Kultur

La vita è bella (Giovanni Zarrella)

Entertainer Giovanni Zarrella ist zurück: Auf seinem brandneuen Album schlägt der charismatische Sänger die Brücke zwischen den größten Hits der jüngeren deutschen Musikgeschichte und der Sprache seines Elternhauses.


 

Das Sommeralbum 2019 heißt „La vita è bella“ und ist pünktlich zum Sommer­anfang bei Warner Music erschienen. Gio­vanni Zarrella ist hierfür tief in die deutsche Musikgeschichte eingetaucht und hat die größten Hits der letzten Jahrzehnte mit viel Feingefühl und dem Know­how seines Pro­duzenten Christian Geller ins Italienische übertragen.

Aufgewachsen als Sohn italienischer Eltern im beschaulichen Hechingen, kehrt Gio­vanni Zarrella mit seinem neuen Album in vielerlei Hinsicht zu seinen Wurzeln zu­rück: zur Musik, mit der alles für ihn los­ging, zur italienischen Sprache, wenn er unvergessene Hits aus Deutschland in der Sprache seiner Eltern interpretiert und nicht zuletzt zu jenem Traum von einem Leben als Musiker, den schon sein Vater hat­te. Dass er dabei zu 100 Prozent auf der Son­nenseite bleibt und die schönen Dinge des Lebens feiert, verrät schon der Titel des neuen Soloalbums, das zugleich sein Lebensmotto und übrigens auch als Tattoo auf seinem Arm zu lesen ist.

„La vita è bella“ begeistert mit zahlreichen charterprobten Melodien, die mit viel Ge­spür für den Zeitgeist arrangiert wurden. So klingt zum Beispiel Wolfgang Petrys „Wahnsinn“ (hier: „Dammi“) unglaublich explosiv, „Sai non c’è“, also jener unverges­sene „Stern“, der hier einen italienischen Namen trägt, pulsiert ebenfalls zwischen neu gedachtem Italo­Popschlager und eu­phorischer Dance­Hymne. Dass Giovanni Zarrella außerdem wunderschönen Balla­den seinen Stempel aufdrücken kann, zeigt er unter anderem mit „La più bella cosa“ („Das Beste“ von Silbermond). Während auch „Italienische Sehnsucht“ („Nostalgia italiana“) und „So bist du“ („Così sei tu“) da­bei sind, runden Interpretationen von „Jen­seits von Eden“ („La valle dell’ Eden“), „Ver­dammt ich lieb dich“ („Ti amo sì“), „Atem­los“ („Anche tu“) und „Über den Wolken“ („Vicino al sole“) das Megahit­Paket ab.

Sonnengetränkt-zeitgenössisches Update zum italienischen Lebensgefühl

Schon in jungen Jahren widmete sich der ansonsten bekanntermaßen fußballbegeis­terte Giovanni Zarrella – von 1992 bis 1994 spielte er in der Jugend des AS Rom, später dann unter anderem beim VfB Stuttgart und beim SSV Reutlingen – dem Klavier und nahm als Teenager auch Gesangsun­terricht. Sein Antrieb war der Traum, als Musiker auf den größten Bühnen zu stehen, die Menschen mit Liedern zu begeistern und sie zumindest für einen Moment dem Alltag zu entreißen. Zarrella verwirklichte diesen Traum schon ab Ende 2001 mit der Gruppe Bro’Sis. Bis 2006 sollte die Band über vier Millionen Tonträger verkaufen, dazu gab’s jede Menge Gold­ und Platinaus­zeichnungen sowie reihenweise Awards.

 

Auftritt beim 25-jährigen Jubiläum von top magazin Stuttgart

 

Mit dem Rückenwind der vielen Bro’Sis­ Hits ins neue Jahrtausend gestartet, hat der seit 2005 mit Jana Ina Verheiratete in den letzten fünfzehn Jahren zwar auch in vielen anderen Bereichen geglänzt – etwa als Moderator, Dokusoap­Protagonist, Gast­Schauspieler, Synchronsprecher, Blogger­Guru, Tänzer und Fußballer –, doch er kehrte in regelmäßigen Abständen zur Musik zurück und verzeichnete auch als Solomusiker schon etliche Erfolge. Nicht vergessen werden darf in diesem Zu­sammenhang die 2013 erfolgte Gründung des Trios „Vintage Vegas“, das aktuelle Popsongs im Swing­Gewand präsentiert.

Mittlerweile ein noch viel reiferer Künstler, der ganz unterschiedliche Emotionen in seinen Songs transportieren kann, schreibt sich Giovanni Zarrella nun sein Lebens­motto auf die Fahne und liefert ein son­nengetränkt­zeitgenössisches Update zum italienischen Lebensgefühl. Weitere Infos:
www.giovanni­zarrella.de

 


 

Giovanni Zarrella live

Den quirligen Italiener auf der Bühne zu erleben, ist immer wieder ein ganz besonderes Vergnügen. Für 2019 stehen in unserer Region in den nächsten Monaten zwei Auftritte auf dem Programm:

27. Juli: im Louis-Bührer-Saal der KSK Ludwigsburg
27. September: auf dem Cannstatter Wasen

Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart