Lifestyle Gesponserter Artikel

Zeit gestalten – gestern, heute und morgen

2021 begeht die Uhrenfabrik Junghans ihr 160-jähriges Jubiläum. Anlass für das Traditionsunternehmen, zurückzublicken – vor allem aber nach vorn.


 

Am 14. April jährte sich die Gründung der Uhrenfabrik im Jahre 1861 zum 160. Mal. Das Jubiläumsjahr begeht man bei Junghans mit einem Blick in die bewegte Geschichte des Schwarzwälder Traditionsunternehmens und richtet gleichzeitig den Fokus auf das Heute und Morgen. Ganz in diesem Zeichen stehen auch die Neuheiten, die Junghans im Jubiläumsjahr lanciert.

 

Gestern.

Vor 160 Jahren durch Erhard Junghans und seinen Schwager Jakob Zeller-Tobler in Schramberg gegründet, wuchs Junghans schnell zum einst größten Uhrenhersteller der Welt (1903). Ab den 1950er Jahren, der Blütezeit der mechanischen Armbanduhr, entwickelt und produziert Junghans eine Vielzahl mechanischer Armbanduhrwerke. Die edelsten Kaliber, die in dieser Zeit in Schramberg entstanden, waren stets der Meister-Linie vorbehalten.

 

Die neue Meister Signatur Handaufzug Edition 160 ist eine Hommage an diese Epoche – und trägt sprichwörtlich deren Handschrift. Die prägenden Gestaltungsmerkmale des aus 18 Karat Gold gefertigten Zeitmessers folgen dem historischen Vorbild – interpretieren sie aber zeitgemäß. Im Inneren der Uhr lebt der Mythos Meister auf besonders authentische Weise wieder auf: Die Meister Signatur wird von dem historischen Handaufzugswerk J620 angetrieben – streng limitiert auf 160 Exemplare. Die Werke, die vor Jahrzehnten in Schramberg entwickelt und produziert wurden, erhalten nun eine liebevolle Finissierung. Ein Glasboden erlaubt einen Blick auf dieses lebendige Kapitel faszinierender Uhrengeschichte. Reminiszenz an das Gestern, transportiert in die Gegenwart.

 

 

Heute.

Stil leben – mit dem Slogan verschreibt sich Junghans der Verbindung von Design und Gebrauchswert. Mit den puristischen max bill Modellen und der jüngsten Uhrenlinie FORM folgt Junghans den Grundsätzen modernen, deutschen Industriedesigns. Mit diesen Prinzipien erlangte der „Black Forest“ als Wiege deutschen Erfindertums im zwanzigsten Jahrhundert globale Anerkennung.

 

Mit der auf 600 Stück limitierten FORM A Edition 160 untermauert das Traditionsunternehmen seine Heimatverbundenheit – interpretiert diese aber zeitgemäß. Mit Designbezügen zum Schwarzwald auf der einen Seite und einem klaren, geradlinigen Design auf der anderen, steht die Uhr sinnbildlich dafür, wie Junghans das diesjährige Jubiläum begeht: Mit der Verbundenheit zur 160-jährigen Firmengeschichte und dennoch mit dem Fokus aufs Heute und Morgen. Erfahrung und Tradition als treibende Kraft für Innovation und Wandel.

 

 

Morgen.

Innovation und Wandel verlangen, sich immer wieder neu zu erfinden. Bekanntes und Bewährtes neu zu denken und zu gestalten – ohne dabei aber die Essenz und eigene Identität zu verlieren. Ergebnis dieses Balanceakts ist die neue Meister fein Automatic.

Mit ihrer modernen, diskusförmigen Geometrie trägt sie den Mythos Meister in die Gegenwart und Zukunft. Sphärisches Saphirglas fügt sich nahtlos in die gewölbte Gehäuseform des Zeitmessers und zeichnet eine völlig neuartige Silhouette. Mit der innovativen Formensprache und filigranen Linienführung der Meister fein Automatic verleiht Junghans der Meister-Linie eine nie dagewesene Facette – und unterstreicht, dass das Jubiläum vor allem eines sein soll: Ein Anlass, den Blick nicht nur zurück, sondern auch nach vorn zu richten, und in die Zukunft des Traditionsunternehmens zu investieren.

 

Die Uhrenbranche durchläuft einen Wandel – einen Wandel, den Junghans aktiv mitgestaltet: Das Traditionsunternehmen stellt die neue Kollektion in diesem Jahr erstmals auf digitalen Pressetagen vor. Mit einem E-Magazin erhält der Produktkatalog eine interaktive Erweiterung in den digitalen Raum.

Tradition und Geschichte tragen den Erfindergeist Erhard Junghans‘ ins Hier und Jetzt. Und auch 160 Jahre nach Firmengründung lautet die Devise der Uhrenfabrik Junghans: Zeit gestalten.

 

 

Die 160-jährige Geschichte der Uhrenfabrik Junghans

 

1861

 

Am 14. April 1861 gründet Erhard Junghans gemeinsam mit seinem Schwager Jakob Zeller-Tobler die Uhrenbestandteilefabrik „Zeller & Junghans“. Zunächst werden Komponenten für Schwarzwälder Großuhren gefertigt, 1866 folgen die ersten eigenen Zeitmesser.
1888

 

Der Junghans-Stern wird als offizielles Markenzeichen eingetragen. Anfangs noch mit fünf Zacken und dem Buchstaben „J“ in der Mitte wird der Stern zwei Jahre später achtzackig und enthält neben der Initiale auch den Rest des Markennamens.
1903

 

Mit 3.000 Beschäftigten und über drei Millionen produzierten Zeitmessern pro Jahr ist Junghans die größte Uhrenfabrik der Welt. Junghans betreibt Fabrikationsstätten und Filialen in Schramberg, Rottenburg und Schwenningen sowie im österreichischen Ebensee, in Venedig und Paris.
1918

 

 

Der vom Industriearchitekt Philipp Jakob Manz entworfene Terrassenbau wird nach nur zwei Jahren Bauzeit zum neuen Wahrzeichen der Uhrenfabrik. Die neunstufige Terrassenarchitektur ermöglicht eine optimale Tageslichtversorgung jedes Arbeitsplatzes und erlaubt so höchste Präzision in der Fertigung.
1936

 

In den 1930er Jahren beginnt Junghans mit Kaliber-Konstruktionen und Produktion für eigene Armbanduhren. Die feinsten Werke erhalten die Bezeichnung J80/2 und werden zum Herzstück der Meister-Uhren.
1949

 

 

Bereits 1946 beginnt Junghans mit der Arbeit an einem ersten Armband-Chronographen. Nach drei Jahren Entwicklungszeit wird das selbstentwickelte Handaufzugswerk J88 mit 19 Steinen, Schaltrad und aufwändiger Breguetspirale vorgestellt. Das robuste Kaliber wird zum Herzstück zahlreicher Junghans Chronographen.
1956

 

Die Entwicklung und Fertigung präziser Armbanduhren-Werke wird für Junghans immer wichtiger. 1951 ist Junghans der größte Chronometerhersteller Deutschlands, 1956 drittgrößter der Welt.
1957

 

Mit dem J83 präsentiert Junghans das erste Automatikwerk mit Chronometergüte. In seinen verschiedenen Varianten gilt es bis heute als eines der schönsten je in Deutschland gebauten Kaliber.
1961

 

Bereits in den 1950er Jahren beginnt Junghans seine Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bauhaus-Künstler und Produktdesigner Max Bill mit der Gestaltung der legendären Küchenuhr. 1961 entwirft Max Bill die ersten Armbanduhren für Junghans – Designikonen bis heute.
1971

 

Nach mehrjähriger Entwicklung präsentiert Junghans mit der Astro-Quarz die erste Quarz-Armbanduhr.
1972

 

 

Mit dem Einsatz neuartiger Messinstrumente setzt Junghans neue Standards in der Sportzeitmessung. Elektronisch vernetzte Startblöcke, Doppellichtschranken und das erste farbige Foto-Finish erlauben eine objektive, auf die hundertstel Sekunde genaue Zeitnahme bei den Wettbewerben der Sommerspiele in München.
1985

 

Junghans stellt seine erste funkbetriebene Tischuhr für den privaten Gebrauch vor. Die Abweichung beträgt über eine Million Jahre hinweg eine Sekunde. Ein Jahr später folgt zum 125-jährigen Firmenjubiläum mit der RCS1 die weltweit erste solarbetriebene Funktischuhr.
1990

 

Mit der Mega 1 präsentiert Junghans die erste Funkarmbanduhr der Welt.
1993

 

Die Junghans-Ingenieure stellen eine weitere Weltneuheit vor: Eine solarbetriebene Funkarmbanduhr.
1995

 

Mit der Mega Solar Ceramic lanciert Junghans eine Uhr, die dank der Kombination von Keramikgehäuse, Funk- und Solartechnologie als Nonplusultra gilt.
2004

 

Mit dem neu entwickelten und patentierten, intelligenten Multifrequenz-Funkwerk gelingt Junghans die Vorstellung einer Uhr, die Zeitsignale nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in Asien und Nordamerika empfängt und sich automatisch umstellt.
2008

 

 

 

Mit dem Vorhaben, wieder hochwertige Mechanik in Schramberg zu produzieren, wird bereits 2006 die mechanische Linie „Erhard Junghans“ ins Leben gerufen. In dem 2008 vorgestellten Modell „Erhard Junghans 1“ tickt das feine Handaufzugswerk J325, für das historische Impulse mit modernsten Fertigungsverfahren kombiniert werden. Das Resultat ist eine exklusive, auf 12 Stück limitierte Uhrenlinie – montiert in liebevoller Handarbeit im Erhard Junghans Atelier.
2009

 

Die Schramberger Unternehmer Dr. Hans-Jochem Steim und Hannes Steim übernehmen Junghans. Damit läuten der Schramberger Ehrenbürger und sein Sohn eine neue Ära für das Traditionsunternehmen ein.
2011

 

Die Uhrenfabrik feiert ihr 150-jähriges Jubiläum – und interpretiert die traditionelle Meister-Linie neu.
2016

 

Junghans lanciert die Meister Pilot. Das Modell vereint die prägenden Gestaltungsmerkmale des historischen Flieger-Chronographen – in den 1950er Jahren Dienstuhr der Piloten der Bundewehr – mit der stilvollen Formensprache der heutigen Meister-Linie.
2017

 

Geprägt durch die leidenschaftliche Verbindung der Gründerfamilie und der heutigen Eigentümer mit dem Automobil präsentiert Junghans die Meister Driver. Die Modellreihe greift die Gestaltung historischer Fahrzeugarmaturen auf.
2018

 

 

 

 

Junghans feiert 100 Jahre Terrassenbau mit den limitierten Meister Chronoscope Terrassenbau-Modellen. In dem denkmalgeschützten Gebäude lädt das neu eröffnete Terrassenbau Museum seine Besucher ein zu einer Zeitreise durch die Uhrenproduktion im Schwarzwald und die Geschichte der Uhrenfabrik Junghans.

Zusätzlich wird ein völlig neuartiges Funkwerk vorgestellt. Mit der Meister MEGA und max bill MEGA gelingt es Junghans erstmals, präzise Technologie mit klassischem Uhrendesign zu verbinden.

 

2019

 

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums feiert Junghans seine besondere Verbindung mit der Designschule und Max Bill – und lanciert mehrere limitierte Jubiläumsmodelle.
2020

 

Mit der Meister S Chronoscope ergänzt Junghans die Meister-Linie um eine echte Sportuhr. Die Uhr verbindet die klassische Eleganz der Meister-Linie mit einer sportlichen Ausstattung und widerstandsfähigen Materialien.
2021

 

Die Uhrenfabrik Junghans begeht unter dem Motto „Zeit gestalten: gestern, heute und morgen“ ihr 160-jähriges Jubiläum.

 

Bilder: Junghans

 

 

Artikel von www.top-magazin.de/