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Voll im Trend: Natürliche Farben und Erdtöne, reduzierte Möbellandschaft, klare Linien. Wohnen 2022.

Das eigene Zuhause ist nicht bloß der Ort zum Entspannen, Essen oder Schlafen, sondern viel mehr als das: Es ist, gerade in letzter Zeit, vielfach auch Arbeitsumfeld geworden, ein Raum, um Kollegen zu begegnen, digital oder live, ein Raum für die Kaffeepause zwischendurch, aber natürlich auch familiäre Begegnungsstätte. Ein Raum für Spieleabende oder Partys, für gemeinsames Kochen und für Filmabende. Nicht verwunderlich, dass der Trend zum entgrenzten Wohnen geht, denn die harte Abtrennung einzelner Wohnbereiche wird von vielen Haus- und Wohnungsbesitzern als beengend wahrgenommen. Offene Konzepte geben ein Gefühl von mehr Raum und Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig denken immer mehr Menschen darüber nach, wie sie nachhaltiger leben und wohnen können. Die gefragte Wohnatmosphäre ist ein harmonisches Zusammenspiel aus Textilien, Farben und natürlichen Strukturen.


Farbakzente

Die Trendfarben für das kommende Jahr schlängeln sich munter durch die ganze Farbpalette, halten sich jedoch eher natürlich, warm und gedeckt. So betonen Grün- und leichte Blautöne die Sehnsucht zur Natur, Flieder und Orchidee zeigen einen starken Bezug zur Pflanzenwelt. Dazu lassen sich wunderbar angesagte Töne wie Ocker, Marsala, Terracotta, Rose, Pudertöne und auch Anthrazit kombinieren. Als kleiner Ausreißer ist auch kräftiges Blau gefragt, vielleicht spiegelt sich hier die Liebe zum Königlichen wider? Skandinavisch trifft auf Asiatisch: Die warme, helle Farbwelt mit Beige- und Sandtönen wird viel kombiniert mit dunklen Möbeln und Naturmaterialien. So erinnern Lampenschirme aus Papier stark an Fernost und schaffen einen interessanten Materialmix.

 


 

Comeback der 50er und multifunktionale Gardinen

Bei Gardinen sind halbtransparente, sogenannte Inbetween-Stoffe gefragt, die zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: nämlich klassischer Vorhang sowie Dekostoff zugleich zu sein. Grobmaschige, netzartige Gewebe unterstreichen den puristischen, modernen Wohnstil, Leinenstruktur schafft wieder den Bezug zur Natur. Farblich kommen hier auch überwiegend gedeckte Unitöne zum Tragen, manchmal in Kombination mit leichten floralen oder grafischen Musterungen. Immer häufiger wird sich auch an knallige Farben und Muster getraut, wie zum Beispiel im gefragten „Urban Jungle Look“. Gardinen vereinen – neben ihrer Sonnen- und Sichtschutzfunktion – weitere praktische Eigenschaften: Die langen Stoffbahnen lassen Räume gemütlicher wirken und verbessern zusätzlich die Raumakustik. Gerade für große Büroräume, in denen wenig Textilien vorhanden sind, kann das sehr angenehm sein. Hier wird am besten mit speziellen Akustikstoffen, die Schall besonders absorbieren, gearbeitet. Im Wohn- und Essbereich, genauer bei den Bezugsstoffen für Sofa oder Sessel, feiern die 50er Jahre ein Comeback: Cord und Bouclé-Stoffe sind absolut angesagt und verleihen jedem Wohnzimmer das besondere Etwas. Cordstoffe lassen sich, dank ihrer Oberfläche, auch sehr gut zu den nach wie vor gefragten Samtstoffen kombinieren. Bouclé erinnert an Teddystoff und lädt einfach nur zum Kuscheln und Genießen ein. Ein weiteres Revival feiern die Teppichfransen. Ob an groben geflochtenen Teppichen oder am glänzenden Langfloor-Teppich, Fransen sind modern. Sie lassen sich als farblicher Kontrast oder gleichfarbig kombinieren. Jetzt ist wieder kämmen angesagt!

 


 

Nachhaltig Relaxen: Couchbezug aus Plastikflaschen

Bei den Couchbezügen setzen die Hersteller vermehrt auf recycelte Materialien. Was eben noch eine PET-Flasche (PET = Polyethylenterephthalat) war, könnte schon wenig später die neue Sitzecke überziehen: Gebrauchte Getränkeflaschen werden von den Herstellern eingesammelt und gereinigt. Anschließend werden sie zu kleinen Flocken vermahlen. Es folgen mehrere Filterungs- und Schmelzprozesse, bis am Ende Fäden aus dem Kunststoffmaterial entstehen. Diese können dann zu Stoffen verwoben werden. Die Herstellung von recyceltem Polyester benötigt wesentlich weniger Wasser und Energie als die von herkömmlichem Polyester. Qualitativ steht es dem gebräuchlichen Stoff in nichts nach, sondern ist genauso robust und langlebig.

 


 

Möbel

Weniger ist mehr lautet hier das Motto, denn statt großer Schränke oder Vitrinen sind eher flachere Sideboards angesagt. Sie passen sich der Raumphilosophie von viel Platz, offenem Konzept und einer Reduzierung auf das Wesentliche an. Sind große Schrankoder Regalwände dennoch gefragt, dann am liebsten als Einbauelement, sodass sich das Möbelstück perfekt einfügt und nicht massig wirkt. Der Purismus setzt sich im Schlafzimmer fort, beispielsweise werden auch die beliebten Boxspringbetten etwas feiner, stehen jetzt häufiger auf Füßen, was dem Bett einen luftigeren Charakter verleiht. Vorschlag: Nicht nur die Formen der Möbel werden organischer, sondern auch Teppiche in Kreisform sorgen für Abwechslung der sonst eher geradlinigen Formen von Schränken, Tischen oder Vitrinen. Seit einiger Zeit besonders gefragt: der Relaxsessel. Zum Ausruhen, Lesen, Fernsehen oder Schlafen, so ein Solitär fügt sich gekonnt zur Sofalandschaft, die im Übrigen auch wieder dezenter wird. XXL-Sofas und Lümmelecken, auf denen man fast mit ausgestreckten Beinen sitzen kann, weichen normal-dimensionierten Sofas, die gleichermaßen zum Ausruhen als auch als Sitzgelegenheit für Gäste dienen.

 


 

Trend – Naturstein

Die Beständigkeit, die Optik und nicht zuletzt die Haptik lassen den Naturstein wieder so modern sein wie einst! Lange war er vor allem gefragt als Küchenarbeitsplatte, sondern jetzt auch wieder Bestandteil in den Wohnräumen. Bei Esstischen oder Dekorationsartikeln kommt er zum Einsatz, ein absolutes Highlight ist der Naturstein als Wandbelag. Naturstein hat weit über 1000 Gesichter und eben auch fast genauso viele Möglichkeiten zur Form. So können zum Beispiel Quarzite in zahlreichen Farben und Oberflächen, auch hinterleuchtet als Wandbild, installiert werden. Des Weiteren wird inzwischen häufig mit verschiedenen Oberflächen gespielt. So lassen sich im Bad zum Beispiel Waschtisch und Rückwand aus dem gleichen Material aber mit unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten kombinieren. Je nach Oberfläche wirkt der Stein etwas heller oder dunkler und seine Bestandteile wie Kristall- oder Erzelemente können mehr oder weniger stark reflektieren. Modernen Architekturtrends verschließt sich der Naturstein nicht. Im Gegenteil: Aufgrund seiner Flexibilität und Vielseitigkeit lässt sich das Material für die verschiedensten Anlässe nutzen. Klare Formgebung und schlichtes Design kann auch Naturstein leisten und ergänzt beispielsweise die im Trend liegende Betonoptik hervorragend.

 


Tipp vom Experten

Wie Sie für Ihren Wohnraum die perfekte Einrichtung finden und dabei voll im Trend liegen, verrät Einrichtungsexperte Joachim Schmitt von Schmitt Raumdesign:

Die eigenen vier Wände wurden in letzter Zeit zum zentralen Rückzugsort aus dem öffentlichen Leben. Dabei empfinden wir es als besonders harmonisch, wenn jegliche Materialien, Farben und Formen im Einklang zueinanderstehen. Nehmen Sie sich Zeit, um Materialien, Muster und Farben auszuprobieren und wirken zu lassen, um so ihr ganzheitliches Wohnraumkonzept auszuarbeiten. Sie werden merken, sich inspirieren zu lassen und auszuprobieren, um am Ende den persönlichen, individuellen Stil zu finden und zu ergründen, kann sehr viel Spaß machen. Fachmännische Unterstützung im kompletten Bereich der Innenraumgestaltung erhalten Sie im Übrigen bei uns im Haus! Sprechen Sie uns gerne an. Wir wünschen Ihnen viel Freude in Ihren vier Wänden.

 

UNTERNEHMENSINFORMATIONEN
Farben Schmitt GmbH
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Artikel von www.top-magazin.de/bonn