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diconium und dmc aus Stuttgart feiern Jubiläum

2015 feiert diconium, die inhabergeführte Gruppe von E-Commerce-Unternehmen aus Stuttgart, mit ihrer Tochter dmc digital media center GmbH ihr 20-jähriges Jubiläum.


DMC Stuttgart: Die beiden Gründer der diconium GmbH: Daniel Rebhorn und Andreas Schwend (v.li.)

diconium und dmc digital media center: Besser digital

1995 starteten die Gründer Andreas Schwend und Daniel Rebhorn als reiner E-Commerce-Dienstleister. Mittlerweile bündelt diconium vier Tochterunternehmen mit beinahe 500 Mitarbeitern unter einem Dach: die Strategieberatung dmc commerce consultants, den E-Commerce-Dienstleister dmc digital media center, die Performance-Marketing-Agentur ro11 sowie embitel, einen Anbieter von Embedded & E-Business-Software-Solutions in Indien. Und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. TOP Magazin hat die beiden Gründer getroffen und mit ihnen über ihr Erfolgskonzept gesprochen.

TOP: Herr Schwend, Sie blicken nun auf zwanzig Jahre Erfolgsgeschichte als Unternehmensgründer zurück. Wie kam es zur Idee der Entwicklung einer ganzen Unternehmensgruppe?

Schwend: Es ist einfach höchste Zeit für eine erfahrene Unternehmensgruppe, die alle Kompetenzen unter einem Dach bündelt. Das Thema digitale Transformation stellt auch in den nächsten Jahren eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaft in Deutschland dar. Nach der Musikindustrie, der Verlagswelt und dem Handel beginnt jetzt die Revolution der Prozesse bei Industrie, Automotive, Banken und Versicherungen sowie im öffentlichen Sektor. 52 Prozent der Forbes-500-Unternehmen aus dem Jahr 2000 gibt es mittlerweile in dieser Form nicht mehr. Im digitalen Zeitalter von Mobile, Big Data, sozialen Medien, dem Internet of Things und Cloud Computing wird eine digitale Strategie für jedes Unternehmen unabdingbar. Die Frage, die sich heute jeder CEO stellen muss, lautet: Will you disrupt or be disruptet? Und das ist genau der Punkt, an dem diconium ansetzt. Durch die Gründung von diconium unterstützen wir Unternehmen aller Branchen bei der Transformation zu erfolgreichen digitalen Geschäftsmodellen – von der Strategieberatung über Consulting, der Optimierung der User Experience, der Einführung der richtigen Technologie, Online Marketing bis hin zur laufenden Betreuung der Geschäftsmodelle. Als diconium sorgen wir dafür, dass Unternehmen ihr Digital Engagement in einer Konsumwelt mit immer mehr digitalen Kontaktpunkten erfolgreich bewältigen. Dabei liefern wir alles Wesentliche für die Definition und Umsetzung einer erfolgreichen Digital-Strategie. Eben die Quintessenz.
TOP: Herr Rebhorn, wie differenziert sich das Modell diconium von anderen Beratungen und Agenturen?

Rebhorn: Natürlich gibt es bereits eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt, die sich auf verschiedene Bereiche spezialisiert haben. Der Unterschied wird aber schnell ersichtlich. Nehmen wir zum Beispiel die traditionelle Unternehmensberatung: Unbestreitbar weisen die meisten Beratungen eine hohe Kompetenz in klassischen Strategiefeldern auf, sind allerdings nicht trittsicher im digitalen Bereich. Marketingagenturen hingegen haben eine hohe Kompetenz bei Marke und Konsument, haben es allerdings verpasst, eine eigene IT-Kompetenz aufzubauen. Ohne Frage ist den Digitalagenturen die Kompetenz in Digital Experience nicht abzusprechen, sie bringen aber selten Umsetzungserfahrung im E-Commerce mit. Und die IT-Unternehmen? Die verfügen zwar über große Kompetenz in der Systemintegration, nicht aber im Denken und Entwickeln von neuen digitalen Geschäftsmodellen. diconium allerdings bündelt die Expertise hoch spezialisierter und erfahrener Menschen verschiedener Unternehmen unter einem Dach mit einer Zielsetzung: der optimalen Kombination von Ideen und Fähigkeiten zu Projekten und Ventures, welche die digitale Zukunft nachhaltig gestalten.
TOP: Fünf erfolgreiche Unternehmen in 20 Jahren sind eine gute Bilanz. Wie sehen die Pläne bis zum 30. Jubiläum aus?

