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Klettern und Bouldern – Ein echtes Hoch-Gefühl

Aufsteiger werden nicht geboren, Aufsteiger werden gemacht. Doppeldeutig vermittelt dieser Satz eine sportliche Überzeugung: Erfolge im Klettern wirken weit über den Moment hinaus. Diese Erkenntnis und natürlich der Spaß am Sport an sich ziehen immer mehr Menschen an die Wand und machen das Klettern als Teambuilding-Maßnahme für Unternehmen interessant.


 

Vor etwa 25 Jahren wurde ein Trend geboren: Das Klettern entwickelte sich vom Extrem- zum Breitensport und zieht seither immer mehr Menschen in seinen Bann. Kletterbegeisterten ist eines gemeinsam: Sie haben ihre Ziele hoch gesetzt. Die einen suchen den Nervenkitzel, andere reizt das völlige Abtauchen vom Alltag in den Moment. An der Wand sind sie im Hier und Jetzt. Um Ziele zu erreichen, gilt es, alle Kräfte und Gedanken zusammenzubringen. Und der Kopf wird frei.

 

Persönliche Erfolge: Selbstbewusstsein stärken

Alle sprechen von einem besonderen Moment dort oben, den man immer wieder haben möchte. „Eine überwältigende Selbstzufriedenheit stellt sich ein, wenn man am Ziel der Route angekommen ist,“ erklärt Georg Gerstenberg, Geschäftsführer der Kletterhalle Arena Vertikal in Troisdorf. „Man spürt, was man geleistet hat: körperlich, aber auch geistig.“ Die Überwindung von Höhen beginnt in uns. Jeder Kletterer kennt den Moment, in dem der Zweifel groß wird, der sich spätestens an der sogenannten Crux der Route einstellt, dem schwierigsten Punkt, den es zu bezwingen gilt. Wer auf die eigenen Fähigkeiten fest vertraut, wächst über sich hinaus. Es gibt wohl keinen stärkeren Moment, als den der Selbstüberwindung. Wenn dieser im Sport zur Routine wird, verändert sich auch die Einstellung im Alltag. Klettern stärkt das Selbstvertrauen. Echte Seil-Schaften:

 

Teamgeist für Unternehmen

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„Im Klettern steckt unglaubliches Potenzial, um sich persönlich und im Team weiter zu entwickeln“, erklärt Georg Gerstenberg. „Dies machen sich immer mehr Unternehmen zu Nutze. An Stelle aufwändiger Workshops mit konstruierten Cases und trockenen Übungen, bringen sie ihre Mitarbeiter an die Wand. Der beste Ort, um Verbindungen zu stärken und eine echte Vertrauensbasis zu schaffen.“ Denn: Der Kletternde vertraut sich seinem Partner im Team an. Dieser wiederum übernimmt Verantwortung. Im Klettern ist alles angelegt, was ein gutes Teamtraining ausmacht. Hier entsteht echter Mehrwert für Unternehmen. In speziellen Seminarräumen kann das Erlebte anschließend aufgearbeitet werden; oder bei einem Snack und kühlen Drinks im hauseigenen Bistro. Dieses sowie der Klettershop stehen natürlich auch Privatbesuchern offen.

 

Ein Hoch auf die AbwechslungTop-Magazin-Bonn-Fruehjahr-2017-Klettern-und-bouldern-4

Kenner suchen in einer Kletterhalle vor allem Vielfalt. „Beim Joggen mag es in Ordnung sein, immer die gleiche Strecke zu laufen, um sich am vorherigen Ergebnis zu messen“, meint Georg Gerstenberg. „In unserem Sport ist dies anders. Kein Kletterer möchte jedes Mal die gleiche Route nehmen. Der Reiz liegt darin, sich auf immer neue Herausforderungen einzulassen.“ Die Arena Vertikal bietet alle Spielarten der Vertikalen. Neben dem klassischen Kletterbereich mit Top-Rope und Vorstieg erstreckt sich ein vielseitiges Indoorgelände zum Bouldern. Ein Blick nach oben zeigt den Unterschied. Beim Bouldern bewegt sich der Kletternde in Absprunghöhe, beim Klettern geht es deutlich höher hinauf. Da beim Bouldern keine Sicherung nötig ist, lässt sich dieser Sport auch sehr gut alleine praktizieren.

 


Die Arena Vertikal bietet mehr als alle Spielarten der Vertikalen. Besucher klettern auf 1.500 m², bouldern auf 300 m² auf einer Wandhöhe von bis zu 14 Metern und genießen frische Höhenluft auf 100 m² Boulderfläche im Outdoor-Bereich.


 

Bedingungen wie in der Natur

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Platten, gerade Wände, Überhänge, Dächer, Verschneidungen: Eine intelligente Architektur in der Halle bietet Bedingungen, die dem Klettern in der Natur nahekommen. Am Berg ist die nächste Greifmöglichkeit auch nicht immer da, wo man sie braucht. Das macht den Reiz des Kletterns aus. „Unsere Schwierigkeitsgrade bemessen sich anhand der UIAA Skala und reichen von spielerisch bis anspruchsvoll zwischen 3 und 11“, erklärt Georg Gerstenberg. „Über das Niveau entscheiden Griffgröße, Wandneigung und Abstand der Griffe.“ Die Routen werden einmal alle vier Monate umgeschraubt: Griffe werden versetzt, Wände über dreidimensionale Formen wie Trapeze, Dreiecke, Vierecke verändert. Ambitionierte Kletterer suchen die Abwechslung, möchten immer wieder neue Routen erschließen, sich immer wieder neu herausfordern. Mit ein wenig Übung verändern sich individuelle Grenzen: Eine Crux, die gestern noch unüberwindbar schien, ist morgen kein Hindernis mehr. Vom Anfänger zum Gipfelstürmer Grundsätzlich gilt: Physische und psychische Kräfte lassen sich trainieren. In Kletterkursen geht es zunächst um Sicherungs- und Klettertechniken, später darum, die eigene Technik und Taktik zu optimieren. Die Kurse der Arena Vertikal bauen systematisch aufeinander auf. Die Trainer holen Kunden dort ab, wo sie stehen. Denn: In kaum einem Sport ist Hochleistung so individuell wie im Klettern. Jeder hat seine eigenen Grenzen und entwickelt sich mit jeder Route weiter. „So erklärt sich auch die starke Heterogenität in unserer Halle: Alle Altersgruppen sind vertreten“, sagt Georg Gerstenberg. „Die Jüngste ist Drei, der Älteste 87 Jahre alt – er trainiert dreimal die Woche. Es ist eben nie zu früh und nie zu spät, die Leidenschaft für das Klettern in sich zu entdecken.“

 

 

 

Artikel von www.top-magazin.de/bonn