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BOSS Open Stuttgart 2022

Über 30.000 Zuschauer erlebten bei den Boss Open auf dem Weissenhof teilweise spektakuläre Matches mit Tennisstars wie Stefanos Tsitsipas, Nick Kyrgios, Andy Murray oder Matteo Berrettini. Letzterer sicherte sich nach 2019 den zweiten Titel des traditionsreichen Turniers.


Was für ein Paukenschlag schon vor Beginn es Tennis-Events in Stuttgart: Das ATP-Rasenturnier auf der Anlage des TC Weissenhof (TCW) in Stuttgart heißt seit diesem Jahr Boss Open und nicht mehr MercedesCup. Der Automobilhersteller war nach 42 Jahren als Titelsponsor ausgestiegen. Die e|motion group als Veranstalter und die Hugo Boss AG haben eine Zusammenarbeit bis 2025 vereinbart. Das Timing im Hinblick auf die kürzliche Markenerneuerung und die neue Ausrichtung von Boss hätte nach Ansicht von Turnierdirektor Edwin Weindorfer besser nicht sein können. „Daher sind wir stolz darauf,  die Sichtbarkeit der Marke auch hier rund um das ATP-Turnier in Stuttgart perfekt in Szene zu setzen“, so Weindorfer.

Edwin Weindorfer und Daniel Grieder

„Boss blickt auf eine lange Tradition im Sportsponsoring zurück, und ich freue mich, dass wir hier beim legendären Weissenhof-Turnier in Stuttgart unser Comeback auf dem Tennisplatz feiern können“, betonte CEO Daniel Grieder. Das Sponsoring unterstreiche das Engagement des Unternehmens mit Sitz in Metzingen für seine Heimatregion und bringe damit die neue Identität der Marke Boss zum Ausdruck.

Als „Einstandsgeschenk“ brachte das Modeunternehmen seinen Markenbotschafter Matteo Berrettini zum diesjährigen Turnier nach Stuttgart mit. Der längere Zeit verletzte Italiener nutzte die Chance und holte sich in einem spannenden Finale gegen Altmeister Andy Murray den Sieg bei dem mit 769.645 Euro dotierten ATP-Rasen-Highlight. Neben Berretini bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer noch viele weitere Stars der Tennisszene zu sehen. So zum Beispiel Stefanos Tsitsipas, Hubert Hurkacz, Denis Shapovalov und Nick Kyrgios.

Wohlfühlambiente beim TC Weissenhof

Insgesamt fiel die Bilanz aller Turnierverantwortlichen sehr positiv aus. „Wir haben mit der Hugo Boss AG eine supertolle Reise gestartet. Im ersten Jahr war zwar noch nicht alles umsetzbar, aber wir werden in Zukunft viele spannende Dinge für dieses Turnier entwickeln“, sagte Weindorfer, der sich auch beim TCW-Vorsitzenden Gert Brandner bedankte und das Wohlfühlambiente am Weissenhof hervorhob: „Die Spieler sind begeistert davon, dass dieses Turnier in einem Club mit Tradition stattfindet, in dem Tennis zelebriert wird.“ Das habe früher schon Roger Federer gesagt und in diesem Jahr auch Stefanos Tsitsipas bestätigt.

Die Siegerehrung

In Sachen Zuschauer ist zwar noch Luft nach oben, allerdings hat zu Wochenbeginn auch das Wetter nicht gerade mitgespielt. „Entscheidend in diesem Jahr war allerdings, dass wir die Tore für das Publikum wieder öffnen konnten und so auch wieder das ganz spezielle Weissenhof-Ambiente zu spüren war“, ergänzte Weindorfer, der hofft, dass in den kommenden Jahren auch Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev in Stuttgart aufschlagen wird.

Wie immer, war bei diesem Turnier auch abseits des Centre Courts eine Menge geboten. Wer sich etwas Besonderes gönnen wollte, hatte die Wahl unter diversen Business-Seats, Sky-Boxes und Logen mitsamt Premium-Hospitality, das die Wilhelmer Gastronomie bewirtete. Während die Tennis-Asse auf den umliegenden Matchcourts um den Einzug in die nächste Runde kämpften oder die Topspieler sich auf einem Trainingscourt auf ihr Match vorbereiteten, kam man hier zusätzlich in den Genuss eines exklusiven Caterings. Ein Highlight im Laufe der Woche war außerdem das traditionelle „Bürgerwiesenfest“. Die Live-Band heizte den Besuchern ein und sorgte für einen ausgelassenen und stimmungsvollen Abend.

Michael Wilhelmer und Gregor Zantke

Alexander Lehmann, Dirk Freiland und Dr. Markus Faulhaber

Knut Müller und Zafer Kilic

Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart