Lebensart

Der eigene Garten – ein Vogelparadies?


Mehr als man denkt

Die Vielfalt der heimischen Vogelarten.

 

Wer sich als Laie an die Terrassentür setzt und nach draußen schaut, kann oftmals ein reges Treiben beobachten. Eine Zuordnung der vielen Singvögel, die sich dort tummeln, fällt dann aber erst einmal schwer. Und im schnelllebigen Alltag interessiert es vielleicht auch gar nicht, ob es nun ein Spatz, eine Amsel oder eine Blaumeise ist, die sich gerade in den Busch dort drüben gesetzt hat.

„Ich bin doch kein Ornithologe.“ Mit diesen Worten wendet sich der eine oder andere ab und verpasst die spannende Beschäftigung mit der heimischen Singvogelwelt.

Das Wichtigste zuerst: Es ist nicht schwer, die meisten Arten zu identifizieren. Und gleichzeitig sind die Vögel gar nicht so häufig, wie man meint. Denn es werden weniger. Der NABU und andere Naturschutzverbände berichten seit Jahren über sinkende Zahlen bei den Beständen der heimischen Singvögelarten. Also: Nutzen Sie die Chance, wenn sie auf dem eigenen Grundstück vorbeifliegt. Wenn der Garten reich bevölkert ist, freuen Sie sich und gucken Sie einmal genauer hin.

Eine gute Gelegenheit, um sich näher mit der Bestimmung der Arten zu beschäftigen und dabei auch noch ein gutes Werk zu tun, bietet die „Stunde der Gartenvögel“. Vom 12. bis 14. Mai 2017 sind alle Gartenbesitzer und -nutzer dazu aufgerufen, eine Stunde lang zu beobachten, welche Vogelarten sich im eigenen Garten aufhalten, die Sichtungen zu notieren und an den NABU zu melden.

Der NABU stellt dazu eine Bestimmungshilfe zur Verfügung, mit der man sich der Ornithologie, der Kunst des Vogelbestimmens, nähern kann.

Top Magazin möchte dabei unterstützen und hilft Ihnen bei der Identifizierung der häufigsten Arten. Natürlich haben wir auch ein paar vermeintliche „Exoten“ darunter gemischt, bei denen die Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht gering ist, dass sie auch bei Ihnen im Garten auftauchen.

 

Artikel von www.top-magazin.de/neuss