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Rocky Horror Show im Opernhaus

Das Top Magazin lud zur Rocky Horror Show ins Opernhaus.


Die Oper wird zum Tollhaus

Oper? Gedeckter Anzug, langes Kleid? Andächtiges Schweigen im Zuschauerraum? Von wegen! Mit der Rocky Horror Show haben die Wuppertaler Bühnen ein Stück ins Programm genommen, das auch im Alter von 44 Jahren ganz schön zu schockieren weiß, das aber vor allen Dingen unheimlich viel Spaß macht. Und dafür verantwortlich sind nicht zuletzt die mitspielenden Zuschauer selbst. In diesem Fall Gäste und Freunde des Top Magazins, die schon die Generalprobe vom ersten Rang aus mit „gestalten“ durften.

Opernintendant Berthold Schneider hatte die bundesweit umjubelte Inszenierung des saarländischen Staatstheaters mitgebracht und damit erneut ein gutes Näschen beweisen. Selten konnte sich Bühnen-Geschäftsführer Enno Schaarwächter an eine dermaßen schnell ausverkaufte Produktion erinnern. Umso mehr freuten sich die Top-Gäste, Zeuge einer reibungslosen Generalprobe gewesen zu sein, an deren Gelingen sie sogar selbst maßgeblich beitragen konnten.

Für die gute Laune mitverantwortlich waren die von „proviel“ erstellten Fan-Tüten. Die Mitarbeiter der Werkstatt für Menschen mit psychischem Handicap hatten dafür Reis abgewogen (genau 16 Gramm für jeden Zuschauer), konfektionierten Konfetti portionsweise und packten weiteres Zubehör in die Fan-Tüten. Neben einer Rolle Toilettenpapier und einem Knicklicht fand beispielsweise jeder eine Wasserpistole vor, mit deren Hilfe kein Auge trocken blieb…

Artikel von www.top-magazin.de/wuppertal