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Bank Julius Bär Europe AG: Vorsichtig optimisitisch

Die Stuttgarter Niederlassung der Bank Julius Bär Europe AG gehörte auch 2016 zu den erfolgreichsten Standorten der traditionsreichen Schweizer Privatbank. Unter der Leitung von Björn Seemann hat sich Julius Bär zu einer festen Größe in Baden-Württemberg entwickelt und zählt zu den führenden Adressen, wenn es um die Vermögensverwaltung und Vermögensberatung für Privatkunden geht. Regelmäßig lädt das Bankhaus auch zu hochkarätigen Veranstaltungen wie unlängst etwa mit Janwillem C. Acket. Der eloquente Chefökonom der 1890 gegründeten Bank begeisterte rund 200 geladene Gäste im Hotel Le Méridien mit einer überaus fundierten Analyse respektive einem Ausblick auf das spannende Börsenjahr 2017.


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Diskretion, Vertrauen und Gewissenhaftigkeit – vereint mit Fachkompetenz und globalem Know-how: Auf diesen Nenner lassen sich die Werte der Schweizer Privatbank Julius Bär bringen. Werte, die auch im zwölften Jahr von der
achtköpfigen Mannschaft der von Björn Seemann geleiteten Stuttgarter Niederlassung gelebt werden und maßgeblich zur Zufriedenheit der Kunden beitragen. Einen hohen Stellenwert genießt außerdem der Kontakt mit den Kunden
über das alltägliche Bankbusiness hinaus. Ganz im Sinne einer Unternehmenskultur, die den Kunden als Partner betrachtet, werden für geladene Gäste im Rahmen der Reihe „Bär am Abend“ regelmäßig interessante Veranstaltungen
auf die Beine gestellt.

Das Julius Bär Team: Björn Seemann, Markus Beuttel, Michael Seher und Stephan Schmidt (hinten) sowie Melanie Habel, Ute Knorr, Peter Graf und Jeannette Kropp (vorne)

Das Julius Bär Team: Björn Seemann, Markus Beuttel, Michael Seher und Stephan Schmidt (hinten)
sowie Melanie Habel, Ute Knorr, Peter Graf und Jeannette Kropp (vorne)

Björn Seemann, seit 2006 Leiter der Stuttgarter Niederlassung der Privatbank Julius Bär, wartete zur Begrüßung der Gäste beim jüngsten Event im Stuttgarter Hotel Le Méridien mit einer ganzen Reihe interessanter Fakten des vergangenen Jahres auf. Zugleich führte der erfahrene Bankmanager eindrücklich vor Augen, dass mehr oder weniger starke Schwankungen an den internationalen Märkten zur Regel geworden sind. „Umso wichtiger ist daher ein ganzheitlicher Beratungsansatz, um den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht werden zu können“, so Seemann. In der Tat war das Jahr 2016 geprägt von einer ganzen Reihe markanter Ereignisse, die sich mehr oder weniger stark auf die Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten auswirkten. Als Schlagworte nannte Seemann unter anderem die Leitzinssenkung der EZB auf null Prozent, den Dax-Rutsch unter 9.000 Punkte, den Brexit, das Sinken der Renditen für USBonds auf ein Allzeittief und der zehnjährigen deutschen Bundesanleihen sogar unter null Prozent, die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten und schließlich das Scheitern des Referendums des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi. Die angesprochenen Schwankungen zeigte Seemann eindrucksvoll am Dax auf: Am 9. Februar 2016 lag der Dax bei 8.600 Punkten – seit Jahresbeginn war’s also mal satte 20 Prozent nach unten gegangen. Zwei Monate später hatte er dann wieder 10.400 Punkte erreicht, um nach dem Brexit um zwölf Prozent auf 9.200 Punkte abzusinken. Bis zum 1. Dezember 2016 ging’s dann insgesamt um 15 Prozent nach oben – im Vergleich zum Jahresanfang war der Dax aber immer noch im Minus. Erst in den vier letzten Wochen des Jahres wendete sich das Ganze ins Plus – der Dax konnte am Jahresanfang um sieben Prozent zulegen. „Gelassenheit sieht anders aus“, brachte Seemann die damit verbundenen Unsicherheiten für die Anleger auf den Punkt. Populismus ist Trumpf „Das Terrain, auf dem wir uns momentan bewegen, ist ein einziges Minenfeld, und es besteht die große Gefahr, auf eine Tretmine zu geraten“, legte auch Janwillem C. Acket gleich zu Beginn seines Vortrags den Finger in die Wunde. Unter dem Titel „Fragile Weltwirtschaft, frustrierte Zentralbanken, verwirrte Politik und verunsicherte Protestwähler“ zeigte er auf, wie man als Anleger mit der aktuellen Lage umgehen kann. Die Situation sei in der Tat schwierig, doch werde die Suppe nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde. Ackets Ansicht nach stehe 2017 – ausgehend von den USA – eine Konjunkturbeschleunigung bevor, die mit Europa und Deutschland vornehmlich die entwickelten Volkswirtschaften erfassen dürfte. „Donald Trump stellt die Lage allerdings weitaus schlechter dar, als sie ist“, zeigte sich der Chefökonom von Julius Bär fest überzeugt. „Und zwar deshalb, um sich selbst die von der Obama-Regierung zuletzt erzielten Wirtschaftserfolge auf die Fahnen zu schreiben.“ Angesichts der starken Konjunkturstimulierung der USA durch die neue Regierung sei mit besseren Wachstumsperspektiven zu rechnen. Die Ankurbelung der Nachfrage könnte aber auch Angebotsengpässe und mehr Inflation nach sich ziehen. Seitens der Zentralbank dürfte mit drei Zinserhöhungen zu je 0,25 Prozent zu rechnen sein. „Sollte der US-Aufschwung allerdings stärker sein als erwartet, könnte die Zentralbank sich aber unter Umständen restriktiver verhalten“, so Acket. Dadurch wiederum könnte die Wirtschaft allerdings 2018 stark abgebremst werden – schon 2019 drohe in den USA dann eine Rezession. Der Blick Ackets richtete sich aber nicht nur auf die USA, sondern auch auf andere Regionen dieser Welt. In Europa beispielsweise sollte eine robuste beziehungsweise sich verstärkende Inlandsnachfrage 2017 ein solides Wachstum um durchschnittlich 1,6 Prozent sichern. Asien bleibe angesichts des nach wie vor hohen Nachholbedarfs das globale Wachstums-Schwergewicht, Südamerika und Afrika dürften dagegen weiter an Marktanteilen verlieren. „Zu einem Problem könnte die weltweit immens hohe Schuldenlast werden – erst recht dann, wenn die Zinsen steigen“, befürchtet Acket. Was die Weltwährungen anbelangt, erwartet der Finanzexperte einen weiterhin starken US-Dollar – er wird 2017 vor allem zum japanischen Yen und zu den wichtigsten Währungen der Schwellenländer sogar noch stärker werden. Der Euro wird gegenüber dem US-Dollar nicht abstürzen, dagegen droht dem britischen Pfund eine erneute Talfahrt. Was folgt aus alldem für die Anleger? Klare Ansage von Acket: „Die Geopolitik und politische Risiken nicht zuletzt in Europa rücken zunehmend in den Mittelpunkt und dürften an den Märkten auch weiterhin für starke Schwankungen bei den wichtigen Anlageklassen sorgen.“ Darin könne aber auch die Chance liegen, gewinnbringend etwa in den Aktienmarkt einzusteigen, der seiner Ansicht nach immer noch die attraktivsten Renditen biete.

Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart