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OSTEOPOROSE RISIKO ERKENNEN, BEVOR EIN BRUCH ENTSTEHT

Welche Faktoren eine Rolle spielen und wie die Südstadt Orthopäden Betroffenen mit einer frühzeitigen Diagnose helfen können.


 

Unter Osteoporose versteht man eine „Aufweichung“ der Knochenstruktur. Grundsätzlich unterscheiden Experten zwischen einer sogenannten Osteopenie und einer manifesten Osteoporose. Eine Osteopenie ist eine Erniedrigung der Knochendichte, sozusagen eine Vorstufe der Osteoporose. Von einer manifesten Osteoporose spricht man, wenn die Knochendichte deutlich vermindert ist und ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche besteht.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Masse des Knochens ab und insbesondere die stabilisierende Gitternetzstruktur im Inneren des Knochens wird weniger. Aufgrund dieser Abnahme des stabilisierenden Gerüsts erhöht sich das Risiko für Knochenbrüche. Am häufigsten von Knochenbrüchen betroffen sind die Wirbelkörper im Brustund unteren Rückenbereich, der Oberschenkelhals und die Unterarmknochen. Bei Stürzen kommt es hier aufgrund der verminderten Stabilität leichter zu einem Knochenbruch.

 

 

Frühzeitiges Erkennen schützt vor Knochenbruch

Die Ursachen für die Verminderung der Knochendichte sind vielfältig. Es kann aufgrund von Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Rheuma oder chronischen Darmerkrankungen zu einer Osteoporose kommen, ebenso wie unter der Einnahme von bestimmten Medikamenten wie zum Beispiel einer längerfristigen Cortisoneinnahme. In Folge dessen sollte gerade bei Patienten mit chronischen Erkrankungen eine Abklärung der Knochendichte erfolgen. Auch eine abnehmende körperliche Aktivität sowie die hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren bei Frauen führen zu einer Abnahme der Knochendichte. Gerade aufgrund der vielfältigen Ursachen, sollte bei Frauen ab einem Alter von circa 50 Jahren und bei Männern ab 60 an eine frühzeitige Abklärung gedacht werden.

 

 

Knochendichtemessung: wichtiges Präventionswerkzeug in der Orthopädie

Zielsetzung der Osteoporosediagnostik ist die Verhinderung eines Knochenbruchs. Das heißt, es kann bei der Osteoporose nur eine sinnvolle und präventive Therapie stattfinden, wenn eine Abklärung stattfindet, bevor sich ein Knochenbruch ereignet hat. Diese Abklärung umfasst eine Anamnese der individuellen Risikofaktoren und wenn sich hier Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für eine Osteoporose finden, eine sogenannte Osteodensitometrie (DXA-Messung) der Knochendichte. Die Südstadt Orthopäden führen eine Messung im Bereich der Lendenwirbelsäule und im Bereich des Oberschenkelhalsknochens durch. Dies stellt den Goldstandard heutzutage dar und wird von der Deutschen Gesellschaft für Osteologie so empfohlen. Hierzu setzen die Experten ein modernes, äußerst strahlenarmes Gerät ein, bei dem die Messung innerhalb von 15 Minuten durchgeführt werden kann. Der Patient muss hierzu nur kurzzeitig ruhig liegen. Da es sich um ein komplett offenes Gerät handelt, ist die Untersuchung nicht mit einer MRT oder CT Untersuchung vergleichbar.

Zusätzlich ist eine Untersuchung der Blutwerte des Knochenstoffwechsels zu empfehlen, um hier etwaige Mangelzustände oder zugrundeliegende Erkrankungen zu entdecken.

 

Einfache effektive Therapie schützt vor Osteoporose

Die Therapie bei Osteoporose hängt zum einen von der Ursache der Knochenerweichung und zum anderen vom Ausmaß der Knochendichteminderung ab. Entscheidend sind hier der sogenannte T-Wert und Z-Wert, welche bei der Knochendichtemessung bestimmt werden. Diese geben Auskunft über das Maß der Knochenerweichung. Bei einer moderaten Verminderung der Knochendichte, einer sogenannten Osteopenie, reicht es häufig, mit einer Vitamin-D- und Calcium-Einnahme zu therapieren. Bei einer fortgeschrittenen Knochendichteerniedrigung müssen gegebenenfalls Medikamente, die den Knochenstoffwechsel regulieren beziehungsweise einen „Wiederaufbau“ des Knochens fördern, eingesetzt werden. Zusätzlich müssen Erkrankungen des Knochenstoffwechsels mittels der erwähnten Laboruntersuchung ausgeschlossen und gegebenenfalls therapiert werden.

Generell gilt bei einer Änderung der Knochendichte, dass körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung förderlich für die Knochenstabilität sind. Hierzu bietet das Team neben der rein medikamentösen Therapie ein spezielles Neuromuskuläres Training sowie eine Ernährungsberatung an, worunter häufig nach entsprechender Kontrolle die Medikamenteneinnahme reduziert werden kann.

 

Gesunder aktiver Lebensstil schützt

Generell gilt auch bei der Osteoporose, dass die beste Prävention ein gesunder Lebensstil ist. Aber wie sieht dieser „gesunde Lebensstil“ konkret aus? Im Rahmen der Osteoporoseprävention beinhaltet dies eine am besten tägliche 30-minütige körperliche Aktivität (wie beispielsweise Nordic Walking oder spazieren gehen). Zusätzlich ist eine ausreichende Sonnenexposition notwendig, wobei hier nur unbekleidete Sonnenexposition bedeutsam ist, um eine ausreichende Vitamin-D-Synthese zu gewährleisten. Im Rahmen der Ernährung sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Calcium geachtet werden, was vor allem in Milchprodukten zu finden ist. Bei Lactoseintoleranz oder veganer Ernährung sollte nach ärztlicher Rücksprache eine Substitution erfolgen.

Die Südstadt Orthopäden bieten in genau diesen Fragen der Diagnostik, der Therapie und im Bereich der Prävention ein allumfassendes Konzept. Denn nur wenn diese Aspekte ineinandergreifen, ist eine erfolgreiche Therapie der Osteoporose möglich.

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