Lifestyle

Dschungelcamp de luxe

ÖkoT(r)ip vom Feinsten für Südthailand-Urlauber, die eine Strandpause brauchen: Elephant Hills


 

Fast tausend Bestnoten von Reisen den auf dem internationalen Portal „TripAdvisor“ und so gut wie keine Gegenstimmen – das ist ziemlich rekordverdächtig. Für diese Bilanz sorgt erstaunlicherweise kein Prunk-Resort, sondern ausgerechnet ein Ziel tief im thailändischen Regenwald, das nicht ein mal durchgehend Telefon oder Internetanschluss, dafür aber ein einmaliges Naturerlebnis bietet: „Elephant Hills“ heißt das Dschungel camp der etwas anderen Art, das seine Gäste in Luxuszelten übernachten lässt, die mitten im Regenwald stehen oder auf einem See am Ende der Welt schwimmen. Nur gut zwei Autostunden vom Touristenmekka Phuket entfernt kann man hier zwei, drei oder vier Tage in eine völlig andere Urlaubswelt eintauchen.

Traumkulisse für preisgekrönten Öko-Tourismus: das „Elephant Camp“ im Khao Sok-Nationalparks. Hier stehen die Zelte in Dschungel, im benachbarten „Rainforest Camp“ (vorige Seite) schwimmen sie auf Thailands größtem Stausee.

Traumkulisse für preisgekrönten Öko-Tourismus: das „Elephant Camp“ im Khao Sok-Nationalparks. Hier stehen die Zelte in Dschungel, im benachbarten „Rainforest Camp“ (vorige Seite) schwimmen sie auf Thailands größtem Stausee.

Andere Urlaubswelt – das gilt auch für die namensgebenden Elefanten, auf denen man nicht reiten kann, obwohl das in ganz Thailand sonst die so ziemlich beliebteste Touristenattraktion ist. Stattdessen können die Camp-Gäste aber etwas viel Besseres mit den riesigen Exemplaren der hauseigenen asiatischen Elefantenherde anstellen: Nämlich sie eigenhändig waschen, schrubben und füttern. Die XXL-Häppchen für die Dickhäuter (jeder von ihnen braucht mehr als 200 Kilogramm Obst und Gemüse am Tag) werden vorher unter sachkundiger Anleitung der Guides von den Besuchern selbst rüsselgerecht zubereitet. Elefantenpraline mit Tamarinden-Füllung inklusive. Passiert ist bei den anderthalb Intensivstunden der Elephant-Experience übrigens noch nie etwas. „Elefanten sind smart“, erklärt der deutsche Resortmanager Chris Kaiser, „unseren hier geht es rundum gut und das wissen sie.“ Nicht umsonst wurde das Camp zuletzt dreimal in Serie mit dem „Thailand Green Excellence Award for Animal Welfare“ ausgezeichnet. Auch die Natur-Gurus von „National Geographic“ ernannten es 2016 als einzige asiatische Location zum Finalisten ihrer „World Legacy Awards“.Top-Magazin-Wuppertal-Fruehjahr-2017-Dschungelcamp-5
Der elefantenhautnahe Kontakt mit den Dschungelkönigen ist abends immer Gesprächsstoff Nummer eins in „Elephant Hills“, das genau genommen aus zwei Standorten besteht. Location Nummer eins bilden 35 durchaus luxuriöse Zelte, die sich rund um eine Holz-Lodge mitten im tropischen Regenwald von Khao Sok, Thailands größtem Naturschutzgebiet, gruppieren. „Glamping“ heißt sowas auf Traveller-Neudeutsch. Ohne feste Wände, aber gut geschützt vor allem, was hier kreucht und fleucht (und das ist nicht wenig), kann man hier nachts zu den abenteurlichsten Dschungelgeräuschen die Augen schließen. Und sich zum Beispiel an eine Kanutour vor der Traumkulisse von spektakulär aufragenden Kalkfelsen erinnern, bei der Warane, Schlangen, Schmetterlinge und exotische Vögel zu den Begleitern gehören. Sie ist ebenso fester Bestandteil des Programms wie eine kleine Tanzvorführung von Kindern umliegender Schulen, die „Elephant Hills“ als Charity-Projekt unterstützt. Auch viele der 180 Camp-Mitarbeiter kommen aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

Elefanten pflegen und füttern statt drauf reiten – bei „Elephant Hills“ ein Fixpunkt im Programm, durch das Tourguide Linda (unten links) die deutschsprachigen Gäste führt.

Elefanten pflegen und füttern statt drauf reiten – bei „Elephant Hills“ ein Fixpunkt im Programm, durch das Tourguide Linda (unten links) die deutschsprachigen Gäste führt.

