Design ist seine Welt
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Design ist seine Welt

 

Design ist seine Welt

Oldtimer, die Musik der 80er Jahre, Reisen mit der Familie und die Leidenschaft für Kreativität – Christian Skutela verbindet viele Interessen, die ihn als Mensch prägen. Der Diplom-Grafik-Designer aus Velbert-Langenberg blickt auf einen spannenden Lebensweg ­zwischen Polen und dem Ruhrgebiet zurück und schätzt vor allem die Begegnungen mit Menschen, die ihn auf diesem Weg begleitet haben.

Die Geschichte von Christian Skutela beginnt in Oberschlesien, wo er geboren wurde und seine Kindheit verbrachte. Mit 13 Jahren zog er gemeinsam mit seinen Eltern nach Oberhausen. Eine neue Sprache, eine neue Kultur und ein völlig neues Umfeld stellten den jungen Schüler zunächst vor große Heraus­forderungen. Deutsch sprach er damals nicht. Doch eine Fähigkeit fiel schon früh auf: sein außer­gewöhnliches Talent zum Zeichnen und Malen. Seine damalige Deutsch­lehrerin erkannte dieses Talent und meldete ihn zum Malwettbewerb „500 Jahre Deutsche Post“ an. Eine Entscheidung, die seinen weiteren Weg maßgeblich beeinflussen sollte. Unter rund 2000 Einsendungen aus Oberhausen belegte Christian den ersten Platz, deutschlandweit erreichte er unter etwa 40.000 Teilnehmern den zweiten Platz.

Das Logo für die Ausstellung des Fotografen Ralf Schultheiß entstand aus der Liebe zur Typografie und dem Anspruch, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren.

Über den Erfolg wurde ausführlich in einer Oberhausener Zeitschrift berichtet. Die Aufmerk­samkeit führte dazu, dass eine Malschule ihn entdeckte und ihm die Teilnahme am Unterricht anbot. Dort entwickelte er seine künstler­ischen Fähigkeiten kontinuierlich weiter. Über die Jahre entstand eine umfangreiche Sammlung eigener Arbeiten, die schließlich den Grundstein für seinen beruflichen Weg legte. Mit diesen Werken bewarb er sich bei der Essener Werbeagentur HEUREKA! um einen Ausbildungs­platz als Werbe- und Medien­vorlagen­hersteller. Drei Jahre lang lernte er dort das Handwerk der professionellen Gestaltung unter den wachsamen Augen von Harald Kaffe und Peter Rüsing. Rück­blickend betrachtet er diese Zeit als eine wichtige Prägung für sein späteres Berufsleben. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung holte er zunächst das Fachabitur nach und studierte anschließend fünf Jahre Grafik-Design an der Fachhochschule Dortmund. Auch während des Studiums begegnete er Persönlich­keiten, die ihn nachhaltig beeinflussten. Professoren wie Dieter Ziegenfeuter, Johannes Graf und Peter Freese vermittelten nicht nur gestalterisches Wissen, sondern inspirierten ihn dazu, Design als strategisches Werkzeug zu verstehen und über den rein ästhetischen Aspekt hinauszudenken.

Nach dem Studium führte ihn sein Weg zunächst in eine Düsseldorfer Werbeagentur, in der er unter anderem für internationale Marken wie VARTA und Panasonic tätig war. Weitere Stationen in der Agentur­landschaft folgten, bevor er schließlich zu Schaber Advertising nach Essen-Kettwig wechselte. Dort ­begegnete er Rudolf Schaber, dem damaligen Inhaber der Agentur, der ihm die Welt der ­Mode­kommunikation näherbrachte. Durch ihn lernte Christian Skutela auch dessen langjährigen Studienfreund Ralf Schultheiß kennen. Gemeinsam mit Ralf Schultheiß und Katrin Kroemer entstand die Idee, das TOP Magazin Ruhr neu zu beleben und als hochwertiges Lifestyle-Magazin für die Region zu etablieren. Parallel dazu arbeitete er für namhafte Unternehmen wie Kaufhof, Madeleine oder Mephisto. Neben der Entwicklung von Konzepten begleitete er zahlreiche nationale und inter­nationale Fotoshootings als Artdirector und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen in unterschied­lichsten Branchen. Nach mehr als zehn Jahren übernahm Christian Skutela schließlich Schaber Advertising. Die Weiterentwicklung der Agentur fiel jedoch in eine heraus­fordernde Zeit.

Die unterschied­lichsten Themen und die fotografische Begleitung von Ralf Schultheiss in jeden Top Magazin Ruhr inspirieren den Grafiker. 

Die Corona-Pandemie stellte viele Unternehmen vor enorme Schwierigkeiten, und auch für die Agentur bedeuteten diese Jahre tägliche Heraus­forderungen. Umso größer ist seine Dankbarkeit gegenüber Kunden und Partnern, die der Agentur die Treue hielten. Dazu zählt insbesondere das TOP Magazin Ruhr, das auch in dieser Zeit erfolgreich weitergeführt und gemeinsam entwickelt wurde. Heute betreut Schaber Advertising ein breit gefächertes Kunden­spektrum. Eine besondere Rolle spielt dabei die Zusammen­arbeit mit der Essener Marketing Gesellschaft. Für die EMG begleitet Christian Skutela unter anderem die Realisierung des Stadtmagazins sowie zahlreiche weitere Projekte aus den Bereichen Stadtmarketing, Veranstaltungen, City-Light-Kampagnen und Unternehmens­kommunikation. Besonders schätzt er dabei die Zusammen­arbeit mit den Menschen hinter den Projekten. Persönlichkeiten wie Nicola Schwedt, Florian Hecker oder Richard Röhrhoff stehen stellvertretend für viele Wegbegleiter, die seine Arbeit bereichern und inspirieren.

Der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichsten Branchen eröffnet ihm immer wieder neue Perspektiven und trägt dazu bei, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – als Designer, als Strategieberater und auch als Mensch. Mit großer Neugier verfolgt Christian Skutela zudem die Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz. Für ihn ist KI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein Werkzeug, das neue Möglichkeiten eröffnet. Sie schafft effizientere Prozesse, eröffnet neue Horizonte und fordert gleichzeitig dazu heraus, Gestaltung und Kommunikation immer wieder neu zu denken. Wenn er auf seinen bisherigen Weg zurückblickt, erkennt er vor allem eines: Viele Menschen haben ihn begleitet, gefördert und inspiriert. Dafür empfindet er große Dankbarkeit. Und genau diese Offenheit für Neues, für Begegnungen und für kreative Entwicklungen prägt seine Arbeit bis heute.

Christian organisiert internationale und nationale Foto­produktionen und begleitet sie als Artdirector.

 

top magazin Ruhr Herbst 2026

Seit mehr als 33 Jahren begeistert sich Christian Skutela – auch von vielen Skuti genannt – für Grafik-Design und Kunst.