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Polina Leykina – Tenniswunder im Portrait

Sie hat den Ball fest im Blick, diese gelbe Filzkugel, die sie so trefflich über das Netz zu treiben versteht. Und mit dem Blick auf diese Filzkugel verbindet sie den Blick auf ein ehrgeiziges Ziel: Die TOP 100 der Tennis-Weltrangliste will Polina Leykina erreichen. Dafür trainiert die ebenso zierliche wie zähe junge Frau mit einem unverdrossenen und ebenso zähen Willen in Essen.


Sie ist klein und zierlich, dabei aber schnell wie der Wind

– und genau damit punktet Polina Leykina. Das lässt ihre Gegnerinnen auf dem Court oft genug verzweifeln. Der jungen wendigen Spielerin mit ihrer russischen Herkunft hat das schon viele Erfolge eingebracht. Erfolge, die zählbar sind in Ranglistenpunkten. Das bringt die 22-Jährige im Ranking Aufschlag für Aufschlag weiter nach vorne. „Sie hat sich auf Platz 180 gekämpft und das ist eine echte Leistung“, zollt Eugen Kruchen, Chef der Tennisschule Kruchen am Rutherbach in Essen, der jungen Frau mit dem eisernen Willen hohen Respekt. Und er glaubt fest daran: „Sie hat in dieser Saison das Zeug für die Top 100.“ Bei seiner Familie hat Polina, die in Moskau geboren wurde, ein neues Zuhause gefunden. Sportlich wie privat: Sohn Daniel Krucken ist ihr Trainer und ihre große Liebe. Tennis liegt ihr am Herzen seit ihrer Kindheit in Moskau. Die bildhübsche junge Frau hat ihren Sport zum Beruf gemacht und darüber ihre große Liebe gefunden. Und mit Daniel Kruchen auch den Weg nach Essen.

Tennis liegt ihr am Herzen seit ihrer Kindheit in Moskau. Die bildhübsche junge Frau hat ihren Sport zum Beruf gemacht und darüber ihre große Liebe gefunden. Und mit Daniel Kruchen auch den Weg nach Essen.

Tennis liegt ihr am Herzen seit ihrer Kindheit in Moskau. Die bildhübsche junge Frau hat ihren Sport zum Beruf gemacht und darüber ihre große Liebe gefunden. Und mit Daniel Kruchen auch den Weg nach Essen.

Der Sport brachte sie zusammen – bei den French Open 2016 in Paris begegneten sich die beiden. Seither teilen sie nicht nur die Begeisterung für den perfekten Umgang mit der gelben Filzkugel, sondern auch eine gemeinsam Wohnung in Essen. Das ist die Zentrale für die ehrgeizigen Pläne in Richtung Tennis-Weltspitze. Schon jetzt wird die flinke junge Russin zu den großen Turnieren geladen und darf dort in den Qualifikationsrunden antreten. Je höher sie auf der Erfolgsleiter und damit im Ranking klettert, desto mehr wächst die Wahrscheinlichkeit, selbst bei den Grand-Slam-Turnieren im Hauptfeld mitspielen zu dürfen. „Erstmal die Top 100, dann ist man im Hauptfeld immer gesetzt“, sagt Polina entschlossen und blickt aus ihren braunen Augen noch einen Schritt weiter: „Wohin ich möchte? Ganz klar: Unter die TOP 20 der Welt.“ Jeden Tag steht sie dafür mindestens vier Stunden auf dem Tennisplatz. Sie liebt diesen Sport, seit sie 7 Jahre jung ist – damals war es der Herr Papa, der sie in Moskau dazu brachte. Beste Trainer und viel Talent brachten bald schon messbare Erfolge ein und Polina reiste zum Tennisspielen durch die Welt. Irgendwann brach die Erfolgskurve ein – doch Polina kämpfte sich zurück. Immer ihr Ziel fest vor Augen: Eine weltweit beachtete Tennisspielerin zu werden. Ihr Traum hat Ziffern: Top 100, dann unter die besten 50, die ersten 20, die Top Ten und am Ende – am Ende dann die Nummer eins.

Artikel von www.top-magazin.de/ruhr