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Private Unfallversicherung: Das sollten Sie wissen


 

Ein Unfallschutz ist sinnvoll. Kommt es zu unerwarteten Ereignissen im Leben ist es wichtig, entsprechend abgesichert zu sein. Die Private Unfallversicherung springt genau hier ein und bietet Leistungen, die aus einer finanziell heiklen Situation den Druck nehmen können. In diesem Artikel möchten wir Ihnen einige Infos zu diesem Thema geben, damit Sie einen Überblick über die Möglichkeiten bekommen.

 

Wann ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich eignet sich die private Unfallversicherung für alle Menschen, doch gerade Personen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, sollten über einen Abschluss nachdenken. Dazu zählen Motorradfahrer, Hobby-Sportler, Bergsteiger und viele mehr. Doch auch, wenn aufgrund von Vorerkrankungen eine Versicherung im Bereich Berufsunfähigkeit nicht möglich ist, kann die private Unfallversicherung die Lösung sein.

 

Welche Leistungen bietet eine private Unfallversicherung?

Die Leistungen sind je nach Versicherungsanbieter unterschiedlich ausgeprägt. In den meisten Fällen sind jedoch Unfälle wie Ersticken, Ertrinken, Vergiftungen, Strahlungsschäden, Infektionen und weitere Dinge in der Leistung enthalten. Die private Unfallversicherung der Gothaer geht beispielsweise noch einen Schritt weiter und versichert je nach Tarif auch Bergungskosten, leistet Vorschusszahlungen und greift bei Schlaganfall und Herzinfarkt ein. Zusätzlich stehen Vorschusszahlungen auf die tatsächliche Invaliditätsrate zu.

 

Wie berechnet sich die Invaliditätsrate?

Die Höhe der Rate ist abhängig von der Versicherungssumme. Liegt die Versicherungssumme beispielsweise bei 100.000 Euro und verletzt sich ein Motorradfahrer an der Hand, woraufhin die Einschränkung der Hand (Invaliditätsgrad) 15% beträgt, bekommt der Versicherte eine Summe von 15.000 Euro. Kann die Hand gar nicht mehr bewegt werden, läge der Grad bei 50 bis 55 Prozent, je nach Gliedertaxe.

 

Gibt es Besonderheiten?

Greifen wir das Thema der Handverletzung noch einmal auf, können wir auf verschiedene Sonderfälle hinweisen. Dies trifft beispielsweise auch nicht nur für Motorradfahrer zu. Auch die immer beliebter werdenden E-Scooter erzeugen leider auch zahlreiche Unfälle im Straßenverkehr. Die Gefahr einer Verletzung ist sehr hoch.

Einige Versicherer arbeiten mit einer Progression. Beträgt diese beispielsweise 350 Prozent, bekäme der Versicherte bei einer Vollinvalidität und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro dann 350.000 Euro ausbezahlt. Alternativ ist bei einer Invalidität von 50 Prozent und mehr auch eine monatliche Rentenzahlung möglich.

 

Worauf sollte beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung noch geachtet werden?

Im Allgemeinen wird empfohlen, dass die Eigenbewegung abgesichert wird. Das bedeutet, dass der Versicherungsschutz auch im Falle eines Missgeschicks greift. Bewusstseinsstörungen sollten ebenfalls im Vertrag enthalten sein. Verliert ein Fahrradfahrer während einer Radtour das Bewusstsein, ist der daraus entstandene Schaden ebenfalls in den Leistungen enthalten. Dies gilt jedoch nicht unter Einfluss von Alkohol. Insektenstiche werden auch immer häufiger in die Konditionen von Verträgen einbezogen. Dazu gehören Zeckenbisse, die nicht selten zu Hirnhautentzündung führen können. Folgeschäden, die durch den Biss entstehen, wären damit ebenfalls abgesichert. Der Schutz bei Vergiftungen durch Gase und Dämpfe wäre final noch ein Punkt, der zusätzlich Berücksichtigung finden sollte. So wären Folgeschäden, die aus dem Einatmen des Rauchs bei einem Brand entstehen, ebenfalls abgedeckt.

 

Bild: halfpoint/clipdealer.de

Artikel von www.top-magazin.de/