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Effektvolles Marketing

Kreativ bleibt im Kopf


 

Werbung ist heute überall. Und sie spricht die ganze Bandbreite unserer Emotionen an. Mal hintergründig und subtil, mal nachdenklich und mahnend, mal provokant und schreiend. Doch die meisten Botschaften nehmen wir im Alltag gar nicht mehr war. Entweder gehören wir nicht zur passenden Zielgruppe oder die Reklame versinkt in der Beliebigkeit.

Dabei finden sich hunderte von Möglichkeiten, Ihr Unternehmen bekannter zu machen. Von Sponsoring über Selfmailer bis hin zum Empfehlungsmarketing gibt es zahllose Ansätze. Immer den neusten Kanal zu bedienen, ist dabei gar nicht nötig. Dabei hilft es, neue Wege zu gehen und kreative Ideen zuzulassen. Aber auch Werbung in klassischen Formaten sorgt, wenn sie gut gemacht ist, für reichlich Aufmerksamkeit:

 

Müll oder Kunst?

Aus dem Bereich des Guerilla Marketing stammt diese Idee. Diese Marketingmaßnahme findet sich aufgrund ihrer rechtlich zweifelhaften Methoden seltener im Portfolio von Unternehmen. Bei NGOs ist sie allerdings überaus beliebt, um die eigene Botschaft unter die Menschen zu bringen. So auch bei der Aktion der Plastic Pollution Coalition, die von Rethink Communications aus Vancouver durchgeführt wurde. Riesige Plastikhalter für Six-Packs, wie sie typisch für die Getränkedosen in den USA und Kanada sind, wurden über Skulpturen und Statuen im Stadtbereich gehängt. Die Aktion soll auf unsere Müllproduktion aufmerksam machen und zu einem überlegteren Umgang animieren.

 

Superweich

Eine Displaykampagne von Procter&Gamble für Ariel versprach kuschelige Wäsche durch den neuen Weichspüler. So weich und kuschelig, dass sogar die Plakate in sich zusammenfielen. Die Idee zeigt, wie der Bruch mit Erwartungen auch bei bekannten und allgegenwärtigen Werbemethoden für einen nachhaltigen Effekt sorgen kann. Einfach aber eindrucksvoll, was sich die Agentur Saatchi und Saatchi aus Dubai hier hat einfallen lassen.

 

Selbst zu Lego werden

Auch mit Einkaufstüten ist eine Menge möglich. Eine witzige Idee stammt von Junho Lee und Hyun Chul Choi, die an der School of visual Arts in New York studieren. Diese gestalteten die Tragetasche um. Zwei Halteschlaufen wurden auf der Innenseite befestigt. Von außen wurde die rote Tasche mit dem bekannten Schriftzug um zwei Lego-Hände erweitert, die sich ein Stück nach oben fortsetzen. Für den Betrachter sieht es so aus, als habe der Träger selbst Lego-Hände.

 

 

Klebrige Dusche?

Die Coca-Cola Company ist immer für eine spannende Idee gut. Das Werbekonzept hinter den meisten Getränkesorten der Firma ist die Aufladung mit bestimmten Emotionen. Coca-Cola wird als generationenübergreifend trendig beworben. Fanta arbeitet mit einer bunten, spaßigen Welt. Und bei Sprite steht die Erfrischung im Mittelpunkt. Dieser Gedanke im Hinterkopf brachte die Agentur Ogilvy & Mather Brazil auf die Idee, eine Stranddusche in der Optik eines Getränkeautomaten zu gestalten und mit der Designsprache von Sprite zu versehen. Die Menschen, die eine Erfrischung wollten, stellten sich dorthin, wo die Becher normalerweise stehen würden und drückten auf einen großen Hebel. Dass es Wasser war, das dann auf sie niederging, wird manch einen enttäuscht haben. Doch die Idee ist schlicht genial.

 

Einbruch leicht gemacht

Weltbekannt geworden ist die Aktion des Sicherheitsglasherstellers 3M. Das Unternehmen platzierte drei Millionen Euro hinter dem firmeneigenen Glas an einer Bushaltestelle. Wer die Scheibe zerbrechen konnte, durfte das Geld behalten – so überzeugt ist 3M vom eigenen Produkt. Geschafft hat es niemand. Aber die Aktion war ein voller Erfolg und ein perfekter Beleg dafür, dass die sonst so beliebige Plakatwerbung mit frischen Ideen punkten kann.

 

Fingierter Diebstahl oder genialer Marketing-Coup?

Die Firma Bahlsen, ein bekannter Kekshersteller aus Hannover, sah sich Anfang 2013 mit einer seltsamen Form der Erpressung konfrontiert. Unbekannte Täter hatten das Wahrzeichen der Firma, eine vergoldete, etwa 20 Kilo schwere Darstellung des berühmten Bahlsen-Kekses, vom Hauptsitz entwendet. Die Täter forderten vom Unternehmen, 1.000 Euro an ein Tierheim sowie eine Schokoladenkeks-Spende an ein Kinderkrankenhaus zu leisten. Bahlsen weigerte sich, auf die Forderungen einzugehen, bot aber an, im Falle der Rückgabe 52.000 Kekspackungen an 52 soziale Einrichtungen zu spenden. Der Keks wurde wenige Tage später an der Leibniz-Universität gefunden. Bahlsen löste sein Versprechen in der Folge ebenfalls ein. Die Behauptung, bei der ganzen Aktion handele es sich um eine clevere Marketing-Aktion, wies Bahlsen stets zurück. Es handele sich um eine Straftat und eine solche würde das Unternehmen nicht zu Werbezwecken billigen. Die Auffälligkeiten in der Kommunikation, insbesondere rund um die Zahl 52, die mit den „Zähnen“ an einem Leibniz-Keks korreliert, lassen Skeptiker allerdings bis heute zweifeln.

 

Bildquelle: pixabay, Wikimedia Commons

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