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Mitten im Leben

Wenn ein Angehöriger zum Schwerstpflegefall wird, stellt das die Familie vor große Herausforderungen. PuR Pflege und Rehabilitation bietet eine außerklinische Intensivbetreuung in kleinen Wohngemeinschaften − mit aktiver Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.


Es kann jeden treffen. Ein plötzlicher Unfall, eine schwere Krankheit, und schon ist nichts mehr, wie es war. Zur Sorge um den Angehörigen kommt die Sorge um das „Danach“. Denn nach Abschluss der Rehabilitationsmaßnahmen benötigen viele Patienten noch Hilfe. Besonders dann, wenn sie weiterhin beatmet werden müssen. „Einen schwerstpflegebedürftigen Menschen zuhause zu betreuen, übersteigt oft die eigenen Kräfte“, weiß Geschäftsführerin Tatjana Rekke-Zimfer. Außerdem sind die wenigsten Wohnungen oder Häuser barrierefrei und ein Umbau vielfach gar nicht möglich. Doch es gibt eine alternative Wohnform, die ein Höchstmaß an kompetenter Pflege und persönlicher Privatsphäre gewährleistet.

In guten Händen

Die PuR Pflege und Rehabilitation GmbH hat sich auf die Pflege von tracheotomierten Patienten spezialisiert und betreut sechs Wohngemeinschaften im Bonner Raum, davon jeweils zwei in Godesberg und Auerberg sowie jeweils eine in Beuel und Duisdorf. Hier leben jeweils sechs bis neun Bewohner, die rund um die Uhr betreut werden. Je nach Versorgungsform mit einem Personalschlüssel von 1:2 beziehungsweise 1:3. Die Miethöhe hängt von der jeweiligen Zimmergröße ab. Die Kosten für die 24h-Intensivpflege werden vollständig von den Kranken- und Pflegekassen übernommen, während bei einer stationären Versorgung zum Beispiel im Seniorenheim ein Großteil der Pflegeheimkosten von den Betroffenen beziehungsweise deren Angehörigen selbst übernommen werden muss.

In den von der PuR GmbH betreuten Häusern erinnert nichts an Klinik oder Pflegeheim. „Wir möchten eine Atmosphäre wie zu Hause schaffen“, sagt Tatjana Rekke-Zimfer. Jeder Bewohner kann seinen persönlichen Wohnbereich mit eigenen Möbeln, Bildern und Accessoires ganz individuell gestalten. „Der soziale Kontakt ist uns sehr wichtig.“ Daher gibt es neben Gemeinschaftsräumen auch Ausflüge ins Restaurant oder Theater. „Die Patienten blühen hier auf.“ Einige wurden vom PuR-Team sogar während ihres Urlaubs begleitet.

Miteinander – Füreinander

PuR hat die Standorte seiner Wohngemeinschaften bewusst so ausgewählt, dass Angehörige es im Bonner Raum möglichst nicht weit haben. „Sie sind jederzeit im Haus willkommen und werden an den Planungen beteiligt“, betont Jurij Zimfer, Mitbegründer der PuR GmbH und Leiter der Finanzabteilung. In den Wohngemeinschaften werden wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen, und zwar von einem Gremium aus Patienten, Angehörigen und Betreuern. Das gilt für geplante Nachbarschaftsfeste ebenso wie für etwaige Neuanschaffungen von Haushaltsgeräten. So können sich alle miteinander austauschen, einander Halt geben und ihr gewohntes Le-ben so gut wie möglich weiterführen.
Zum Erhalt und zur Steigerung der Lebensqualität kommen mehrmals pro Woche Therapeuten für Logopädie, Physio- und Ergotherapie ins Haus. Die ärztliche Versorgung und Betreuung wird durch niedergelassene Hausärzte gewährleistet. Dass der Mensch im Mittelpunkt steht, gilt bei dem familiengeführten Unternehmen nicht nur für die Patienten, sondern auch für das gesamte Team. „Der Mitarbeiter muss gerne kommen“, meint Tatjana Rekke-Zimfer. So kann die Arbeitszeit je nach Lebenssituation flexibel gestaltet werden – von wenigen Tagen im Monat bis zur Vollzeitstelle. Außerdem gibt es Fortbildungsmöglichkeiten und eine betriebliche Altersvorsorge. PuR ist auch Ausbildungsbetrieb im Bereich Altenpflege.

PuR-Geschäftsführung (von li.): Elvira Buchmüller, Jurij Zimfer und Tatjana Rekke-Zimfer.

Hilfe von Anfang an

Wird ein Angehöriger zum Pflegefall, muss vieles in die Wege geleitet werden. Welche Pflegestufe bekommt mein Partner? Und wo muss ich welche Anträge stellen? PuR hilft Betroffenen und Angehörigen bereits während des Klinikaufenthalts und entlastet sie in dieser neuen Lebenssituation. „Wir übernehmen die gesamte Koordination“, erklärt Tatjana Rekke-Zimfer, „und arbeiten eng mit Krankenkassen und Ärzten zusammen.“ Als Diplom-Pflegewirtin (FH) und examinierte Krankenschwester kennt sie sich in der Materie ebenso gut aus wie Mit-Geschäftsführerin Elvira Buchmüller, die Fachkraft für außerklinische Intensivpflege und ebenso examinierte Krankenschwester ist.

„Die Entscheidung, wo ein Angehöriger künftig gepflegt werden soll, ist nicht leicht und für alle von großer Bedeutung“, weiß Elvira Buchmüller. „Daher sollte man sich im Vorfeld ausreichend informieren.“ Neben einem persönlichen Gespräch bietet das PuR-Team auch eine unverbindliche Beratung und Besichtigung seiner Bonner Wohngemeinschaften an. „Schauen Sie sich alles in Ruhe an und sprechen Sie mit Bewohnern, Angehörigen und Pflegern“, empfehlen beide Geschäftsführerinnen.

 

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Artikel von www.top-magazin.de/bonn