Wirtschaft

European Motor Company in Wuppertal und Lüdenscheid

European Motor Company: Jeffrey L. Scott blickt auf einen erfolgreichen Start in Wuppertal und Lüdenscheid zurück.


„Die richtige Wahl getroffen“

Nach umfassender Sanierung topmodern: Wuppertals „Homebase“ für Maserati am Deutschen Ring

Vor ziemlich genau einem Jahr nahm die European Motor Company eine Menge Geld in die Hand und machte aus dem Standort am Deutschen Ring ein topmodernes Autohaus, das mit Eleganz und Charme glänzen kann. Der Macher dahinter war (und ist) Jeffrey L. Scott. Der ehemalige Jaguar Deutschland-Chef und Geschäftsführer für das Europageschäft von Aston Martin-Lagonda befand sich sozusagen in der Testphase. „Ich wollte einfach wissen, ob das, was ich Jahre lang den Händler ‚gepredigt‘ habe, wirklich stimmt“, verriet der gebürtige Amerikaner damals augenzwinkernd.

Auf das richtige Pferd gesetzt

Heute kann er sich gewiss sein, dass seine Ratschläge goldrichtig waren. Scotts Credo ist dabei ebenso einfach wie anspruchsvoll: „Meine Mitarbeiter und ich kümmern uns um jeden Kunden persönlich. Bei uns gehört ein Ersatzfahrzeug ebenso zum Standard wie eine ganz am Kunden orientierte Terminplanung, wenn beispielsweise Servicearbeiten zu erledigen sind. Kurz gesagt: Ihre Wünsche stehen bei uns ohne Wenn und Aber an erster Stelle.

Vom Start weg ein Erfolg: Mit dem allradgetriebenen Levante hat sich Maserati sozusagen in schweres Gelände begeben – und kommt dort äußerst gut an.

Vom Start weg ein Erfolg: Mit dem allradgetriebenen Levante hat sich Maserati sozusagen in schweres Gelände begeben – und kommt dort äußerst gut an.

Ich glaube, das ist ein wesentlicher Baustein unseres Erfolgs.“ Den wirklich großartigen Start in diesen ersten 12 Monate will Scott jedoch nicht für sich allein beanspruchen. Geholfen habe dabei vor allem die Entscheidung, eine Marke ins Haus zu holen, die (nicht nur) die Herzen von Menschen mit Benzin im Blut schneller schlagen lässt: Maserati. Als er sich entschloss, den edlen Italienern in Wuppertal und dem Bergischen eine neue Heimat zu geben, hat Scott augenscheinlich auf das richtige Pferd gesetzt – obwohl in diesem Fall anders als bei der Konzernverwandtschaft ein Dreizack am Kühler glänzt….

 

Zieht eine rundum positive Bilanz:
der (Nicht-nur) Maserati-Händler Jeffrey L. Scott.

 

Inzwischen weiß der Newcomer in der Händlerrolle: In der Traditionssportwagenschmiede steckt noch mehr Potential als selbst der unverbesserliche Optimist Scott es vermutet hatte. „Das Markenportfolio zielt auf Interessenten im Premiumsegment, macht attraktive Offerten für Businesskunden – und erfüllt die vielfältigsten Kundenwünsche perfekt – vom Extremsportler bis zur eleganten Limousine reicht das Spektrum. Außerdem parken in bergischen Garagen weit mehr Maserati als ich je vermutet hätte. Hier gibt es wirklich eine echte Fangemeinde“, freut sich der Autoexperte, der vor allem über einen Neuzugang sehr glücklich ist. „Mit dem Levante haben wir im Luxus-SUV-Segment unglaublich punkten können. Da ist die Nachfrage geradezu gigantisch“, versichert Scott.

„Ihr persönliches Traumauto bekommen Sie bei uns“

Inzwischen auch im sauerländischen Lüdenscheid aktiv: Jeffrey L. Scott – hier gemeinsam mit Ehefrau Nadine – setzt auf drei traditionsreiche Marken aus dem Fiat-Chrysler-Konzern.

Inzwischen auch im sauerländischen Lüdenscheid aktiv: Jeffrey L. Scott – hier gemeinsam mit Ehefrau Nadine – setzt auf drei traditionsreiche Marken aus dem Fiat-Chrysler-Konzern.

Das Kaufinteresse könnte in Zukunft noch wachsen, denn dann toppen die Italiener ihre ohnehin schon aus zwei bärenstarken Sechszylindern bestehende Motorenpalette mit einem 530 PS starken V8. Wohlgemerkt: Auch jetzt schon loben Autotester den 430 PS-Benziner ebenso wie den 275 PS-Diesel durchweg, das gemeinsam mit Ferrari entwickelte Achtzylinder-Aggregat dürfte für wahre Begeisterungsstürme sorgen.

Natürlich lässt sich ein Maserati bereits ab Werk sehr individuell ausstatten. Scott wäre aber nicht Scott, wenn er nicht noch „einen drauf legen würde“ – um es mal salopp zu formulieren. „Sie können bei uns ihr Auto in jeder Farbe bestellen – und damit meine ich wirklich jede und nicht allein die aus dem Maserati-Katalog. Wenn Sie es wünsche, tauschen wir den Alcantra-Himmel gegen einen aus Leder und und und… Mit anderen Worten: Wir bieten Ihnen eine so persönliche Konfektionierung an, wie Sie sie selten finden werden. Sagen wir es mal so: Fahrzeuge ‚von der Stange‘ gibt es überall. Ihr persönliches Traumauto bekommen Sie bei uns.“ Und das ist dann auch einer der Gründe, warum das Unternehmen entgegen dem Branchentrend darauf verzichtet, das Firmengelände mit Lagerfahrzeugen zuzuparken.

Top-Magazin-Wuppertal-Fruehjahr-2017-European-Motor-Company-6Die European Motor Company kümmert sich von Beginn an allerdings nicht nur um die legendäre Dreizack-Marke. „Wir sind Spezialisten für englische und italienische Premium-Fahrzeuge. Erfreulicherweise hat sich auch das schnell herumgesprochen“, stellt der ehemalige Konzernmanager zufrieden fest, der nicht lange zögerte, bis er sein Erfolgsrezept an anderer Stelle erneut auf die Probe stellte – genauer gesagt, in Lüdenscheid. Dort ist das Unternehmen gleich Partner zweier Marken:“Jeep und Alfa Romeo passen wirklich gut zu uns. Mit dem Stelvio und künftig auch mit dem kompakten Jeep Compass können wir nun mehrere SUV-Klassen abdecken. Und die Giulia bietet sich als stilvolle, sportliche Alternative im Premiumsegment geradezu an, zumal auch Alfa Motoren mit über 500 PS im Programm hat, demnächst übrigens auch für den Stelvio.“

 

Da bleibt nur noch eine Frage offen: Wo soll die Reise in Zukunft für den schnell wachsenden Premiumspezialisten hingehen? „Warten wir es mal ab“, antwortet Scott mit einem vielsagenden Lächeln…

Schon auf dem Weg: Der neue Jeep Compass (Foto links) parkt Mitte des Jahres ebenfalls in der Lüdenscheider Dependance der European Motor Company, in der neben Jeep auch die Alfa-Flotte glänzt (Foto rechts). 

Artikel von www.top-magazin.de/wuppertal