Lebensart

Stuttgart lässt die Sonne rein!

In Stuttgart sind rund 75 Prozent der Dächer geeignet für Photovoltaik – ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Mit der Solaroffensive der Landeshauptstadt wird es nun noch lohnender, eigenen Sonnenstrom zu erzeugen.


In der Sonne steckt mächtig viel Energie – und die sollte auch in Stuttgart nicht ungenutzt bleiben. Schließlich ist die Schwabenmetropole eine der sonnigsten Städte Deutschlands.
Immer mehr Stuttgarterinnen und Stuttgarter setzen inzwischen auf eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach.
Die Stadtwerke Stuttgart verzeichnen auch während Corona wachsendes Interesse. „Selbst erzeugter Sonnenstrom schützt nicht nur das Klima, sondern lohnt sich auch fi nanziell. Das spricht sich
immer mehr rum“, berichtet Stadtwerke-Vertriebsleiter Denis Voigt. Sonnenenergie kann man selbst verbrauchen, speichern oder Überschüsse ins Stromnetz einspeisen und vergüten lassen. Sie macht somit unabhängiger von steigenden Energiepreisen. „Ein Speicher erhöht noch einmal die Energieautarkie. In Kombination mit einer Ladesäule wird die Photovoltaik-Anlage sogar zur Umsonst-Tankstelle“, erläutert Voigt.
Genau dafür bieten die Stadtwerke Stuttgart ein Komplettpaket aus Beratung, Fördergeldbeantragung, Planung, Installation und Service. Grundsätzlich kann man eine Photovoltaik-Anlage kaufen oder schon ab 60 Euro pro Monat pachten. Die passende Finanzierung bietet der Stadtwerke-Partner, die BW-Bank. Zusätzlich unterstützt die Landeshauptstadt Stuttgart Gebäudeeigentümer,
Mieter, Pächter und Anlagenbetreiber mit einer attraktiven Förderung aus der städtischen Solaroffensive. Sie ist Teil des städtischen Aktionsprogramms „Weltklima in Not – Stuttgart handelt“
und wichtiger Baustein auf dem Weg der Stadt, klimaneutral zu werden. Für die Solaroffensive stehen in den kommenden beiden Jahren rund 16 Millionen Euro zur Verfügung.
Gefördert werden u.a. der Bau von Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach oder an der Fassade, begleitende Maßnahmen wie die Ertüchtigung der elektrischen Installationen, die Einrichtung des Zählerplatzes, das Stellen eines Baugerüsts oder Statikarbeiten. Da diese Positionen oft sehr kostenintensiv sind, soll die Förderung über die Schwelle zur Umsetzung helfen.
Der Fördersatz ist dabei abhängig von der Größe der Anlage. Bei jedem Kilowatt-Peak (kWp) an installierter Leistung steigt der maximale Fördersatz um 350 Euro.
Auch die Errichtung von Stromspeichern sowie die Installation von vorgelagerter Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, jeweils in Verbindung mit Ausbau einer Photovoltaik-Anlage, wird finanziell unterstützt.
Die Stadt selbst geht dabei als Vorbild voran und beteiligt sich am Städtewettbewerb „Faktor2 Städte Challenge“ zum Ausbau von Photovoltaik. Den Wettbewerb gewinnt die Stadt, die im Aktionszeitraum am meisten zusätzliche Photovoltaik-Leistung pro Kopf generiert. Auf städtischen Gebäuden gibt es inzwischen über 160 Photovoltaik-Anlagen, die rund 15 Prozent
der heute im Stuttgarter Stadtgebiet installierten Gesamtleistung ausmachen.
Zudem ist geplant, alle Schulen bis 2025 mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten, sofern dies jeweils technisch möglich ist. Die Stadtwerke haben seit 2014 mehr als 400 Photovoltaik- Anlagen auf Stuttgarter Dächern installiert. Die Stadtwerke unterstützen zudem mit ihrer Tochter EDS den PV-Ausbau auf städtischen Liegenschaften. ■

  • Clever sparen: Mit hausgemachten Ökostrom werden Sie unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
  • Zukunftssicher: Mit einem Speicher erhöhen Sie ihren Energieautarkie. kombiniert mit einer Ladestation laden Sie ihr E-Fahrzeuge umsonst.
  • Starker Partner: Die Stadtwerke Stuttgart bieten einen Alles-aus-einer-Hand-Service und machen Sie zum „Partner der Energiewende“.
  • Attraktive Finanzierung: Kauf oder Pacht Ihrer Photovoltaik-Anlage zu fairen Konditionen ohne versteckte Kosten.
    Mehr Infos unter www.stadtwerke-stuttgart.de/pv
Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart