Gesundheit & Schönheit

Radiologie kann Leben retten

Ob Diagnostik, Früherkennung oder Prävention von Erkrankungen: Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) verfügt die Medizin über eine bewährte Technologie, die Untersuchungen in höchster Bildqualität mit exzellenter Bildauflösung erlaubt. Für noch mehr Effizienz hat die auf die MRT spezialisierte Radiologie SpOrt Stuttgart im Neckarpark bei der Mercedes-Benz-Arena erst im Januar 2021 in einen neuen 3-Tesla-Premium-Scanner investiert. Das Gerät macht zum einen die Untersuchung für die Patienten noch angenehmer, zum anderen ermöglicht es noch spezifischere Ergebnisse bei Ganzkörper- und auch bei Spezialuntersuchungen wie etwa der Aufspürung von Prostatakrebsherden.


 

Weltmeister in Sachen Gesundheitsprävention waren die Deutschen noch nie, und seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen sogar eher noch abgenommen. Dabei könnte alles so einfach sein, zumal die Medizin heutzutage allein schon in technischer Hinsicht die besten Voraussetzungen bietet, um mögliche Erkrankungen schon früh zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Speziell die Radiologie nimmt aufgrund der enormen Fortschritte in der Bildgebung eine zunehmende Schlüsselstellung bei der Diagnosefindung ein.

Eine gefragte Adresse ist dabei seit rund 15 Jahren die Radiologie SpOrt Stuttgart im Neckarpark bei der Mercedes-Benz-Arena. Schwerpunkte des erfahrenen Teams um die Radiologie-Fachärzte Prof. Dr. med. Claus D. Claussen, Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schlemmer, Prof. Dr. med. Thomas Nägele, Priv.-Doz. Dr. Hansjörg Rempp, Prof. Dr. med. Sabine Weckbach, Dr. med. Tobias Wingert, Dr. med. Marion Batra und Dr. med. Andreas Kayser sind das Herz-Kreislauf-System, der Bewegungsapparat, die Neuroradiologie, das Urogenitalsystem und weitere Organsysteme. Erklärter Anspruch der Praxis ist es, exzellente radiologische Diagnostik mit hoher Patientenzufriedenheit zu gewährleisten. Regelmäßig wird daher in High-Tech-Apparate investiert. So erfolgte zum Beispiel erst zum Jahreswechsel 2020/21 der Austausch des bisherigen 1,5 Tesla-Magnetresonanz-Tomographen gegen einen neu entwickelten 3-Tesla-Scanner.

Dr. Tobias Wingert, Prof. Dr. Sabine Weckbach, Prof. Dr. Claus Claussen, Prof Dr. Heinz Schlemmer, Prof. Dr. Thomas Nägele, Priv.-Doz. Dr. Hansjörg Rempp, Tina Holder und Dr. Marion Batra (v.li.)

Verbesserung der diagnostischen Aussage bei gleichzeitiger Verkürzung der Untersuchungszeit

 

Der „Magnetom Lumina“ von Siemens ist gleich mit einer ganzen Reihe von Vorteilen verbunden. MRT-Untersuchungen sind in höchster Bildqualität mit exzellenter Bildauflösung möglich, die Patienten kommen in den Genuss einer angenehmeren Untersuchungsatmosphäre mit deutlich verbessertem Raumgefühl: Die Röhre des MRT ist verkürzt und um circa 15 Prozent vergrößert, das Geräuschniveau um bis zu 70 Prozent reduziert. Zudem können dank einer völlig neuartigen Infotainment-Lösung über ein gekrümmtes Display Musik oder raumvermittelnde Filme eingespielt werden. Die neueste Technologie trägt wesentlich zu Entspannung beziehungsweise Ablenkung bei, wovon insbesondere Patienten mit Platzangst, Kinder sowie große und korpulente Patienten profitieren. Zusätzlich ermöglicht die verbaute Biomatrix-Technologie eine vereinfachte Positionierung des Patienten im Scanner, flexible und ergonomisch geformte Spulen sorgen für eine komfortable Liegeposition auch mit angehobenem Oberkörper. Durch die vielen technischen Feinheiten verkürzen sich die Untersuchungszeiten um bis zu 50 Prozent. Besonders geeignet ist der neue 3-Tesla-MRT für neuroradiologische Untersuchungen von Gehirn und Wirbelsäule, Untersuchungen des Bewegungsapparats inklusive der Hand-, Fuß- und Fingergelenken, Ganzkörper-MRT-Untersuchungen, die Funktions- und Vitalitätsdiagnostik des Herzens, die Gefäßdarstellung mittels Angiographie sowie Untersuchungen der Bauch- und Beckenorgane.

 Mit MRT klinisch signifikanten Prostatakrebs entdecken

Nicht vergessen werden darf bei den Einsatzgebieten des neuen Premium-Scanners außerdem die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata. „Dieses Verfahren gilt derzeit als empfindlichste Methode, um anatomische Veränderungen aufzuspüren, die auf ein Prostatakarzinom hindeuten“, sagt Prof. Dr. med. Heinz-Peter Schlemmer, der auch als Leiter der Abteilung Radiologie mit dem Forschungsschwerpunkt „Bildgebung und Radioonkologie“ am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg tätig ist. Richtig durchgeführt, lasse sich damit anhand der „Cancer Hallmarks“ – erhöhte Zelldichte und erhöhte Durchblutung – die Aggressivität des Tumors besser abschätzen. „Man erhält wichtige Informationen über Lokalisation, Größe, Multifokalität und gegebenenfalls über die organüberschreitende Ausdehnung“, so der Facharzt weiter. Kurzum: Mit der Prostata-mpMRT lässt sich nicht nur die Diagnostik des Prostatakarzinoms verbessern und dessen Prognose zuverlässiger einschätzen, sondern sie ist auch zu einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für die Auswahl, Planung und Durchführung einer individuell optimieren Therapie des Prostatakarzinoms geworden. Darüber hinaus lassen sich durch die mpMRT unnötige Biopsien vermeiden.

Enger interdisziplinärer Austausch

Spezielle Vorbereitungen auf eine MRT-Untersuchung sind übrigens nicht erforderlich. Nach einem ausführlichen ärztlichen Vorgespräch werden die Patienten in der Regel bequem in Rückenlage mit seitlicher Armposition untersucht – individuell abgestimmt auf die jeweilige Symptomatik und die persönlichen Bedürfnisse. Bei im MRT nicht sicher einzuordnenden Befunden bietet sich auch die Möglichkeit weiterer Untersuchungen in der von Prof. Claussen gemeinsam mit Dr. med. Hansjörg Rempp geführten Radiologie Waiblingen. Kernkompetenzen sind dort vor allem Computertomographie, Mammographie und Sonographie.

Klar ist: Eine mindestens so große Rolle wie die Bildgebung an sich spielt im Anschluss die Fähigkeit des jeweiligen Facharztes, die Bilder auch richtig zu „lesen“, um falsche, beziehungsweise den Patienten unnötig verunsichernde Befunde zu vermeiden. Doch auch in diesem Punkt genießt die Radiologie SpOrt Stuttgart weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis sind allesamt international anerkannte Fachärzte mit ausgewiesener MRT-Expertise und Forschungserfahrung.

Besagte Expertise ist auch der Grund dafür, dass die MRT-Diagnostik der Praxis neben Privatpersonen und Freizeitsportlern auch von vielen Profisportlern in Anspruch genommen wird. Hier stehen vor allem Muskeln und Gelenke im Fokus, wobei die Untersuchungen auf die spezifischen Probleme des Leistungssports zugeschnitten werden. Im Angebot sind zudem individuelle MRT-Präventionsprogramme in Zusammenarbeit mit den betriebsärztlichen Diensten namhafter Firmen. Nicht ohne Grund. Denn schließlich sind durch eine gezielte Gesundheitsvorsorge viele Krankheitstage vermeidbar. Eine weitere Besonderheit der Radiologie SpOrt Stuttgart ist der enge interdisziplinäre Austausch mit Fachärzten, Fachkliniken sowie den Kollegen der SpOrt Medizin Stuttgart und der Sportklinik– ob Internisten, Kardiologen, Orthopäden oder Sportmediziner.

 

Die Radiologie SpOrt Stuttgart in Kürze

Untersuchungsspektrum

  • MRT-Ganzkörperuntersuchung zur Früherkennung von Tumorerkrankungen
  • MRT des zentralen Nervensystems, Kopfs und Rückenmarks
  • MRT des Halte- und Bewegungsapparats
  • MRT des Urogenitalsystems
  • Multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata
  • Ganzkörper-MR-Angiographie
  • Weitere Spezialuntersuchungen bestimmter Organe

 

UNTERNEHMENSINFORMATIONEN

Radiologie SpOrt Stuttgart
Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Telefon
0711 79 48 57-30
Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart