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Der Herzschrittmacher

Prof. Tienush Rassaf mit der Medizinischen Fachangestellten Jessica Luchtmann im neuen, modernsten und innovativsten Herzkatheter-Labor des Universitätsklinikums Essen. Das besitzt unter Herz-Experten Vorbildfunktion.


 

Prof. Tienush Rassaf ist Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie. Die Herz- und Gefäßmedizin ist ein Schwerpunkt der Universitätsmedizin Essen.

 

Es ist ein bisschen wie in der legendären TV-Sendung Dingsda. Wenn ihn Kinder, auch seine beiden eigenen kleinen Töchter, fragen, was er beruflich macht, muss Prof. Dr. Tienush Rassaf, 44, nicht lange überlegen: „Ich repariere kaputte Herzen“, erklärt der Kardiologe des Universitätsklinikums Essen. Und so sympathisch einfühlsam, wie er noch den Nachsatz „also auf medizinische Weise“ ergänzt, traut man dem Arzt problemlos zu, auch mal ein gebrochenes Herz reparieren zu können.

Das Herz galt schon bei den Griechen, Chinesen und Römern als sprichwörtliches Herzstück des menschlichen Körpers. Kein Leben ohne dieses Organ, dem sich die Kardiologen verschrieben haben. Und diese besondere Bedeutung hat bis heute ihren Grund: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von der Herzschwäche über Rhythmusstörungen bis hin zu Erkrankungen der Herzgefäße und der Herzklappe, sind und bleiben bei steigender Lebenserwartung Haupttodesursache in modernen Industriegesellschaften. Und so gewinnt die ständige Innovation in dieser medizinischen Disziplin künftig noch mehr Relevanz: Sie kann immer mehr Leben retten. „Wir sind aktuell das innovationsgetriebenste Fach der Medizin, sind dramatisch schnell und dramatisch dynamisch unterwegs“, sagt Prof. Rassaf und erklärt: „Unser Wissen von vor zwei Jahren ist heute schon wieder zu 50 Prozent veraltet.“ Eine Situation, die der Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum keineswegs als Belastung empfindet. Nicht nur, weil er bei drei Forschungsaufenthalten im Mutterland des Wettbewerbs, den USA, verinnerlicht hat, wie man in einem Umfeld mit viel Konkurrenz nachhaltig agiert. Die Situation ist vielmehr eine Herausforderung für sein Team aus 50 Herzexperten. Und für ihn selbst. „Wir befinden uns in Sachen Forschung, Entwicklung und Versorgung in einem extrem kompetitiven Umfeld. Das fordert ständige Höchstleistungen und kommt am Ende dem Patienten zugute. Und der ist schließlich der Primat unseres Handelns. Ihm wollen wir noch besser helfen können“, sagt der Mediziner.

Dieses „Immer besser werden“ als Maxime wurde Tienush Rassaf in die Wiege gelegt. Sein Vater war niedergelassener Mediziner in Oberhausen und gab dem Sohn mit auf den Weg: „Es ist egal, was du machst. Aber mach genau das richtig.“ Als absehbar war, dass der Sohn in der Medizin landen würde, kam die zweite Empfehlung des Vaters: „Gehe nicht in eine Praxis, sondern an eine Uniklinik. Da kannst du auch wissenschaftlich forschen und innovative Therapien entwickeln.“ Gesagt, getan: Nach dem Uniklinikum Aachen und dem Uniklinikum Düsseldorf kam der Herz-Experte 2015 als Klinikdirektor an das Universitätsklinikum Essen. Vor allem in der Interventionellen Kardiologie gelingt es ihm und seinem Team seitdem immer wieder, im eigenen Herzkatheter-Labor bei tückischen koronaren Herz- und Herz-klappenerkrankungen innovative wie schonende Verfahren mit Kathetern zu entwickeln und zu implementieren. „Das ist auch unser Anspruch“, betont Herz-Schrittmacher Rassaf. Nicht umsonst ist die Herz- und Gefäßmedizin einer der Schwerpunkte der Universitätsmedizin Essen. Was dort passiert, sorgt längst weit fordert ständige Höchstleistungen und kommt am Ende dem Patienten zugute. Und der ist schließlich der Primat unseres Handelns. Ihm wollen wir noch besser helfen können“, sagt der Mediziner.

Dieses „Immer besser werden“ als Maxime wurde Tienush Rassaf in die Wiege gelegt. Sein Vater war niedergelassener Mediziner in Oberhausen und gab dem Sohn mit auf den Weg: „Es ist egal, was du machst. Aber mach genau das richtig.“ Als absehbar war, dass der Sohn in der Medizin landen würde, kam die zweite Empfehlung des Vaters: „Gehe nicht in eine Praxis, sondern an eine Uniklinik. Da kannst du auch wissenschaftlich forschen und innovative Therapien entwickeln.“ Gesagt, getan: Nach dem Uniklinikum Aachen und dem Uniklinikum Düsseldorf kam der Herz-Experte 2015 als Klinikdirektor an das Universitätsklinikum Essen. Vor allem in der Interventionellen Kardiologie gelingt es ihm und seinem Team seitdem immer wieder, im eigenen Herzkatheter-Labor bei tückischen koronaren Herz- und Herz-klappenerkrankungen innovative wie schonende Verfahren mit Kathetern zu entwickeln und zu implementieren. „Das ist auch unser Anspruch“, betont Herz-Schrittmacher Rassaf. Nicht umsonst ist die Herz- und Gefäßmedizin einer der Schwerpunkte der Universitätsmedizin Essen. Was dort passiert, sorgt längst weit

Artikel von www.top-magazin.de/ruhr