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Sicher surfen: 6 hilfreiche Tipps

Trotz ausgefeilten Technologien und längst selbstverständlich gewordenen Möglichkeiten: Das Internet ist ein Ort, an dem sich viele Menschen auch heute erst zurechtfinden müssen. Abgesehen von nützlichen Portalen und praktischen Funktionen gibt es einige Dinge, welche durchaus Gefahren bergen.


 

In diesem Artikel geht es um sechs klassische Risiko-Aspekte des WWW und entsprechende Lösungen, die für mehr Sicherheit und Umsicht sorgen können.

 

Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Medien prüfen

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder auch Instagram sind unterschiedlich aufgebaut. Auch die Informationen, welche fremde Personen öffentlich einsehen können, variieren. Vor allem bei Facebook-Profilen mit ihren zahlreichen Optionen zum Eintragen persönlicher Angaben ist das Risiko ungewollter Zugriffe auf Privates recht groß. Ein schlecht gesichertes Profil könnte dann nicht nur den Namen und das Profilbild der betreffenden Person zeigen, sondern unter anderem auch

  • das Geschlecht
  • den Beziehungsstatus
  • den Wohnort und die Arbeitsstelle
  • den Geburtstag
  • persönliche Interessen.

Es ist daher von großer Wichtigkeit, das persönliche Profil gut zu sichern und die Privatsphäre-Einstellungen so zu verändern, dass ausschließlich befreundete Personen Zugriff auf diese Informationen haben. Eine Anleitung für Facebook-Profile findet sich zum Beispiel bei pcwelt.de. Mit ihrer Hilfe lässt sich das eigene Profil schnell vor fremden Blicken schützen.

Bei Instagram, Twitter und weiteren Netzwerken wie Tiktok, Snapchat und Co. lohnt sich ein Blick in die Privatsphäre-Einstellungen ebenfalls. Auch hier sollte alles so abgesichert werden, dass fremde Personen keinerlei persönliche Informationen erhalten können.

 

Sichere Bezahlmethoden verwenden

In Zeiten von Online-Shopping und vieler weiterer Dienste, für die im Internet direkt gezahlt werden kann, spielt auch die Sicherheit der jeweiligen Zahlungsmethode eine bedeutende Rolle.

Zu den häufigeren Optionen zählen dabei Vorkasse, Lastschrift und die Zahlung per Kreditkarte. Sie alle funktionieren zwar, sind jedoch nicht immer ideal. Das liegt nicht nur daran, dass viele Kunden die Eingabe von Konto- oder Kartennummern scheuen, sondern auch am häufig mangelnden Käuferschutz. Hinzu kommt, dass die Wartezeiten bei Lastschrift und Vorkasse eine zügige Lieferung vereitelt.

Daher lohnt sich bei der Bezahlung von Waren oder Diensten im Netz auch ein Blick auf die verfügbaren Zahlungsmethoden. Seriöse Anbieter setzen sich für Käuferschutz ein und helfen im Falle einer ausbleibenden Lieferung oder Leistung das gezahlte Geld zurückzuerhalten. Der wohl größte und bekannteste Anbieter inklusive Käuferschutz ist hier PayPal.

Da PayPal selbst im Hinblick auf Sicherheit sehr gut aufgestellt ist, ist das Anbieten dieser Zahlungsmethode ein wichtiges Qualitätsmerkmal für Onlineshops und digitale Angebote. Egal ob renommierte Onlinekaufhäuser, namenhafte Secondhand Börsen oder seriöse Sportwetten, mit PayPal fühlen sich die meisten Endverbraucher sicher.

 

Informationen auf Fake-News checken

Im Internet tummeln sich allerhand Informationen, welche sich nur schwer auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen lassen. Vor allem Videos und Artikel, die sich über soziale Netzwerke und Messenger verbreiten, sind nicht selten gespickt mit Fake-News.

Was zunächst nicht weiter problematisch klingt, kann langfristig jedoch zu Schwierigkeiten führen. Falschinformationen im Netz haben das Potenzial, eine Radikalisierung einzelner Gruppen voranzutreiben, Leser stark zu verunsichern und gesundheitliche sowie gesellschaftliche Risiken heraufzubeschwören.

Daher empfiehlt es sich, das eigene Können im Hinblick auf Fake-News und Medienkompetenz unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls zu verbessern. Wie der aktuelle Stand ist, finden Interessierte schnell mit einem eigens hierfür konzipierten Test heraus. Zeigen sich dabei deutliche Wissenslücken oder Schwierigkeiten, kann Weiterbildung helfen, um künftig nicht mehr auf Fake-News hereinzufallen und diese vor allem nicht weiterzuverbreiten.

 

Links in Privatnachrichten und E-Mails nicht einfach klicken

Immer wieder kommt es im Netz vor, dass Menschen Nachrichten erhalten, in denen sich unbekannte Links befinden. Dass es sich um Fake Nachrichten handelt, ist dabei nicht immer direkt ersichtlich, denn auch die Kriminellen selbst verbessern ihre Strategien.

So kann es passieren, dass im Messenger-Postfach eine Nachricht mit dem Text „Bist du das auf dem Foto!?“ auftaucht und zum Klicken eines Links animiert. Wer nun aus dem ersten Impuls heraus handelt, wird den Link möglicherweise anklicken und sich dann auf einer zweifelhaften Seite wiederfinden, von welcher Schadsoftware auf den eigenen PC geladen wird.

Auch Nachrichten von direkten Freunden und guten Bekannten sollten kritisch betrachtet werden. Es ist möglich, dass deren Accounts gehackt und zum Versenden betrügerischer Nachrichten missbraucht wurden. Daher ist es richtig und wichtig, Links niemals direkt anzuklicken, sondern sich vorab gründlich zu informieren, ob es sich um eine sichere Verknüpfung handelt.

 

Herausgabe persönlicher Daten nicht vorschnell entscheiden

Es ist nicht ungewöhnlich, Freundschaften oder Bekanntschaften über das Netz zu knüpfen. Auch Partnerbörsen zielen darauf ab, Menschen zusammenzubringen und diese Verbindung auch in das reale Leben zu übertragen. Dennoch bleibt gesundes Misstrauen essenziell, wenn es um Sicherheit im Netz geht.

 

Schließlich ist oftmals nicht klar, ob das Gegenüber tatsächlich die Person ist, für die er oder sie sich ausgibt. Schnell kann es passieren, dass sich Kriminelle persönliche Informationen erschleichen und diese dann für ihre Zwecke nutzen. Keineswegs leichtfertig herausgeben sollten Nutzer im Internet sensible Daten wie beispielsweise

  • die Wohnadresse
  • den Arbeitsplatz
  • die Schule der Kinder
  • oder Fotos von Kindern und der Familie.

Auch Stalking wird durch vorschnell preisgegebene Informationen leichter ermöglicht. Wie der Weisse Ring aufzeigt, kann diese Form der Verfolgung und des Nachstellens erhebliche Folgen für die psychische Gesundheit Betroffener haben und auch deren Sicherheit gefährden.

 

Downloads ausschließlich aus seriösen Quellen tätigen

Eine Anwendung für den PC, ein neues Minispiel oder ein E-Book: Daten aus dem Netz herunterzuladen, ist längst normal. Dabei ist es dennoch so, dass auch dieser Schritt nicht gänzlich ohne Risiken auskommt. Wer Dateien von unseriösen Quellen herunterlädt, könnte am Schluss nicht das gewünschte Dokument, sondern stattdessen einen Trojaner oder Virus herunterladen. Auch ist es möglich, über Downloads in betrügerische Kostenfallen zu tappen, was im Ernstfall teuer enden kann.

Es ist daher sehr wichtig, vor einem Download genau nachzuschauen, ob sich eine Quelle auch als wirklich seriös erweist. Wenngleich wir Menschen laut Chronobiologie nicht zu jeder Tageszeit gleich aufmerksam sind, lassen sich manche Merkmale fast schon nebenbei prüfen. Als Hinweis auf Seriosität gelten

  • ein vollständiges Impressum,
  • eine gesicherte Verbindung (erkennbar am geschlossenen Vorhängeschloss in der Browserzeile)
  • und authentische Erfahrungsberichte von Nutzern.

Ebenfalls kann es nützlich sein, den jeweiligen Anbieter per Suchmaschine zu „durchleuchten“. Bei unseriösen Anbietern finden sich in aller Regel schnell Warnungen und Berichte, in denen vor Betrug gewarnt wird.

 

 

Bilder:

Titelbild: Christin Hume on Unsplash

Abbildung 2: Markus Winkler on Unsplash

 

 

Artikel von www.top-magazin.de/