich für unseren Rücken?
Dr. Axel Jung, ehemaliger Leistungsschwimmer: Durch unsere eigenen sportlichen Erfahrungen und unseren aktiven Lebensstil leben wir, was wir unseren Patienten empfehlen. Wir sind selber beruflich und privat zeitlich eng eingebunden und wissen daher wie herausfordernd es sein kann, Alltag und Training zu kombinieren.

 

Top: Wie können interessierte Patienten bei Ihnen einen Termin vereinbaren?

 

Prof. Dr. Gasser: Als Team stehen wir unseren Patienten Montag bis Freitag im Rahmen der Sprechstunde und am Wochenende und an Feiertagen für akute Behandlungen auch im Rahmen unserer Notfallsprechstunde zur Verfügung. Termine können telefonisch und online über Jameda vereinbart werden.

 

Top: Bieten sie auch spezielle Präventionsmaßnahmen an?

Dr. Markus Klingenberg: Die eben schon angesprochenen Bewegungsanalysen bilden die Grundlage unseres Präventionskonzepts. Um das Beispiel meines Kollegen Braun aufzugreifen, entspricht dieser ca. halbstündige Termin dem jährlichen Besuch beim Zahnarzt. Ergeben sich dabei Auffälligkeiten, so reagieren wir darauf. Ab Mitte 50 ergänzen wir diese Untersuchung um die auch in den Leitlinien empfohlene Knochendichtemessung.

Dr. André Demant: Darüber hinaus bieten wir auch seit 12 Jahren Check-Up-­Untersuchungen an, die den gesamten Gesundheitsstatus innerhalb eines Tages überprüfen. Schnell und effektiv alles unter einem Dach. Dieses Angebot nutzten auch viele lokale und einige überregionale Firmen, die aktiv etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter leisten möchten.

 

Top: Vielen Dank für das Gespräch und den spannenden Einblick in die Arbeitsweise Ihrer Praxis.

Artikel von www.top-magazin.de/bonn