Wirtschaft

23. Bonner Wirtschaftsgespräche – Rund 1000 Gäste auf dem Opernplatz

Zwei Jahre mussten die Wirtschaftsgespräche pausieren aufgrund der Corona-Pandemie. Man merkte es den Gästen an, rund 1000 geladene Unternehmer, Förderer, Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Sponsoren kamen auf dem Platz vor der Bonner Oper zusammen, um sich angeregt auszutauschen. Die Kulisse war wie bestellt: ein Sommerabend unter freiem Himmel mit Sonne bis in die Abendstunden, sodass der Blick zur Bühne teilweise nur mit Sonnenbrille auszuhalten war.


Zwei Jahre mussten die Wirtschaftsgespräche pausieren aufgrund der Corona-Pandemie. Man merkte es den Gästen an, rund 1000 geladene Unternehmer, Förderer, Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Sponsoren kamen auf dem Platz vor der Bonner Oper zusammen, um sich angeregt auszutauschen.

Die Gespräche standen unter dem Zeichen des Dialoges und wurden von Oberbürgermeisterin Katja Dörner sowie Bonns Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe eröffnet. In ihrer Begrüßungsansprache hob Bonns Oberbürgermeisterin hervor, dass es nach zweijähriger Pause eines der Hauptanliegen der Wirtschaftsgespräche sei, vor Ort eine Plattform zu schaffen, auf der durch Gespräche Ideen entwickelt werden und so ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt geleistet wird. Ein offenes Ohr für die Belange der Unternehmen in der Stadt zu haben, sei für sie eine Selbstverständlichkeit, betonte die OB.

Neben den klassischen mittelständischen Unternehmen stehen für Katja Dörner gerade auch die Innenstadt und die Stadtteilzentren im Fokus. Die Stadtverwaltung hat für die Innenstadtentwicklung erfolgreich Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen akquiriert und ein Zentrenmanagement beauftragt, das sich um die Belange der Unternehmer* innen in den Zentren von Bad Godesberg, Beuel und Duisdorf kümmert. Ferner werden mit dem Masterplan Innere Stadt wichtige städtebauliche Maßnahmen vom Land NRW gefördert, darunter der Umbau der Rheinuferpromenade.

Außerdem bekräftigte Katja Dörner ihr Vorhaben Bonn bis 2035 klimaneutral zu machen und alle gewerblich wie industriell genutzten Flächen in Bonn an die Folgen der Klimakrise anzupassen, Stichwort: „Gewerbegebiet im Wandel“, sowie die Energieversorgung auf regenerative Energien umstellen.Das Thema Verkehr und Kappung des City- Rings, was unter einigen Gästen zu kontroversen Diskussionen führte, sparte die Oberbürgermeisterin aus.

 

Ein Stück wirtschaftliche Erfolgsgeschichte

Auch Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe lobte die Bedeutung der Bonner Wirtschaftsgespräche: „Die Bonner Wirtschaftsgespräche begleiten einmal jährlich als gesellschaftliches Ereignis die ökonomische Entwicklung der Stadt. In dieser langjährigen Gemeinsamkeit ist auch ein Stück der wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte von Bonn geschrieben worden”. Appelbe dankte insbesondere den 42 Partnern und Sponsoren für ihr Engagement. Seit vielen Jahren werden die Wirtschaftsgespräche maßgeblich aus den Geld- und Sachleistungen der vielen Sponsor-Partner finanziert.

 

Über die Bonner Wirtschaftsgespräche

Die Bonner Wirtschaftsgespräche sind eine seit 1997 etablierte Veranstaltung mit regelmäßig mehr als 1.200 teilnehmenden Gästen und stehen im Zeichen des Dialogs und der Kontaktpflege mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik am Standort Bonn. Sie sind gleichzeitig zu einem Alleinstellungsmerkmal des Wirtschaftsstandortes Bonn geworden.

Artikel von www.top-magazin.de/bonn