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top kitchen talk – Die gute (Koch)- Fee und der Räuber

Top-kitchen talk mit dem neuen Räuber-Frontmann Sven West und seiner Frau Katrin Opala-Kompaß


Das Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss liegt in wunderschöner Lage am Rheinufer. Die Gäste genießen einen atemberaubenden Blick auf die Rheinauen, übernachten in ruhigem Ambiente und sind in wenigen Minuten im Stadtzentrum von Neuss oder Düsseldorf.

 

 


Wir kochen:
Rote Beete Suppe und Piroggen Dessert: Brookies

Einkaufsliste für die Suppe:

  • 4 Knollen Rote Bete
  • 300g Bauchspeck (geräuchert oder Schinkenwürfel)
  • 2 Zwiebeln gewürfelt
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Becher Schmand oder saure Sahne 1 EL, gestr. Majoran
  • Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • Liebstöckel, gerebelt oder gemahlen Etwas Zitronensaft
  • Evtl. etwas Wasser

Einkaufsliste für die Piroggen:

  • 150g Sauerkraut
  • 200g braune Champignons
  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • ¼ TL Salz
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 100ml Wasser warm
  • 3 Zwiebeln
  • 20g Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 50g Butterschmalz
  • 100g Schmand
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl (zum Bestäuben)

Einkaufsliste für das Dessert:
Lieblingssorte Brookie Rolle
www.bigb-brownie.de

 


 

Im letzten Jahr hat das Crowne Plaza alle seine 246 Zimmer und Suiten renoviert und modern und offen umgestaltet. Auch Lobby und Bar wurden renoviert. Dort treffen wir unsere Kitchen-Talk- Gäste Katrin Opala-Kompaß und Sven West. Sven ist seit Anfang des letzten Jahres der neue Frontman der Räuber.

Sven kennt das Crowne Plaza, hatte auch bereits mehrere Auftritte im großen Saal des Hotels. Der Hoteldirektor des Crowne Plaza, Jürgen Linder, unterstützt uns beim Kochen. Immerhin ist er selber gelernter Koch mit mehreren, auch internationalen Stationen, bevor er über ein BWL-Studium dann ins Management rückte. Von ihm stammen ein paar Tipps, mit denen wir das Gericht unserer Gäste gemeinsam noch „aufgepeppt“ haben. Eine spannende Geschichte, in der Gastronomie kommt man, ebenso wie als Künstler, viel herum: Eigentlich stammt Herr Linder aus Baden-Württemberg, das Crowne Plaza leitet er seit 2016.

Vielen lieben Dank, Herr Linder, dass Sie den Spaß mitgemacht haben. Katrin Kompaß: Was habt ihr gedacht, als ihr im Rezept, das wir euch zugeschickt haben, Rote Beete gelesen habt?
Nicole Barendt­Ley: Also ich kenne Gerichte mit Rote Beete von meiner Oma. Katrin: Da bin ich total froh. Wir lieben das, auch unsere Kinder. Das ist unser Traum-Menü.

Nora Wisbert: Ich liebe Rote Beete, als Suppe kenne ich das noch nicht, ich bin gespannt! (lacht) Nachdem die Essensfrage geklärt ist, geht es in die Küche des Crowne Plaza. Fachmännische Unterstützung bekommen wir von Hoteldirektor Jürgen Linder, der als gelernter Koch den ein oder anderen Tipp gibt. TM: Sven, deine Showband „Westb unch Live“ ist ganz schön unterwegs. Erzähl uns mal ein bisschen darüber. Sven West: Das ist ja nicht nur die Band. Die Künstler-Agentur existiert jetzt seit rund zehn Jahren. Es ist wirklich für jede Art von Event der richtige Künstler buchbar. Die Band ist ab einem Sänger buchbar und erweiterbar bis zur Bigband mit Geigerinnen, Tänzern, Bläsersatz und weiteren Sängern. Darüber hinaus hat die Kompass Media Group unzählige Show Acts im Katalog.

 

 

Katrin: …für jeden Anlass, ob Gartenparty, Taufe oder Riesen-Firmenevent. Es gibt DJs, Artisten, Comedians, Solokünstler, Loungebands – und natürlich Westbunch.

TM: Katrin, singst du auch?

Katrin: Nein, gar nicht. (lacht)

Sven: Katrin ist meine gute Fee. Sie ist der erste Kontakt.

TM: Wen habt ihr denn da unter Vertrag, wen kann man buchen?

Sven: Man kann alles bei der KMG buchen, wir haben wirklich ein großes Angebot an Künstlern. Durch die langjährige Erfahrung der „Kompass Media Group“ hat man Zugriff auf einen der größten Künstlerpools in Deutschland. Das wissen die meisten gar nicht. Wir machen viel überregional und intern für Großfirmen. Katrin: Und wir haben nur Künstler auf „Bundesliga-Niveau“. Wir haben echt tolle Acts dabei. Und mit „Westbunch Live“ ist Sven ja auch noch unterwegs.

TM: Sven, wie bist du selber denn ans Singen gekommen?

Sven: Ich bin Autodidakt. Ich habe schon als Kind gesungen. Mein Vater hatte die ganze Palette an Deutschrock in der Plattensammlung, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Reinhard May. Das hat mich total geprägt. Das ist noch ein großer Traum von mir: Einmal zusammen mit Peter Maffay oder Herbert Grönemeyer auf der Bühne stehen. Als ich 16 Jahre alt war begann Karaoke nach Deutschland rüberzuschwappen. Da hab ich zum ersten Mal daran gedacht aus meiner Leidenschaft einen Beruf zu machen.

TM: Was war dein größter Auftritt?

Sven: Ganz ehrlich: Da muss ich über einen ganzen krassen Tag sprechen. (grinst)

Katrin: Du meinst den 1. Juni 2011, oder?Sven: Genau. Da kam wirklich alles zusammen. Ich war zu der Zeit Kandidat bei X-Faktor bei VOX. Wir waren im Hotel einquartiert und sollten eigentlich dort bleiben. Als der Anruf kam, dass Katrin in den Wehen mit unserem zweiten Sohn lag, habe ich mich natürlich heimlich rausgeschlichen. (lacht)

Katrin: Zum Glück konntest du das Kamerateam davon abhalten, in den Kreißsaal zu kommen.

Sven: Als der Kleine da war, bin ich zurück, da gab es die Jury-Entscheidung bei der Casting-Show X Factor – damals noch mit Sarah Connor. Und dann ging es weiter nach Oberhausen: Ein After-Show-Auftritt nach dem Konzert von Peter Maffay auf seiner Tattoo Tour. Wir haben dort auch Songs wie „Revanche“ und „Carambolage“ von Maffay gespielt – und danach ein Lob von ihm kassiert, dass wir auch sowas von ihm draufhaben. (hält kurz inne) Also der Tag war wirklich das Non-Plus-Ultra, da geht nichts drüber.

TM: Ok, das ist wirklich krass. Apropos krasse und verrückte Momente: Im Karne­val erlebst du bestimmt auch einiges, oder? Was war denn das Verrückteste, was dir da passiert ist?

Sven: Da fällt mir die Damensitzung in Vett weiß ein. Normalerweise machen wir ja kein Stagediving. Aber da habe ich es einfach versucht und bin durch den ganzen Saal getragen worden. Nur Frauen waren da und die Stimmung war Bombe. Solche Sachen kann man kaum toppen.

 

Hinweis der Redaktion: Das kann man sich auf Youtube unter „Triple Stage Diving in der Hölle von Vett­weiß“ anschauen. Ins Schwärmen kommen Sven und Katrin, als es um Weihnachten und die damit verbundenen Bräuche geht. Hier kommt auch unser Gericht ins Spiel.

 

Katrin: Wir lieben Weihnachten. An Heiligabend kommt übrigens immer unser Gericht, Piroggen und Rote-Beete-Suppe, auf den Tisch – polnische Tradition ist nämlich: fleischlos am Heiligabend.

Sven: An Weihnachten kommen dann Karpfenschuppen unter den Teller, die Hostie wird geteilt und alle wünschen sich gegenseitig tolle Sachen für das neue Jahr.

TM: Das Gericht ist also typisch polnisch?

Katrin: Genau. Also ich habe schon als Kind mitgeholfen, das zu kochen. Und dann das erste Mal richtig alleine zubereitet, als ich selber Mutter war. Das Gericht stammt natürlich von meiner Oma. (lä­chelt) Meine Familie kommt aus Lodz.

Sven verrät uns dann, dass er sich erst einmal an die riesige Gastfreundschaft in Polen gewöhnen musste, als er mit Katrin das erste Mal da war. „Da gibt es dreimal Frühstück, viermal Mit tagessen, dreimal Kaffee und Kuchen – und dann wieder vier mal Abendessen. Dann hast du die ganze Verwandtschaft abgeklappert. Wirklich, da dehnt sich dein Magen aus“, sagt er mit einem Grinsen.

TM: Und wer kocht bei euch zuhause, wenn nicht gerade Weihnachten ist?

Sven: Dafür bin ich einfach nicht geboren. Katrin: Das mache ich. Während unserer Zeit in der Küche wird deutlich, dass die beiden ein eingespieltes Team sind – und das eben auch am Herd und nicht allein beruflich. Sven kennt das Rezept, kann schneiden, weiß, welches Gewürz noch fehlt – Majoran – und bringt uns am Ende die Gerichte in perfekter Kellnermanier an den Tisch. Aber er verrät uns auch, dass er vor einigen Jahren, als er bei der Vox- Sendung „Das Perfekte Dinner“ gekocht hat, noch kaum etwas am Herd konnte. Und dass er jahrelang in den Rückblicken gezeigt wurde, weil er es geschafft hat, seinen Ofen explodieren zu lassen. Soviel können wir vorwegnehmen: Bei unserem ge meinsamen Essen im Crowne Plaza gelingt das Essen perfekt und ohne Missgeschicke.

TM: So, Sven, jetzt musst du uns aber ver­raten, wie kam es, dass du ein Räuber wur­dest?

Sven: Das war eine ganz gute Geschichte. Ich bin im letzten Jahr mit Westbunch in Bad Kreuznach bei der Einweihung einer Dehoga Niederlassung aufgetreten. Da waren die Räuber ebenfalls gebucht.

Katrin: Genau. Und du kanntest doch den Schrader, den Gitarristen, ehemals Gitarrist bei Guildo Horn.

Sven: Genau, Schrader kenne ich noch aus den 90ern, seine Band damals war eine mei ner Lieblingsbands: Yah Yah. Naja, jedenfalls habe ich ihn an dem Tag getroffen und mich mit ihm unterhalten – und kurze Zeit später klingelte das Telefon: „Wir haben dich da gesehen…“ Dann lag die Anfrage auf dem Tisch und ich habe mit Katrin zusammen überlegt. Ich meine, immerhin lief ja „Westbunch Live“ super und es war mir wichtig, dass ich das auch weitermachen kann.

Katrin: Jedenfalls hat Sven dann zugesagt.

TM: Und, hat das euer Leben verändert? Die Frage geht an Katrin.

Katrin: (lacht) Ja, das hat es. Teilweise ist es wirklich krass. Sven ist sehr viel unterwegs – das war er natürlich mit Westbunch Live auch.

Sven: Ja, aber jetzt haben wir teilweise acht Räuberkonzerte am Wochenende, in der Karnevalssession Januar bis Februar sind es bis zu zwölf Auftritte am Tag.

Katrin: Dafür schläfst du immer zuhause. Vorher warst du quer durch Deutschland unterwegs, in Sardinien, in Mailand. Und jetzt ist es immer hier im Umkreis.

Sven: Ja, das stimmt, auch wenn es dann immer spät wird. Aber morgens kann ich dich und die Jungs immer sehen.

TM: Wir reden ja jetzt Hochdeutsch. Wie ist das für dich mit dem kölschen Dialekt?Katrin: (lacht) Das war wirklich auch eine der ersten Sachen, die Fans und Presse gefragt haben, als die Räuber bekanntgegeben haben, dass Sven der neue Frontsänger wird.

Sven: Ich komme ja aus Grevenbroich – meine Oma hat Rheinisches Platt gesprochen, meine Mutter kann es auch sprechen… also bin ich mit der Mundart von hier aufgewachsen.
Und als ich ein Räuber wurde, habe ich ein paar Stunden bei der Kölsch-Professorin Marita Dohmen an der Kölsch-Akademie genommen. Denn „op Kölsch“ sind dann doch einige Worte noch anders als bei uns in Grevenbroich.

 

Sven erzählt uns, dass die „Kölsche Sprache“ auch in der Band und in ganz Köln immer wieder ein Thema ist. Denn jedes der 86 Kölner Veedel hat seine „eijene Sprooch“, da ist durchaus mal die Aussprache des einen falsch für den anderen.

 

TM: Stichwort Grevenbroich. Erzähl uns doch einmal etwas darüber.

Sven: Ich bin da geboren, aufgewachsen – und dann habe ich einige Jahre in Köln gelebt. Da haben wir uns auch kennengelernt. (guckt Katrin an)
TM: Katrin, du kommst nicht aus Greven­broich?

Katrin: Nein! (lacht) Ich komme aus Köln. Wir haben ziemlich schnell geheiratet, als wir uns kennengelernt haben – ein halbes Jahr nach dem Kennenlernen hat Sven mir im Dezember einen Heiratsantrag gemacht. Als wir dann nach einer gemeinsamen Wohnung geschaut haben, haben uns die Preise in Köln erst einmal umgehauen. Also ist es Grevenbroich geworden und geblieben. Es ist auch toll für die Kinder, das Feld direkt hinter dem Gartenzaun. Aber irgendwann ziehen wir nach Köln!

TM: Nochmal zurück zu „Westbunch Live“. Mit deiner Coverband bist du auch jetzt noch unterwegs, wenn du bei den Räubern „frei“ hast. Aber die funktionieren auch ohne dich?

Sven: Also bei Westbunch kennen wir uns ja ewig. Das ist mir auch wirklich wichtig, wir sind fast so etwas wie ein kleiner Clan und gute Kumpels. Und natürlich geht es auch ohne mich – muss es ja jetzt auch. Hier und da.

Katrin: Und wir haben echt gute Künstler, die wir dann buchen können. Das Geschäft geht natürlich weiter und läuft echt gut. Schnell wird deutlich, dass Sven ein echter Künstler, ein echter Frontmann ist. Ihm ist es wichtig, selber auf der Bühne zu stehen, so stimmt er spontan das Lied „Wenn et Trömmelche jeit“ in der Küche an.

Sven: Und wirklich, da ist der Karneval einzigartig. Also wenn du da auf der Bühne stehst… Mein erster Auftritt war am 3. Januar 2019. Dann kam nach ein paar Tagen die Lanxess-Arena – das war krass. Nach den ersten drei Takten hat die ganze Arena mitgesungen. Davon träumst du als Musiker ja sonst.

Katrin: Westbunch Live ist ja auch eine Band, die mitreißt, die das Publikum mit einbezieht. Aber beim Karneval ist es einfach eine Nummer heftiger. Da ist einfach klar: Die wollen die Musik feiern, die wollen Stimmung.

Sven: Und ich bin wirklich mit offenen Armen empfangen worden. Von Fans, den Ur kölschen… Die sagen einfach „Jeder Jeck is anders“ und wollen „Fastelovend“ feiern. Das macht Spaß! Ist aber auch anstrengend. (dreht sich zu Katrin) Darf man das erzählen? Ich glaube schon, oder? Also, als ich angefangen habe, habe ich zu Katrin gesagt: „Ich ziehe jetzt die rote Hose an und vielleicht ist nach zwei Wochen alles wieder vorbei.“

Katrin: War es aber nicht. (lacht) Das muss für Sven heftig gewesen sein. Er hat Karneval jahrelang nur mit unseren Kindern gefeiert, er war ja mit Westbunch unterwegs. Lange hat er sich also nur mit und für die Kinder verkleidet – und dann bist du plötzlich Frontsänger der Räuber. Sven: Ja, das war krass.

TM: Wie kann man das jeden Tag machen, wie motiviert man sich?

Sven: Ganz einfach – durch die Begeisterung der Leute. Das ist das Geschenk!

TM: Sprichst du eigentlich mit Karl­Heinz Brandt, sozu­sagen von Wevelinghovener zu Holzheimer?

Sven: Ich habe viel mit ihm gesprochen, als es um die Entscheidung für die Räuber ging. Und er hat mir eine Sache mitgegeben: Er sagte, es sei wichtig, dass ich das Ding zu meinem eigenen mache, dass ich ich selber bin. Und dass die Familie unglaublich wichtig ist. Ich sollte mir trotzdem Zeit genug für meine Kids nehmen. Wenn etwas ist, kann ich ihn immer anrufen. Das ist ganz wertvoll für mich. Ich danke ihm sehr für das Vertrauen und die väterlichen Ratschläge. (Er wohnt jetzt übrigens Luftlinie fünf Kilometer von mir entfernt.)

TM: Sven, schnelle Antworten bitte: FC oder Borussia?

Natürlich FC.

Alt oder Kölsch?

Kölsch. Ich bin zwar kein großer Biertrinker, aber wenn, dann schmeckt mir Kölsch am besten.

Hund oder Katze?

Hund.

Urlaub – lieber Meer und Strand oder in die Berge?

Natürlich Meer und Strand und am liebsten sofort.

Karneval ist für mich…

…Job und Berufung.

In Grevenbroich bin ich gerne…

…mit Katrin und den Jungs im Grefi-Kino im Montanushof.

