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IHK – Neujahr

Wenn die Düsseldorfer Industrie- und Handelskammer (IHK) einlädt, kommen sie alle. Über 1200 Gäste trafen sich zum größten Neujahrsempfang der Stadt im Maritim Hotel.


Gregor Berghausen (IHK-Hauptgeschäftsführer), Thomas Hendele (Landrat Mettmann), NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, OB Thomas Geisel und IHK-Präsident Andreas Schmitz (v.l.)

 

 

Uni-Rektorin Anja Steinbeck und Karin-Brigitte Göbel  (Stadtsparkasse Düsseldorf, v.l.)

Unbestritten ist er die Nummer eins in seiner Liga: Unter den zahlreichen Empfängen von Verbänden, Firmen und Institutionen zu Beginn eines jeden Jahres gilt der IHK-Neujahrsempfang in guter rheinischer Tradition als die Top-Veranstaltung unter all den geselligen Ereignissen. Vor rund 1200 Wirtschaftsvertretern sprach Andreas Schmitz in seiner Rede über sein erstes Jahr als Kammerpräsident, über die Lage der Region, über Online-Handel und Bitcoin, über die Bundestagswahl sowie über die Zukunft Europas. „Ganz ehrlich“, so Schmitz, „was als preußische Pflichterfüllung begann, betrachte ich mittlerweile als echte Bereicherung. Denn die Präsidentschaft verwandelt den jeweiligen Amtsinhaber vom Zaungast zum Mitspieler und Gestalter, der sich in das politischgesellschaftliche Leben des IHK-Bezirks einbringen kann, ja, einbringen muss, immer dann, wenn es sich um wirtschaftspolitische Belange handelt, die die Interessen der kammerzugehörigen Unternehmen berühren.“

Prof. Dr. Brigitte Grass (Hochschule Düsseldorf) und Maria Fischer (Fischer HRM, v.l.)

Andreas Schmitz sparte aber auch nicht mit Kritik an der Stadtspitze: „Düsseldorf lebt über seine Verhältnisse.“ Die Bemühungen der Stadtverwaltung zu sparen, hält er für nicht ausreichend. Dem prominenten Gastredner, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, gab der IHK-Präsident eine Aufgabe mit auf den Weg: Die Landesregierung solle den Weg frei machen für eine Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens.

Frei und ohne jeden Spickzettel hielt dann der Ministerpräsident seine Rede und präsentierte sich als selbstbewusster Landesvater. Er berichtete von Regierungskonsultationen zwischen den Niederlanden und NRW. Er kündigte an, künftig häufiger nach Berlin zu reisen, um gute Ideen mitzubringen, aber auch um die Stärken des Landes zu präsentieren: „Man muss für Spitzenkultur nicht nach Berlin fahren. Das können wir in Düsseldorf, in NRW – und ganz nebenbei in Köln auch. Wir sollten mit unseren Pfunden in Berlin und in der Welt punkten.“

Hans-Georg Lohe (Kulturdezernent Düsseldorf), Suzanne Oetker von Franquet (ROI) und Jürgen Siebert (Kienbaum, v.l.)

 

Uwe Kerkmann (Wirtschaftsförderung), Dr. Andrea Gränzdörffer (Messe Düsseldorf) und Florian Gränzdörffer (Lufthansa, v.l.)

Zwei für Düsseldorf wichtige Themen sprach Laschet ebenfalls an: Sonntagsöffnungen spielten in Zeiten des Internethandels eine wichtige Rolle für den Handel vor Ort. Als Christ wisse er um die Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags. Aber: „Online-Shopping findet auch am Sonntag statt.“ Ein paar Sonntage im Jahr sollten deshalb die Stärke des Einzelhandels im Wettbewerb deutlich machen. Für den Flughafen sieht Laschet die großen Gefahren nach der Pleite von Air Berlin im Gegensatz zu anderen Städten abgewendet. Aber: „Was aus dem Drehkreuz Düsseldorf wird, ist ein wichtiges Thema der Landesregierung.“

 

OLG-Präsidentin Anne-José Paulsen und IHK-Ehrenpräsident Prof. Dr. Ulrich Lehner

Nach den Reden gingen die Geladenen zum gemütlichgeselligen Teil über. Während Klaus Doldinger and best friends für den musikalischen Rahmen sorgten, tauschten sich die Gäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben intensiv aus. Mit dabei waren unter anderem: die NRW-Minister Peter Biesenbach (Justiz), Lutz Lienenkämper (Finanzen) und Hendrik Wüst (Verkehr), die Bundestagsabgeordneten Peter Beyer, Kerstin Griese, Thomas Jarzombek, Sylvia Pantel, Andreas Rimkus und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Hochschul-Rektorinnen Brigitte Grass und Anja Steinbeck, die IHK-Ehrenpräsidenten Hermann Franzen, Ulrich Lehner und Albrecht Woeste, der Präsident der Handwerkskammer, Andreas Ehlert, der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Michael Breuer sowie zahlreiche Generalkonsuln, etwa Michael R. Keller (USA), Vincent Muller (Frankreich) und Sule Gürel (Türkei).

 

Ekkehard Vinçon (IDR) und Mark Aengevelt (Aengevelt Immobilien, v.l.)

 

Patrick Ludwig (Rheinische Post Mediengruppe) und Melanie Goll (Tradetalk)

 

Hans van Bylen (Henkel) und Bianca Overbeck (ING4G)

 

Johannes Teyssen (EON) mit Carola Gräfin von Schmettow (HSBC Trinkaus & Burkhardt)
Artikel von www.top-magazin.de/duesseldorf