Sommer, Sonne, Sylt
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Sommer, Sonne, Sylt

 

Sommer, Sonne, Sylt

Es ist Deutschlands Trauminsel und immer eine Reise wert. Zwischen List im Norden und Hörnum im Süden, Keitum im Osten und Westerland als Zentralort gibt es so viel zu entdecken. Das alles will Melissa erkunden. Dafür hat sie sich bei loui.rocks in Bredeney mit den passenden Outfits eingedeckt, die richtigen Sonnen­brillen dazu bei Schürholz Brille & Linse abgeholt, und dann geht es mit dem schicken BMW 420i-Cabrio los Richtung Norden. Ihr Ziel bei diesem Trip: das Landhaus Stricker von Holger Bodendorf in Tinnum. 

Es könnte auch die Südsee sein: Der Samoa-Strand in Rantum hat einen ganz besonderen Charme. Etwa ab den 1930er Jahren tragen drei der FKK-Strände exotische Namen. „Abessinien“ liegt bei Wenningstedt, südlich von Rantum gibt es neben „Samoa“ noch „Sansibar“.

Es ist Melissas Premiere auf der Traum­insel Sylt. Bisher, bekennt die junge Frau lächelnd, hat sie ihre Urlaube auf Mallorca verbracht, und ein Auslandsjahr in Australien.

Ein Ausflug zum Leuchtturm Langer Christian in Kampen. Das sportliche Cabrio für die Sylt-Reise hat die BMW Nieder­lassung Essen bereitgestellt. Mehr Infos dazu unter Tel. 0201 8318-3000.

Nun aber möchte sie auch einmal erkunden, was die eigene Heimat zu bieten hat. Und dabei findet die 19-jährige aus Mülheim eine echte Wohlfühl-Insel mit vielen Highlights und manchen verborgenen Überraschungen. Der erste Besuch auf dem schon berühmten Eiland zwischen Wattenmeer und Nordsee führt die junge Frau zu den bekannten Hotspots der Insel. Kampen, der Nobelort, steht ebenso auf dem Programm wie der Ellenbogen mit List ganz im Norden. Und natürlich darf auch der Weg nach Süden nicht fehlen, Samoa und Sansibar versprechen hier traditionell nicht nur Südsee-Feeling, sondern auch coole Locations.

Am Samoa-Strand ist es das Samoa Seep­ferdchen, mit dem namens­gebenden Tier beflaggt und von zwei Seepferd-Skulpturen bewacht. Aus der einstigen Baracke einer alten Kaserne ist längst ein Fein­schmecker­restaurant geworden, zu dem nicht nur die überzeugten Anhänger der Freikörper-Kultur dort bestens bekleidet – strömen. Vater des Erfolgs ist „Kalle“, der Inhaber Karl Nissen-Huending. Er war Surflehrer, kochte auf der Insel in den Gourmet-Treffs „Hotel Stadt Hamburg", „Wit Hüs", „Pony" und „GoGärtchen.

Dann übernahm der damals 31-Jährige 1985 das „See­pferd­chen“, zu der Zeit nur ein Schnell­imbiss. Heute ist es ein angesagtes Strand­restaurant mit ganz besonderem Ambiente: Locker, lässig, lecker beschreiben den Ort an einem der schönsten Strand­abschnitte Sylts. Hier ist das Wasser flach, die Strände sind weniger überlaufen, und die Atmosphäre ist entspannt. Außerdem lockt an diesem Ort eine Strandsauna.

Zwei Sylt-Fans aus dem Ruhrgebiet begegnen sich im Sylter Norden: Melissa, die schon beim ersten Besuch die Insel lieben lernt, und Zarah, die nach ihrer Ausbildung im Essener Schloss Hugenpoet nun auf Sylt im Einsatz ist. Beide im Outfit von loui.rocks. Melissa trägt eine Isabel Marant Spitzenbluse mit Lochstickerei, Zarah kommt im Set von Victoria Beckham: Modern Tailored Shorts mit einer Lightweight Cotton Bluse.

Ein individuelles und luxuriöses Zuhause auf Zeit

Pause im idyllischen kleinen Park, der am Landhaus Stricker mit Bachläufen, Teichen und altem Baum­bestand zur Erholung einlädt

Das feine Landhaus Stricker hat Melissa als Heimat­hafen für ihren Insel-Ausflug gewählt. Im beschau­lichen Tinnum ist Holger Bodendorf dort seit mehr als 20 Jahren Gastgeber aus Leiden­schaft und bietet in seinem charmanten 5-Sterne-Superior-Hotel ein individuelles und luxuriöses Zuhause auf Zeit, findet Melissa, und fühlt sich gleich rundum wohl in dem historischen, aber fein hergerichteten ­Gebäude aus dem Jahr 1784. 

Melissa genießt den gepflegten 5-Sterne-Lusxus-Spa-Bereich des Hotels. 


Dieses Alter merkt man dem Relais & Chateau Hotel heute aber höchstens noch durch die traditionelle Fassade und seinen ruhigen Park mit Teich und altem Baum­bestand an. Hausherr ist seit mehr als 20 Jahren Holger Bodendorf, er hat das historische Haus zuletzt 2023 auf den neuesten Stand gebracht. Die 38 Zimmer und Suiten sind mit viel Gespür für Stil und einem Fokus auf Nachhaltigkeit für alle Bedürfnisse seiner anspruchs­vollen Gäste gestaltet. Für Melissa jedenfalls bleiben bei ihrem Aufenthalt keine Wünsche offen, sie genießt auch den exklusiven Spa-Bereich, den schönen Pool und powert sich zwischendurch im hauseigenen First-Class-Gym aus. 

Ein großer, gut temperierter Indoor-Pool, Saunen und ein Gym warten auf die Gäste.

Sylt: faszinierend vielseitig

Ein cooler Look von loui.rocks für eine Tour über die Insel. Heute steht Keitum im Osten auf dem Programm. Melissa ist unterwegs in einer ROSSI Jeans Noa Crop Linen Mix Denim, kombiniert mit einem Ely Ely Häkelstrick-Cardigan aus Baumwollmix. Dazu hat Jörg Schürholz die passende Chanel Bicolor Sonnenbrille im Butterfly-Style ausgesucht.

Die Insel Sylt hat zwei unterschiedliche Gesichter: der Sylter Osten mit seinen angestammten Dörfern, und der trubelige, von Touristen eroberte Westen der Insel. Auch Tinnum mit dem Landhaus Stricker liegt im östlichen Arm, umgeben vom Wattenmeer. Von hier aus kann ­Melissa den östlichen Teil gemächlich im Cabrio 420i erobern. Wer nicht das Privileg eines offenen Autos genießt und fit ist, kann sich auch per Fahrrad auf Erkundungstour machen.

Keitum präsentiert seinen Charme mit hohen Hecken, altem Baum­bestand und schönen Reetdächern. BMW 420i Cabrio: Energie­verbrauch kombiniert: 6,9 l/100 km (WLTP); CO₂-Emissionen kombiniert: 158 g/km (WLTP); CO₂-Klasse(n): F

Nicht weit entfernt von Tinnum liegt Keitum. Der Ort gilt vielen als das schönste Dorf der Insel mit seinen Friesen­wällen und Kapitäns­häusern. Melissa genießt die Tour durch die beschau­lichen Straßen entlang der alten reetge­deckten Kapitäns­häuser mit ihren üppigen Gärten, die sonst auf den Sandböden der Insel nicht selbst­verständlich sind. 
Neben Keitum liegen noch Morsum mit dem bekannten Morsumer Kliff, Archsum und Munkmarsch im beschau­lichen Insel-Osten – die ganz andere Seite der lauten und fröhlichen Party-Insel eben. Melissa findet gerade diese Vielseitigkeit faszinierend: „Es ist toll, dass es auch ganz ruhige Ecken gibt. Da sieht man dann plötzlich einfach Felder und Kühe.“ Die lässt sie schließlich bei ihrer weiteren Tour hinter sich und will auch Kampen, den noblen Promi-Ort, erkunden. 

Der feine Luxus der Häuser in Kampen hat Melissa bei ihrer Tour ­besonders beeindruckt.

Weit mehr als nur ein legendärer Nachtclub

Melissa ist begeistert: Auf der angesagten Insel gibt es auch ganz ruhige, naturbelassene Orte, wie bei diesem Feld in Tinnum. Als Look bei dem Ausflug hat sie sich für das Set von Victoria Beckham entschieden.

Von Kampen hat Melissa natürlich schon vor ihrem ersten Besuch auf Sylt so viel gehört. Kampen, auf dem Weg von Westerland nach List, ist der Treffpunkt und die zweite Heimat der Reichen und Prominenten geworden. In-Locations wie das Go-Gärtchen und das Pony locken vor allem eine feierlustige Community an. Und das macht Schlagzeilen: „Porsche, Partys, Promis und viel Blubber­brause: Der Mythos ‚Pony' auf Sylt“ titelt 2024 die BILD-Zeitung über den schon legendären Club.

Dabei ist das Pony – benannt nach dem Spitznamen eines seiner Gründer – in Kampen weit mehr als nur ein legendärer Nachtclub, sondern hat sich als echte Institution auf Sylt einen Namen gemacht. Und während es abends ein Hotspot für Nacht­schwärmer ist, kann man sich tagsüber auf der gemütlichen Außen­terrasse unter freiem Himmel von guter Küche verwöhnen lassen. Das reetgedeckte Backstein­haus am Strönwai 6 gilt, so erzählt es die BILD, als „Mekka für Reiche, Schicke, Promis und solche, die das alles gern wären“, es „ist der exklusivste und älteste Nachtclub Deutschlands“.

Passt wie angegossen: Melissa mag es, im BMW Cabrio 420i die Insel zu erkunden. 

In diesem Jahr feiert das Pony seinen 65. Geburtstag, 1961 von vier Männern mit wenig Geld, aber reich an Ideen, aus der Tafe gehoben. Teil des Quartetts eben der Münchner „Pony“ Reckert, dazu zwei Hamburger und ein Düsseldorfer. Ihr Projekt ist von Erfolg gekrönt, das Pony wird bald Kult für die Sylter Society. Hier bekam man Promis von Persiens Ex-Kaiserin Soraya über Playboy Gunther Sachs bis Fußballstar Günter Netzer zu Gesicht.  Heute zählen der ehemalige Fußball-Bundes­trainer „Jogi“ Löw, Techno-Hyper H.P. Baxxter oder Dieter Bohlen zu den Gästen. Auch Melissa gefällt es: „eine echt coole Bar“.

Eine Legende der ganz anderen Art findet sich auf dem Weg gen Insel-Süden in Rantum.

Hier ist das Eiland mit nur 40 Metern am schmalsten, lange fürchtete man, dass bei einer Sturmflut die Südspitze mit Hörnum förmlich abbrechen und dann versinken könnte. Doch die Insel trotzt allen Fluten und Sorgen. Im Gegenteil: Gerade hier an der Landenge liegt ein Hotspot neben dem anderen.

Vor allen Dingen Genießer kommen in dieser Region auf ihre Kosten. Und das neben dem Samoa Seepferdchen eben im legendären Söl’ring Hof, dem Fünf-Sterne-Luxushotel mit seinem 2-Sterne-Restaurant. Das helle Haus oben auf der Düne in Rantum gewährt einen intimen Rückzugsort für all die, die auf der Nord­seeinsel vor allem gepflegte Ruhe und Erholung suchen. Das berühmte Restaurant mit seinen zwei Michelin-Sternen steht für Melissa dabei natürlich auch auf dem Programm ihrer Erkundungstour.

Topfguckerin Melisssa im Landhaus Stricker: Wie entsteht eigentlich das köstliche Essen von Sterne-Koch Holger Bodendorf?

Dabei gilt für die junge Frau aus Mülheim auch: Wozu in die Ferne schweifen – das Gute liegt im Hotel Landhaus Stricker für sie so nah. Der Hotelier Holger Bodendorf hat mit seinem Angebot für das feine „Bodendorf’s“ auch einen Michelin-Stern zu bieten. Sein Credo: „Der Gast muss überrascht werden und vor allem vom Geschmack begeistert sein. Stillstand gibt es bei mir nicht. Um das Beste zu erschaffen, sind ich und das gesamte Team jeden Tag aufs Neue motiviert und engagiert."

Soweit das Auge reicht: Oben auf den Dünen schweift der Blick bis zum Horizont, die naturbelassene Treppenanlage führt direkt am Söl’ring Hof zum Strand mit seinem weißen Sand. Die Augen sind dabei perfekt geschützt durch die Chanel-Sonnenbrille im topmodischen Oval-Style von Jörg Schürholz.
 

Das Maß aller Dinge

Der Gast ist für Holger Bodendorf das „Maß aller Dinge“ – und das gilt nicht nur im Sterne-dekorierten Gourmet-Restaurant. Das Landhaus Stricker hat einen zweiten Place to be für seine Gäste: das gemütliche Restaurant Siebzehn84 in dem historischen Friesenhaus.  „Hier wird das Essen aus derselben Küche serviert, in der die Haute ­Cuisine gekocht wird“, staunt Melissa, die dem Chef Holger Bodendorf im Aller­heiligsten sogar einmal in die Töpfe gucken darf.

Siebzehn84 – das Erbauungsjahr vom Landhaus Stricker – ist bekannt und beliebt für seine lockere Atmosphäre, eine ideenreiche Küche mit ebenso boden­ständigen wie kreativen Gerichten und dem herz­lichen Service. Melissa mag hier vor allem die Vielfalt der Küche: Es gibt Burger oder Pasta, Steak und natürlich immer den Fisch, den die Nordsee hergibt. Eigentlich blieben bei dem Angebot gar keine Wünsche offen, doch Melissa weiß: Ein Besuch auf Sylt wäre nicht vollständig ohne eine Visite bei der wirklich berühmten Sansibar.

Was wäre ein Trip nach Sylt ohne einen Besuch in der legendären Sansibar, ebenfalls am FKK-Strand südlich von Rantum.

Wie das Seepferdchen Samoa hat hier alles mit einer einfachen Bretter­bude begonnen, die der viel beschriebene Herbert Seckler 1974 am Strand, direkt hinter Rantum Richtung Hörnum übernimmt. Aus Haus­manns­kost, Pommes und Würstchen erwächst unter ­seiner Leitung ein beliebtes Strand­restraurant. Das ganz Besondere hier und in der Form einzigartig: der Wein­keller, der unter den Dünen eine wahre Schatz­kammer mit rund 3000 verschiedenen Tropfen beherbergt. 

top magazin Ruhr Herbst 2026
Fotograf: Ralf Schultheiß

Strandkörbe, so sagen die Sylter selbst, sind auf der Insel erfunden worden. Für Melissa der perfekte Platz, um am Strand von Samoa Seepferdchen die Sonne zu genießen. Sie trägt ein Kleid mit strukturierter Oberfläche und fließendem Rockteil im angesagten Trend-Muster „Dots“/ Punkte by Malene Birger.