Und dein Lieblingsfilm?

Die Verurteilten, von Stephen King, mit Tim Robbins und Morgan Freeman. (Hier kommt heraus, dass Sven ein großer Cine­ast und Science­Fiction­Enthusiast ist.)

Das Braunkohleloch…

…würde ich mir gerne mal mit meinen Jungs anschauen.

Ich bin ene Räuber,….

Oh, falsche Band! (lacht) 

Hinweis der Re­daktion: Der Song „Ich bin ne Räuber“ stammt von den Höhnern, eine der anderen großen Bands im Kölner Karneval.
Und gegessen haben wir am Ende auch noch. Als Nachtisch gab es leckere Brookies von „Big-B – The Brownie Bakery“ aus Neuss-Grimlinghausen, garniert mit hausgemachtem Zitrone-Buttermilch-Eis des Crowne Plaza und frischen Früchten. Es war ein toller Nachmittag und wir bedanken uns sehr bei Sven und Katrin, die während ihrer raren Freizeit mit uns in der Küche geschuftet haben. Und natürlich bei Hoteldirektor Jürgen Linder und dem tollen Küchenteam des Crowne Plaza Hotels Düsseldorf / Neuss für den tollen Service und die Unterstützung und dafür, dass wir in der Küche kochen durften.

 

Piroggen mit Sauerkraut-Pilz-Füllung

Mehl, Ei, Salz und einen Teil des Pflanzenöls in eine große Schüssel geben und mit einem Handrührgerät mit Knethaken vermengen. Wasser dazugeben und weiter vermengen, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Den Teig anschließend ca. 8–10 Minuten mit den Händen weiterkneten. Der Teig sollte glänzend und geschmeidig sein. Ca. 30 Minuten in der Schüssel bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Zwiebeln schälen und gemeinsam mit braunen Champignons fein würfeln. Petersilie und Sauerkraut fein hacken.
Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und braune Champignons ca. 4-5 Minuten anbraten. Zwiebeln dazugeben und weiter braten, bis sie weich und gold-braun werden. Sauerkraut dazugeben und der Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig ca. 2mm dick ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen. Ca. 3 Esslöffel der Füllung für später beiseitelegen. Jeweils 1 Teelöffel der Sauerkraut-Pilz-Füllung in die Mitte der Kreise geben. Den Teig vorsichtig zusammenfalten und den Teigrand mit dem Zeigefinger zusammendrücken um das typische Muster zu erzeugen. Mit dem restlichen Teig  und der Füllung wiederholen bis alles aufgebraucht ist.

Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und Lorbeerblätter hineinlegen. Piroggen ca. 3–4 Minuten im wallenden Wasser garen. Anschließend herausnehmen und abtropfen lassen. Zwiebeln in Olivenöl anschmoren und über die Piroggen gießen.

 

Brookies

Sind die leckere Mischung aus Brownie und Cookie. Außen knusprig wie ein Keks und innen saftig wie ein Brownie. Die fertige Teigrolle zum Selbstbacken erhält man bei Big-B, The Brownie Baker (Küpperstraße 9, 41468 Neuss, www.bigb-brownie.de). Wir haben uns für die Geschmacksrichtungen „Pink Lady“, „White Princess“ und „Walnut“ entschieden. Die Zubereitung ist ganz einfach:
1) schneiden
2) backen
3) genießen
Das tolle Küchenteam vom Crowne Plaza hat uns gezeigt wie man mit frischen Früchten und dem hausgemachten Zitronen-Buttermilch Eis daraus einen beeindruckenden Nachtisch zaubert.

 

Rote Beete Suppe

Zubereitung:
Rote Beete waschen und kochen. Nach dem Kochen die Schale abpellen und die Knollen auf einer Küchenreibe grob raspeln (am besten Gummihandschuhe benutzen). Den Bauchspeck in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den gewürfelten Zwiebeln in einem großen Topf anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und die geraspelte Rote Beete dazugeben. Ggf. kann noch etwas Wasser zugegeben werden, je nachdem, wie dick die Suppe ist.

Mit den Gewürzen abschmecken. Die saure Sahne in einer separaten Schüssel mit einer kleinen Menge der heißen Suppe verrühren, dann in die Suppe geben (das verhindert, dass die Sahne gerinnt).

Jetzt evtl. mit etwas Zitronensaft (ca. 1 TL) abschmecken – nicht zu viel, damit es nicht zu sauer wird.

 

 

 

Artikel von www.top-magazin.de/neuss