Mensch & Kultur

Das Dörfle in Kleinaspach

Die Tür hinter sich schließen und den Alltag vergessen: Mit ihrem „Dörfle“ in Kleinaspach nordöstlich von Stuttgart hat sich Schlagersängerin Andrea Berg einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Die 15 liebevoll und ganz individuell gestalteten Chalets sorgen dabei für ganz außergewöhnliche Momente – ob nur mal schnell für eine Auszeit übers Wochenende oder für einen Urlaub, ob allein, zu zweit oder mit der Familie.


“Dörfle” ein paradiesischer Ort zum Träumen und Entspannen

Zugegeben: Kleinaspach ist nun nicht gerade der Nabel der Welt. Aber für erholsame Tage muss es schließlich nicht immer gleich eine ferne Insel oder eine angesagte Kulturmetropole sein. Denn worum geht es bei einer Auszeit vom Alltag? Um Erholung und Entspannung pur – und das möglichst schnell, ohne lange Eingewöhnung. Genau das war auch ein Teil der Überlegungen von Andrea Berg, die zusammen mit ihrem Mann, dem Unternehmer und Spielerberater Uli Ferber, gleich angrenzend an das bekannte Hotel Sonnenhof ein einzigartiges Resort geschaffen hat: Es nennt sich „Dörfle“ und bietet seinen Gästen die Möglichkeit zum luxuriösen Urlaubmachen.

Mit Liebe eingerichtet

Auf einem über 20.000 Quadratmeter großen Grundstück sind hier in den letzten zwei Jahren 15 exklusive Chalets aus Stein, Holz und Fachwerk entstanden. Ob Dörfle-Appartement, Dorfhäusle, Wengerthäusle, Dorfchalet oder Bergchalet: Allesamt sind sie ein Rückzugsort aufs Wesentliche und bezaubern durch ganz außergewöhnlichen Charme. Der wiederum basiert auf der großen Liebe zum Detail und eine fast nicht zu überbietende Individualität in Sachen Interieur. Denn die einzelnen Chalets wurden nicht einfach nur mit Mobiliar bestückt. Nein, Andrea Berg hat selbst Hand angelegt. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer 16-jährigen Tochter hat die erfolgreiche Schlagersängerin zum Beispiel alle Vorhänge, Tischdecken und Lampenschirme aus selbst ausgewählten Stoffen persönlich von Hand genäht beziehungsweise gestrickt. Und das farblich und stilistisch exakt zugeschnitten auf das Ambiente der alpenländischen Chalets, die Namen tragen wie „Liebesnest“, „Bürgermeisterhaus“, „Schwarzwaldhaus“, „Schäferhaus“, „Milchbauer“, „Landliebe“, „Schnapsbrenner“, „Kutscherhäusle“ oder „Försterhäusle“, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Grenzenlose Freiheit

Die einzelnen Häuser schmiegen sich harmonisch in die von Weinbergen geprägte Landschaft ein, durchs „Dörfle“ plätschert stimmungsvoll ein kleiner Bach mit eigenem Quellwasser. Angrenzend kann man putzige Alpakas, Ponys und viele weitere Tiere beobachten, und eine eigene Kapelle etwa für Hochzeiten ist auch gleich ums Eck.


„Wir bieten den Menschen etwas ganz Besonderes, das man so nicht kaufen kann“, sagt Andrea Berg, die erst Mitte Juli wieder bei ihrem „Heimspiel“ an zwei Konzerttagen in der Mechatronik-Arena in Aspach über 30.000 Menschen mit ihrer einzigartigen Open-Air-Show begeisterte.


Mit etwas „Besonderes“ meint die gebürtige Krefelderin, die 2003 ins Schwäbische kam und 2007 den Unternehmer und Spielerberater Uli Ferber heiratete, zum einen die individuelle Detailliebe und zum anderen die Freiheit, es sich rund um die Uhr im jeweiligen Chalet gemütlich machen zu können.

Die überwiegend auf zwei Etagen angelegten, zwischen 70 und 150 Quadratmeter großen Häuser bieten genügend Platz, herrliche Kuschelecken ergänzen den gemütlichen Wohn- und Essraum mitsamt modernster Multimediatechnik, dazu kommen zwei romantische Schlafzimmer und zwei schicke Bäder. Für Begeisterung bei den Gästen sorgt außerdem der jeweils angegliederte private Außenbereich mit eigener Wohlfühlsauna, Sonnenterrasse und – wie im Falle von Wengerthäusle, Dorfchalet und Bergchalet – einem mit frischem Quellwasser gefüllten und beheizbaren Wengertbottich. Absolutes Highlight: das 150 Quadratmeter große Bergchalet, in dem man auf drei Etagen eine unvergleichliche Privatsphäre erlebt und zusätzlich zu den schon genannten Vorzügen in den Genuss eines privaten Saunahauses, eines Naturschwimmteichs und eines Bauerngartens kommt. Unabhängig von der Hauskategorie wird darüber hinaus im „Dörfle“-Vitalbereich oder im eigenen Häusle eine Vielzahl an Beauty-Behandlungen, Massagen oder Bädern angeboten.

Genuss pur

Als weiteres Schmankerl bekommt man morgens in jedem Haus den Frühstückstisch gedeckt, abends kann man sich zum Beispiel im Wirtshaus Sonne mit regionalen Leckereien aus dem Holzofen verwöhnen oder sich „zu Hause“ seine Wunschmahlzeiten servieren lassen – begleitet etwa von einem süffigen Tropfen aus Reben der Weinberge von Andrea Berg und Familie Ferber oder dem eigens von Dinkelacker-Schwaben Bräu gebrauten „Dörfle“-Bier. Im Ladengässle locken derweil täglich frisches Bergbrot aus dem historischen Backhäuschen sowie Regionales, Eingemachtes und Hausgemachtes.

Und die Preise? Die bewegen sich pro Person und Nacht inklusive Dorffrühstück zwischen 125 und 420 Euro. Aber dafür kann man hier schließlich auch herrlich zur Ruhe kommen und es sich mal so richtig gut gehen lassen.

Person

Andrea Berg ist die erfolgreichste Sängerin der deutschen Chart-Geschichte und wurde in den letzten Jahren mit Rekorden und Auszeichnungen nur so überhäuft. 1992 begann die gebürtige Krefelderin mit dem Album „Du bist frei“ ihre einzigartige Karriere, 23 Jahre später kann sie sich über mehr als dreizehn Millionen verkaufte Tonträger ebenso freuen wie über zahlreiche Bestwerte: über 900 Wochen in den deutschen Album-Charts, davon allein 347 Wochen mit ihrem „Best Of“-Album. „Du hast mich tausendmal belogen“ ist seit Jahren in den Top 10 der erfolgreichsten Live-Titel des Jahres und war außerdem über mehrere Jahre durchgängig die meistgekaufte Schlager-Single in den deutschen Download-Shops. Insgesamt erhielt sie über 100 Gold- und Platin-Auszeichnungen, sechs ECHOs, acht Goldene Stimmgabeln und zahlreiche weitere Medienpreise. Andrea Berg lebt mit ihrem Mann Ulrich Ferber in Aspach bei Stuttgart. Sie hat eine Tochter und zwei Stiefsöhne und widmet sich neben der Musik ehrenamtlich der Hospizarbeit, für die sie 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt.

Artikel von www.top-magazin.de/stuttgart