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3000 BÄUME FÜR DAS SIEBENGEBIRGE

Zum 90-jährigen Jubiläum startet Baumann Logistik eigene Aufforstungsaktion


 

Drei Dürrejahre und der Borkenkäferbefall haben dem Siebengebirge in den vergangenen Jahren arg zugesetzt. Mit einem eigenen Aufforstungsprojekt setzt sich das Bonner Traditionsunternehmen Baumann Logistik für den Wald der Zukunft ein.

 

Das rund 4.800 Hektar große Siebengebirge in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ballungsregion Köln/Bonn ist für uns nicht nur ein geschätzter Naherholungsraum, sondern auch ein wichtiges Naturschutzgebiet. Ein gefährdetes Naturerbe, das wir schützen und erhalten müssen. Seine Fläche ist zu 100 % Naturschutzgebiet, dessen Waldanteil bei 86 % der Fläche liegt. Darum hat das Bonner Traditionsunternehmen anlässlich seines Jubiläums 10.000 EUR für die Aufforstung der alarmierenden Kahlschläge in den Fichtenwäldern zur Verfügung gestellt. „Nach dem Motto ‚think global – act local‘ möchten wir als Familienunternehmen mithelfen, der Klimaerwärmung etwas entgegenzustellen. Auch wenn unsere Bäume erst in vielen Jahren eine nennenswerte Menge Co² absorbieren, helfen wir dabei, die Erde für künftige Generationen nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten“, sagt der Geschäftsführer Helmut Baumann.

 

 

3000 Setzlinge für den Wald der Zukunft

Die Freifläche, auf der jetzt die Arbeiten beginnen, ist durch Entnahme von abgestorbenen Fichten entstanden. Insgesamt sollen in den kommenden Wochen und Monaten 3000 Baumann-Setzlinge von ehrenamtlichen Mit arbeiter*innen des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge und Baumann-Mitarbeiter*innen unter Aufsicht von Gerhard Müller, Vertretern des VVS und Förster Marc Redemann ein gepflanzt werden.

 

Freiwillige Baumann-Mitarbeiter pflanzen die ersten 1350 Bäume

Nachdem die ersten Setzlinge in der Gemarkung „Am Pannenschoppen“ angeliefert wurden, trafen sich dort am 11.12.2021 um 8 Uhr morgens 20 Mitarbeiter*innen und der Geschäftsführer Helmut Bau-mann. Alle betrachteten die kahle Waldlichtung und sahen sehr plastisch, was der Klimawandel bedeutet. Vor ihnen steckten zahlreiche Spaten in der nassen Erde. Davor lagen bündelweise neue Setzlinge. Sie alle wollten das Baumann-Projekt mit persönlichem Engagement und zeitlichem Einsatz tatkräftig unterstützen und pflanzten unter grauem Himmel bei Regen und 2 Grad die ersten 1350 Spitz- und Bergahorne, Esskastanien, Vogelkirschen, Traubeneichen, Buchen und Flatterulmen. Nach einigen Stunden Arbeit war es dann vollbracht, ein junger Wald stand in den Startlöchern und alle Helfer blickten glücklich auf ihr vollendetes Werk. Jetzt kann hier ein resistenter Wald der Zukunft heranwachsen. Das Familienunternehmen besteht seit 90 Jahren – nun wollen die Baumann-Mitarbeiter*innen beobachten, wie sich „ihr“ Wald über die Jahre entwickelt.

 

Pflanztipps von den Experten

Zunächst erklärten Gerhard Müller, der Vize des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS), und Förster Marc Redemann, was beim Pflanzen zu beachten ist. Genauigkeit ist für die Helfer aus dem Logistik-Unternehmen auch im Berufsleben das A und O. Und so klappte auch das Einpflanzen der jungen Bäume perfekt. Die Wurzel muss im Pflanzloch ausreichend Platz haben, der Baum gerade versenkt und zum Schluss die Erde rundum angetreten werden, damit der Setzling fest in der Erde steht. Zunächst aber galt es ein Pflanzloch im Waldboden auszuheben. „Das ist etwas anderes als im Garten“, warnte Müller. Aber die mit Spaten ausgerüsteten Frauen und Männer hatten keine Probleme. Der Spatenstiel diente auch als Maß für den Abstand zwischen den kleinen Bäumen, die jeweils in diesem Radius verteilt eingepflanzt wurden.

In den Pausen erfuhren die Teilnehmer, dass der VVS größere Pflanzen setzt, um ohne Plastikmanschetten auszukommen und sie trotzdem vor dem Schleckermäulchen Reh zu schützen. „Wir pflanzen hier Spitz- und Bergahorne, Esskastanien, Vogelkirschen, Traubeneichen, Buchen und Flatterulmen, weil sie mit der Trockenheit besser zurechtkommen und so den Wald der Zukunft bilden“, erkläret Förster Marc Redemann. „Die Pflanzung der größeren Setzlinge mit einer Größe zwischen 100 und 130 Zentimetern ist zwar aufwendiger, dafür haben aber 80 % der Bäume gute Chancen, die ersten kritischen 5 Jahre zu überleben“, ergänzt er. Und dass sich mit 1.000 Setzlingen etwa 10.000 m² (1 Hektar) aufforsten lassen oder dass es sich um klimastabile Initialpflanzungen handelt und sich rundum weitere Bäume von selbst ansiedeln sollen.

 

 

Baumann Logistik und Verschönerungsverein Siebengebirge wählten Standort aus

Bereits im Juli 2021 trafen sich Johannes Kalt (Prokurist/Speditionsleiter Baumann Logistik), Gerhard Müller und Marc Rede-mann im südlichen Siebengebirge, Nähe Schmelzbachtal im Poßbachtal, um einen geeigneten Standort für das Baumann-Projekt auszusuchen. Die Wahl fiel schließlich auf eine Freifläche in der Gemarkung „Am Pannenschoppen“. Da Drohnenflüge in Naturschutzgebieten verboten sind, wurde ein Hanggelände ausgewählt, das sich gut fotografieren lässt. So kann der „Vorher-Nachher-Effekt“ mit Fotos dokumentiert werden. Den Erfolg der Baumann-Aufforstungsaktion möchte das Unternehmen gerne über die Jahre verfolgen und „seinen“ neu entstandenen Wald zum 100-jährigen Jubiläum präsentieren: „Unser Wald im Wandel der Jahreszeiten und in 10 Jahren“.

 

Baumann plant Erlebnispädagogik- Event für Kinder

Und: Für 2022/23 planen die „Baumänner“ ein spannendes Erlebnispädagogik-Event mit Kindern der Familienhilfe Maria im Walde in der Natur- und Kulturlandschaft des Siebengebirges und sponsern neben einer Führung auch den Bustransfer und ein Catering. Der Förster Marc Redemann ist ebenfalls in der Erlebnispädagogik tätig. Er macht regelmäßig Führungen für Schulklassen und Kindergarten-Gruppen und erklärt kindgerecht Flora und Fauna.

Die Kinder-, Jugend- & Familienhilfe Maria im Walde wird schon seit vielen Jahren vom Bonner Traditionsunternehmen unterstützt. Maria im Walde ist ein privater freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Mitglied des Diözesan-Caritasverbandes in Köln und hat einen festen Platz in der Bonner Jugendhilfelandschaft. Dort werden junge Menschen und ihre Familien in schwierigen Lebenssituationen konsequent und wertschätzend unterstützt.

 

 

 

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