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Tag der offenen Tür – Sportklinik Heidenheim

Dr. Mathias Frey und Dr. Bernd Kempa sind seit über 20 Jahren in Heidenheim auf den Gebieten der Orthopädie und Neurochirurgie tätig. Vor einem Jahr zogen sie und ihr Team in einen repräsentativen Neubau in die Kurze Str. Neben modernen Behandlungsräumen verfügt die Sportklinik Heidenheim über einen 1a Operationssaal, der die höchste Luftreinheitsstufe erfüllt. Unterstützt von ihren rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen Dr. Mathias Frey, Dr. Bernd Kempa, Alexander Gebhard und Dr. Angela Pfaffenzeller über 100 ambulante und stationäre Operationen pro Monat durch.


Am 8. Juli wurden die neuen Praxis- und Klinikräume mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Dr. Mathias Frey, der das Behandlungsspektrum der Privatklinik vorstellte und auch den Dank an die Mitarbeiterinnen einschloss, die den Umzug „bravourös organisiert und durchgeführt haben“, informierte Dr. Manuela Jacob-Niedballa aus Bamberg in ihrem Vortrag zum Thema „Gesunder Stress“.

Dabei gab sie auch wertvolle Tipps zur Stressvermeidung, z.B. die Empfehlung, 30 Minuten pro Tag absolut störungsfreie Zeit einzuplanen, d.h. in dieser Zeit kein Handy zu nutzen, keine Telefonate zu führen, keine Emails zu checken, und keine Besprechungen mit Mitarbeitern zu machen. Einfach 30 Minuten ohne jede Ablenkung, um sich in Ruhe auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Außerdem solle man sich morgens nach dem Aufwachen zwei Fragen stellen: Freue ich mich auf den heutigen Tag? Was bringt mir meine Arbeit für mein Leben? Wer diese Fragen nicht positiv beantworten kann, sollte in seiner beruflichen Tätigkeit dringend etwas verändern, um glücklicher und zufriedener zu werden.


An Infoständen, die in den Behandlungsräumen aufgebaut waren, informierten die Ärzte der Sportklinik Heidenheim und Vertreter der Gerätehersteller über:

  • Minimalinvasive Eingriffe an der Wirbelsäule, z.B. bei Bandscheibenvorfällen.
  • Cryolight-Therapie zur punktuellen Kältebehandlung, um Entzündungen und Schwellungen zu reduzieren und dadurch verursachte Schmerzen zu lindern.
  • Endoprothetik: das Implantieren künstlicher Gelenke in den Körper, z.B. im Knie oder in der Hüfte.
  • SpineMED: spinale Dekompression zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, insbesondere Bandscheibenvorfällen.
  • HumanMED Stammzellentherapie: Hierbei handelt es sich um ein innovatives Verfahren zur Behandlung von Arthrose, das seit April 2017 in der Sportklinik Heidenheim angewendet wird. Bei diesem neuen Verfahren werden multipotente Stammzellen nach der Entnahme von Fettgewebe in dem Q-graft® genannten Gerät aus den Fettzellen gewonnen und gleich vor Ort in das zu behandelnde Gelenk injiziert. Die gesamte Prozedur von der Fettentnahme bis zur Injektion der Stammzellen dauert nur etwa 1,5 Stunden. Die früher notwendige Aufbereitung der Fettzellen in einem spezialisierten Labor und der damit verbundene hohe zeitliche Aufwand entfallen.

Für die Nachsorge der OP Patienten und zur Unterstützung von nichtoperativen Therapien arbeitet die Sportklinik Heidenheim eng mit dem MRZ (Medizinisches Rückenzentrum) Heidenheim zusammen, das sich im gleichen Gebäude befindet. Für Physiotherapie, manuelle Therapie und weitere therapeutische Angebote stehen dort 12 Behandlungsräume sowie ein Gruppenraum zur Verfügung, außerdem zahlreiche Fitnessgeräte zum individuellen Training.

www.sportklinik-heidenheim.de

Artikel von www.top-magazin.de/ulm