Etwas weiter weg ist das Zuhause von Linda, die sich in „Elephant Hills“ um die deutschsprachigen Gäste kümmert. Wie alle Campbesucher werden sie von ihr in kleinen, passenden Gruppen individuell durch das Programm geführt. Die Tochter einer »Deutschen und eines Thailänders kommt aus Chiang Mai im Norden und verbreitet charmant gute Laune und viele Infos. Für Sätze wie „Kugelfisch ist süß, aber beißt, aber nicht giftig“ muss man sie einfach leib haben. Besagter Kugelfisch schwimmt übrigens im Chaow Larn Stausee, auf dem Standort Nummer zwei von „Elephant Hills“ positioniert ist. Top-Magazin-Wuppertal-Fruehjahr-2017-Dschungelcamp-9

Es handelt sich um 15 schwimmende Zelte in einer Bucht am Ende der Welt vor gigantischer Fels- und Regenwaldkulisse, die nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Longtailboot in Sicht kommen und anreisenden Gästen gerne den Atem rauben, wenn sie vor einer der zwei ebenfalls schwimmenden Restaurant-Bars der Anlage festmachen. Kaum einer, der nicht ruckzuck im vor dem eigenen Zelt vertäuten Kanu sitzt, um die umwerfende Szenerie näher unter dir Lupe zu nehmen. Nur ein paar Paddelschläge um die nächste tiefgrüne Ecke – und man sitzt ganz allein vor riesigen Regenwaldwänden, in denen Gibbons und andere Affenfamilien Spektakel machen.

Schwimmendes Quartier mit Kanu-Parkplatz: Die Übernachtung auf dem Chaow Larn Lake ist ein Naturerlebnis der besonders intensiven Art.

Schwimmendes Quartier mit Kanu-Parkplatz: Die Übernachtung auf dem Chaow Larn Lake ist ein Naturerlebnis der besonders intensiven Art.

Ausweislich der von Elephant Hills installierten Fotofallen sind in den Bergen rund um die „Rainforest Camp“ getaufte schwimmende Zeltstadt auch Bären, Wasserbüffel, Leoparden und frei lebende Elefanten zu Hause. Näher kommen kann man ihnen beim schweißtreibenden Dschungeltrekking, das steil hinauf bis in eine spektakuläre stockdunkle Tropfsteinhöhle voller Fledermäuse und handtellergroßer Spinnen führt. Top-Magazin-Wuppertal-Fruehjahr-2017-Dschungelcamp-2

„Bisschen giftig, aber beißen nur meine Mutter“, beruhigt Linda über Gebühr besorgte Mitteleuropäer und bringt ihre Schützlinge natürlich auch diesmal wieder sicher zurück in die Zivilisation. Sofern man bei schwimmenden Zelten im hintersten Winkel des mit halber Bodenseegröße aufwartenden Gewässers, ziemlich begrenztem Solarstrom und dem kompletten Wegfall jeder mobilen Kommunikation von Zivilisation sprechen möchte.

Kanutour durch den Regenwald entlang riesiger Kalksteinfelsen – genauso beeindruckend wie die hautnahe Begnung mit dem großen „Dusky Langur“ (li.).

Kanutour durch den Regenwald entlang riesiger Kalksteinfelsen – genauso beeindruckend wie die hautnahe Begnung mit dem großen „Dusky Langur“ (li.).

Ein Handy braucht hier allerdings kein Mensch, denn man hat genug damit zu tun, die einmalige Atmosphäre der Location aufzusaugen und einfach nur zu staunen, wenn sich früh morgens der Nebel aus dem Regenwald hebt. „Das hier lässt einen so schnell nicht mehr los“, findet auch Chris Kaiser, der vor fünf Jahren selbst als Guide in „Elephant Hills“ angefangen hat und sich jetzt um das Marketing für das Projekt kümmert. Das zieht übrigens nicht nur ein naturbewusstes Publikum aus aller Welt an, sondern hat auch noch einen ganz besonderen Dauergast: Ei-ne riesige Kröte namens George kommt seit geraumer Zeit täglich ins Resort und bezieht ihren Stammplatz unter einer Sitzbank. Offensichtlich fühlen sich nicht nur Elefanten im etwas anderen Dschungelcamp wohl…


 

Elephant Hills:
Das Top Magazin bringt Sie hin!

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Sie haben auch Lust auf Elefantenwäsche in ganz besonderer Natur? Dann ist Dagmar Wimmer bei Top Reisen in der Elberfelder Rathaus Galerie genau die richtige Ansprechpartnerin für Sie. Die Thailand-Expertin kennt „Elephant Hills“ aus erster Hand und berät Sie gerne rund um die unterschiedlichen Programmpakete und alles andere, was man über das Dschungelerlebnis wissen sollte.

Artikel von www.top-magazin.de/wuppertal