
The Counder Conference, das ist ein Treffen für visionäre Führungskräfte, um gemeinsam die wichtigsten Chancen von morgen zu erkunden.
Rund 500 handverlesene Teilnehmer kommen dabei zusammen: Investoren, Family Offices, Vorstände, Venture-Capital-Partner, Unternehmer und Gründer aus über 30 Ländern. Keine Laufkundschaft, keine Zufälligkeit – jede Begegnung ist Teil eines kuratierten Netzwerks. Und auch ich kann dabei sein: Gemeinsam mit Arndt Hüsges (Founder und CEO Hüsges Gruppe Die Gutachter) reise ich nach Südafrika. Arndt ist einer der Founder von Counder und hat mich zu diesem Netzwerktreffen der Superlative eingeladen. Die Tickets zu der mehrtägigen Veranstaltung sind nicht käuflich. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung oder Empfehlung. Dieses Prinzip ist gewählt, um ein Umfeld zu schaffen, in dem vertrauensvolle Netzwerkbildung, langfristiges Denken und visionärer Austausch möglich werden. Kapstadt bildet dafür den idealen Rahmen. Urbane Dichte mit unmittelbarer Nähe zur Natur sowie europäische Einflüsse mit afrikanischen Wurzeln und lebendigem Kultur- und Businessleben. Dieser Ort lädt dazu ein, gewohnte Denkmuster zu durchbrechen.
Der Auftakt findet beim Empfang in der Residenz der Deutschen Vertretung in Kapstadt statt. Gastgeberin ist Tanja Werheit, die deutsche Generalkonsulin. In angenehmster Atmosphäre entstehen hier die ersten Gespräche und werden nach den Willkommensgrüßen der Botschafterin sowie der Gründer von Counder, Michel Weiß und Leonard Stiegeler, in gelöster Stimmung weiter vertieft. Der Rahmen setzt früh den Ton für die kommenden Tage. Der eigentliche Konferenztag findet in der Norval Foundation, einem der bedeutendsten Museen für zeitgenössische afrikanische Kunst, statt. Er beginnt plenar mit mehreren Vorträgen vor der gesamten Zuhörerschaft. Sie setzen thematische Leitplanken zu Global South, Künstlicher Intelligenz, globalen Kapitalflüssen und neuen Formen internationaler Zusammenarbeit.
In den anschließenden sogenannten Deep Dive Sessions arbeiten wir in kleinen, kuratierten Gruppen. Hier wird nicht präsentiert, sondern offen, konzentriert und auf Augenhöhe diskutiert. Hier begegne ich in der Gruppe „to build a unicorn“ u. a. Dr. Christo Wiese, Milliardär und Gründer von Shoprite, oft als „Aldi Südafrikas“ bezeichnet. Seine Perspektiven auf langfristiges Unternehmertum, die er der kleinen Runde eröffnet, und die weiterführende Diskussion über mögliche zukünftige Entwicklungen beeindrucken nachhaltig. Großzügige Puffer- und Pausenzeiten zwischen den Programmpunkten sind kein Beiwerk, sondern ein bewusst eingesetztes Gestaltungselement. Sie sorgen dafür, dass das organische Weiterentwickeln für eine tatsächliche Umsetzung von Visionen entscheidend ist. In lockerer Atmosphäre beim Sundowner im Garten der Norval Foundation werden neue Bekanntschaften gemacht, andere vertiefen sich hier. Ich treffe Florian Schauenburg, der im internationalen Space- und Space-Tech-Umfeld aktiv ist und Perspektiven aus kommerzieller Raumfahrt, Satellitentechnologie und Deep-Tech-Investments einbringt. Ebenfalls begegne ich Hans Otterling, einem einflussreichen schwedischen Wagniskapitalgeber und prägenden Kopf der europäischen Tech-Investorenszene.
Ob Spotify, Klarna, Trustpilot oder StepStone – Otterling hatte häufig „das richtige Näschen“. Dass er heute in Südafrika lebt, begründet er nicht mit der Natur, sondern mit den Wachstumsmöglichkeiten afrikanischer Märkte. Einen öffentlichen Akzent setzt Carsten Puschmann, der bekannte Start-up-Investor. Als Host eines Podcasts bei BILD TV führt er im Rahmen der Konferenz ein Live-Interview mit Michel Weiß, Co-Founder und die treibende Kraft hinter der Counder-Conference. Er erläutert die Idee und spricht über die enormen Potenziale Afrikas – auch im Namen seines Partners, Co-Founder und Chairman Leonard Stiegeler, der seit Jahren eine zentrale Rolle im afrikanischen Tech-Ökosystem spielt und Konzeption sowie Ausrichtung maßgeblich prägt. Der krönende Abschluss findet im Cape Town Stadion statt – vielen noch in Erinnerung durch das 4:0 unserer DFB-Elf gegen Argentinien in 2010. Der Rahmen ist groß und feierlich und steht dem Counder-Netzwerk exklusiv zur Verfügung. Nach einem Dinner in der VIP-Lounge, zu dem sich auch Neville Isdell, ehem. CEO Coca Cola eingefunden hat, beginnt die Abschlussveranstaltung mit Tenor Sipho Fubesi, der mit der Arie von „Nessun Dorma“ den Showteil des Abends eröffnet. Die Kirsche auf der Sahnetorte ist Yvonne Chaka Chaka. Der südafrikanische Superstar performt u. a. „Free Nelson Mandela“ – ein Song mit besonderer Bedeutung für den in Südafrika allgegenwärtigen Nelson Mandela. Chaka Chaka holt die Gäste von ihren Plätzen, tanzt und feiert mit ihnen.
Die Founder sind sichtlich bewegt, Umarmungen prägen den Abschluss des Abends. Was bleibt, ist das Bild eines Treffens, bei dem Visionäre zusammenkommen, durch die um global zu denken und die Zukunft aktiv zu gestalten. Hier entsteht nachhaltige Wirkung, wobei Kapital, Ideen und Verantwortung zusammenfinden. Ich nehme viele Impulse, Kontakte und Perspektiven mit und hoffe, auch 2027 wieder eine Einladung zu erhalten. Noch bin ich der einzige Vertreter des Ruhrgebiets.
In der Residenz der deutschen Botschaft beginnt die Counder Conference. Generalkonsulin Tanja Werheit empfängt – erste Gespräche finden in besonderer Atmosphäre statt.