Schwend: Wachsen, wachsen, wachsen. In den nächsten zwei Jahren planen wir die Mitarbeiteranzahl von aktuell 500 deutlich auszubauen, auch international. Und dafür sind wir bereits auf einem guten Weg. Denn schon jetzt befinden wir uns in der Aufbauphase eines sechsten Unternehmens. Die Daimler AG und die diconium group haben einen Vertrag über die langfristige Zusammenarbeit für den Ausbau der „digital-commerce Aktivitäten“ für Mercedes-Benz Pkw geschlossen. Hierzu wurde das ganzheitlich arbeitende Unternehmen mit dem Namen cinteo GmbH etabliert, das kreative und technische Dienstleistungen im „digital-commerce Umfeld“ am Hauptsitz in Stuttgart entwickeln soll. Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht verraten. Soviel aber schon mal vorab – es bleibt spannend.
TOP: Ein Zusammenschluss von zwei Stuttgarter Wirtschaftsgrößen klingt sehr spannend. Welche weiteren Unternehmen gehören denn bereits zu den Kunden der diconium?

Rebhorn: Die Palette reicht von Kaiser+Kraft über victorinox, Edeka, Sick, Runnerspoint, Baby Walz, Conrad Elektronic, Daimler, Euronics, Galeria Kaufhof und Lloyd Shoes bis hin zu Ludwig Görtz, Medion und WMF. Die Liste ist lang. Mittlerweile merken wir aber, dass die Anfragen für Projekte aus anderen Branchen immer mehr zunehmen – vor allem im Bereich Finance und Insurance.
TM: Klingt so, als hätten Sie vieles richtig gemacht. Zum Abschluss noch eine Frage an Sie beide als absolute Digtial-Insider: Welche weiteren Trends sehen Sie für die Zukunft?

Schwend: In den nächsten Jahren werden wir auf den Strategieebenen von Unternehmen einen gravierenden Wandel beobachten können. Die „klassische Unternehmensführung“ hat ausgedient. Unternehmen müssen eine digitale DNA verankern, um ihr Geschäftsmodell erfolgreich in die digitale Welt zu transformieren. CEOs, die diesen Weg nicht mitgehen, werden ihre Position langfristig nicht halten können.

Rebhorn: Im Produktbereich finde ich es spannend, zu beobachten, welche Auswirkungen das Internet of Things in den nächsten Jahren haben wird. Hier sehe ich riesiges Potenzial für Unternehmen. Prognosen sagen voraus, dass 2020 mehr Alltagsgegenstände miteinander vernetzt sind als Computer und Smartphones. Das bietet ungeahnte Möglichkeiten in der Produktentwicklung: die Waschmaschine, die das Waschmittel selber nachbestellt; die Kaffeemaschine, die die Stärke meines Kaffees automatisch nach meiner körperlichen Verfassung bestimmt; oder das Auto, das mir ungefragt Empfehlungen zum optimalen Abfahrtzeitpunkt schickt. Und das werden wahrscheinlich die unspektakuläreren davon sein.

Die Entwicklung der diconium Gruppe:

1995: Gründung dmc digital media center GmbH
2006: Gründung embitel privl.ltd.
2012: Gründung dmc commerce consultants GmbH
2013: Bündelung der Aktivitäten in der diconium GmbH
2014: Gründung ro11 GmbH
2015: Gründung CINTEO GmbH

Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart