Freizeit

Swimmingpool im Garten: Alles was man wissen muss

In vielen Bundesländern rieselt gerade der Schnee, die Luft ist klirrend kalt und der kommende Sommer ist noch weit entfernt. Wenn er dann aber plötzlich mit 40 Grad vor der Türe steht, denkt jeder über den Erwerb eines Pools nach.


Ein Swimmingpool im eigenen Garten ist der Traum vieler Gartenbesitzer: Er erspart den mitunter langen Weg zum Freibad und verleitet zu jeder Tageszeit zu einer erfrischenden Abkühlung. Insbesondere an warmen Tagen ist er ein Vorteil, den Groß und Klein gleichermaßen genießen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Luxus, der wohl durchdacht sein sollte.

Swimmingpool im Garten: Ist das wirklich sinnvoll?

Ein Pool im Garten bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Vor allem der zeitliche Faktor bedeutet für Schwimmfreunde eine große Erleichterung. Langfristig entfallen die Eintrittsgelder und das Anstehen. Denn: Der Pool im eigenen Garten liegt direkt vor der Haustür und lädt jederzeit zum Badespaß ein.

Allerdings bietet sich ein solches Schwimmbecken nicht nur zum Planschen an. Schwimmen ist als Sport besonders beliebt und kommt für jede Altersklasse infrage. Durch die regelmäßige Sporteinheit stärkt man zudem den gesamten Körper, die Leistungsfähigkeit, die Kondition und das Herz-Kreislauf-System.

Ist der Gartenpool an einem sonnigen Platz untergebracht, entfallen viele Hindernisse: Beispielsweise muss das Wasser im Sommer nicht vorgewärmt werden, was wiederum die Stromrechnung schont. Durch eine Abdeckung und eine effektive Pumpe lassen sich auch die Wasserkosten vergleichsweise gering halten. Dadurch zahlt sich die Investition langfristig aus.

Welcher Pool-Typ ist am besten?

Nicht jeder Swimmingpool ist gleich. Sollte man seinen Pool bauen lassen wollen, stellt sich also zunächst die Frage, welche Variante die Richtige ist.

 

  • In den Gartenboden eingelassen: Solche Schwimmbecken bestehen meist aus vorgefertigten Kunststoffbecken. Sie werden direkt in eine ausgehobene Grube gesetzt und lassen sich schnell in Betrieb nehmen. Hier erfährt man mehr.

 

  • Oberirdischer Pool: Ein oberirdischer Pool benötigt kaum Vorbereitungen. Meist handelt es sich dabei um zusammensteckbare Becken, die mit einer Einhängeleiter versehen sind. Der große Vorteil ist, dass der Pool theoretisch jederzeit neu platziert werden kann. Auch die Verkleidung ist eine reine Geschmackssache: Ob in Plastik gehalten oder aus edlem Holz – es gibt die verschiedensten Ausführungen.

 

  • Pop-up-Pool: Der Pop-up-Swimmingpool ist der flexibelste Pool für den Garten. Er wird zu Beginn der Badesaison aufgestellt und verschwindet im Herbst wieder von der Gartenfläche. Die Basis eines solchen Pools ist fast immer eine strapazierfähige Folie. Wichtig ist jedoch, dass sich der Untergrund dafür eignet. Spitze Steine, Wurzeln oder Äste haben auf der vorgesehenen Fläche nichts verloren.

 

  • Planschbecken: Das Planschbecken ist kein Swimmingpool an sich, bietet kleinen Kindern im Sommer aber dennoch einen besonderen Spaß-Faktor. Diese Konstruktionen sind sehr einfach gehalten und lassen sich im Handumdrehen aufstellen.

 

Auch wichtig: Die optimale Größe

Der verfügbare Platz bestimmt, wie groß der Pool maximal ausfallen kann. Natürlich hat auch das vorhandene Budget Einfluss auf die finale Wahl. Wer über beides verfügt, sollte sich an der Anzahl an Personen orientieren. Im Allgemeinen gilt, dass zwei Schwimmer eine Breite von mindestens vier Metern brauchen. Nur so kommen sie sich beim Bahnen ziehen nicht in die Quere. Die optimale Länge für Schwimmer beträgt mindestens sechs Meter.

Soll der Pool hingegen in erster Linie zur Abkühlung genutzt werden, kann er deutlich kleiner ausfallen.

 

Swimmingpool im Garten: Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Ob für den Pool im Garten eine gesonderte Baugenehmigung erforderlich ist, entnimmt man am besten den örtlichen Vorschriften. Während für ein Planschbecken und einen Pop-up-Pool keine Baugenehmigung notwendig ist, sieht es bei einem eingelassenen Gartenpool eventuell anders aus. Der Grund dafür ist nicht zuletzt die bauphysikalische Lage innerhalb des Gartens. Wichtig ist, dass es nicht ausreicht, sich über das jeweilige Länderrecht zu informieren. Die Vorschriften können von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ausfallen.

 

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