Kultur

THEATERBALL 2019 – BITTET ZUR „LADIES NIGHT“

Kurz vor Jahresende der Blick voller Vorfreude aufs neue Jahr: Krefelds herausragendes gesellschaftliches Event – der Theaterball 2019 – lockt am 30. März Lackschuh und Turnschuh ins Theater und in die benachbarte Mediothek. Tickets sind ab sofort zu haben.


Die können es kaum erwarten, vom frühen Abend bis zum Morgengrauen stilvoll zu feiern und ausgelassen zu tanzen? Dann merken Sie sich schon jetzt den 30. März vor: „Ladies Night“ ist der Krefelder Theaterball 2019 überschrieben und das lässt viel Raum für Fantasie und Ideen, an denen Generalintendant Michael Grosse und sein Team mit Hochdruck arbeiten: „Sicher ist: Wir werden den Krefelderinnen und Krefeldern ein rauschendes Fest mit bester Unterhaltung bieten – ein unvergessliches Ballerlebnis!“

Und zwar im Theater sowie in der angrenzenden Mediothek, denn der Ball eignet sich traditionell sowohl für Lackschuh als auch für Turnschuh: Wer es klassisch mag, kann zu Walzerklängen der Niederrheinischen Sinfoniker direkt auf der Großen Bühne tanzen. Für alle, die es lockerer angehen wollen, bieten verschiedene Bands mit Rock und Pop die richtigen Rhythmen bis zum Morgengrauen.

 

„Die Räuber“

 

Mitternachtsshow mit Anna Schäfers Swing Klub

Alle Sparten des Theaters – Ensemblemitglieder aus Musiktheater, Schauspiel und Ballett – bringen außerdem beste Unterhaltung auf die Bühnen im ganzen Haus. Und zur Mitternachtsshow lädt Anna Schäfer mit ihrem Swing Klub und den Schauspielern Esther Keil, Adrian Linke und Joachim Henschke die Ballgäste dazu ein, in die wunderbare Musikwelt der 30er- und 40er-Jahre einzutauchen. Kulinarische Köstlichkeiten zaubert Gastronom Viktor Furth auf die Teller. Ausführliche Infos zum Theaterball „Ladies Night“ sind unter theater-kr-mg.de erhältlich – Karten ab 39 Euro gibt es ab sofort an der Theaterkasse unter Telefon:
(0 21 51) 805-125.

 

„Die Gespräche der Karmeliterinnen“

 

Zwei Premieren an zwei Spielstätten

Schauspiel, Ballett und Musik gibt es bis zum Theaterball natürlich auch noch reichlich in Krefeld und Mönchengladbach. Hier noch zwei besondere Tipps:
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln wird am 26. Januar 2019 die Premiere von „Les dialogues des Carmélites“ („Die Gespräche der Karmeliterinnen“) geboten. Die Oper in drei Aufzügen von Francis Poulenc thematisiert die Geschichte von 16 Nonnen des Karmeliter-Ordens von Compiègne, die am 17. Juli 1794 auf der Guillotine hingerichtet wurden. Zuvor waren sie im Zuge der Französischen Revolution aus ihrem Kloster vertrieben und verhaftet worden, weil sie ihren Orden und ihren Glauben nicht aufgeben wollten. Der Zuschauer erlebt die Geschichte aus der Perspektive der Adeligen Blanche da la Force, die im Kloster Zuflucht gesucht hatte und den Weg der Nonnen mit ihnen bis zu ihrem bitteren Märtyrertod ging. Francis Poulenc (1899-1963) hat diese bewegende Geschichte um Selbstüberwindung und Angst in poetische und wirkmächtige Musik gefasst. Seine Vertonung aus dem Jahr 1957 ist bestechend unmittelbar, in ihren Orchesterklangfarben außergewöhnlich expressiv und stellt sich ganz in den Dienst der berührenden Geschichte.

 

Anna Schäfers Swing Klub

 

Die Matinee zu dieser Oper findet bereits am 13. Januar, 11.15 Uhr, im Glasfoyer des Theaters Krefeld statt; weitere Vorstellungen: 30. Januar, 8. Februar, 17. und 26. März, 6. April.

Eine weitere Premiere – diesmal im Theater Mönchengladbach – gibt es für das Schauspiel „Die Räuber“ am 19. Januar 2019. Friedrich Schillers wortgewaltiges Jugendwerk aus dem Jahr 1781 über zwei radikale Vertreter der bürgerlichen Aufklärung wird in einer komprimierten, zeitgemäßen Textfassung dargeboten, inszeniert von Matthias Gehrt.

Die Brüder Karl und Franz könnten unterschiedlicher nicht sein. Karl, der ältere, liebt die selbstbewusste, schöne Amalia und wird ein reiches Erbe antreten. Doch aus Verachtung für die scheinheilige Adelsgesellschaft führt er in der Ferne ein wildes Studentenleben. Franz, der ewig zu kurz gekommene, ungeliebte Sohn des Grafen von Moor, will sich endlich nehmen, was ihm seiner Meinung nach zusteht: Macht, Geld und Amalia. Rücksichtslos startet er eine Intrige gegen Karl, um ihn beim Vater zu denunzieren. Vom irregeführten Vater verstoßen, lässt sich Karl zum Anführer einer Räuberbande wählen und geht in den Untergrund. Doch der Kampf gegen die ungerechte Welt schlägt bald in pure Gewalt um. Karls Losung „Tod oder Freiheit“ lässt keinen Spielraum mehr für Zwischentöne und zwingt alle Räuber bis zum Äußersten zu gehen. Erst als Karl in seine Heimat zurückkehrt, kommen die dreisten Lügen seines Bruders Franz ans Licht und ein blutiger Rachefeldzug nimmt seinen tragischen Lauf. Die Matinee zu diesem Schauspiel findet bereits am 13. Januar, 11.15 Uhr, in der Theaterbar des Theaters Mönchengladbach statt.

 

 

 

Artikel von www.top-magazin.de/niederrhein