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Elektrische Sicherheit zu Hause


 

Im Thema elektrische Sicherheit sind viele Leute eher lässig, im Stil von ‚mir passiert sowas schon nicht‘. Tatsächlich ist die Zahl tödlicher Stromunfälle laut VDE schon seit langem tendenziell am Sinken – z.B. lag sie bei 34 im Jahr 2016. Anfang der Neunziger Jahre lag die Zahl noch bei weit über 100. Trotzdem passieren aber noch viele Stromunfälle, nur weniger oft mit tödlichen Folgen. Daten aus dem Unfallregister der BG ETEM zeigen, dass die Zahl Meldepflichtiger Stromunfälle am Arbeitsplatz in den letzten vier Jahren ähnlich hoch zwischen 600 und 800 lag.

 

Im Haushalt passieren Unfälle weniger oft, aber besonders Kinder sind in der Risikogruppe wenn nicht alles Elektrische gut gesichert ist und elektrisch ausgelöste Brände sind auch immer wieder in den Nachrichten.

Ein bisschen mehr Sicherheitsbewusstsein schadet also nicht – und viele Präventivmaßnahmen sind einfach und relativ aufwandslos.

 

Wasser

Elektrische Geräte sollten nie in Wassernähe benutzt werden. Auch das Ausschalten mit nassen Händen ist gefährlich. Dasselbe gilt für das Hantieren mit Kabeln oder das Aufbewahren von Wasserquellen oder Wasserdekoren in der Nähe von Elektrogeräten. Wasser und Strom sind ganz einfach immer eine gefährliche Kombination.

 

Überhitzung

Viele Unfälle liegen daran, dass ein überhitzendes Gerät übersehen wurde oder brennbares neben einem Gerät lag, dass beim Nutzen heiß wird. Nicht nur Wärmegeräte wie Heizstrahler oder Bügeleisen geben Hitze ab – auch Fernseher, Computer, Monitore, Leuchten usw. werden warm. Zudecken sollte man solche Geräte nie, und auch im Stand-by-Betrieb daran denken hin und wieder sicher zu stellen, dass nichts am Schmoren ist.

Schwere elektrische Geräte sollten außerdem auf keinen Fall zusammen in eine Steckdose gesteckt werden um eine Überlastung des Auslasses zu vermeiden.

 

Überprüfung

Es lohnt sich regelmäßig alle elektrischen Geräte auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Warnzeichen sind u.a. Beschädigungen an der Isolierung oder dem Gehäuse, Wackelkontakte, oder defekte Schalter. Steckdosen sollten immer sauber gehalten werden.

Falls eine Störung vorliegt, muss das Gerät sofort vom Strom getrennt werden auch wenn es noch funktioniert. Die Stromversorgung des ganzen Hauses sollte bei elektrischen Reparaturen und Glühbirnenwechsel ausgeschaltet sein.

 

Schutzschalter

Mit dem eigenen Sicherungskasten, der die Leitungen vor Überlastung schützt (und zum Abstellen des Strom benutzt wird), sollte jeder vertraut sein aber in älteren Gebäuden sollte außerdem ein FI-Schutzschalter nachgerüstet werden. Dieser wird mit dem Sicherungskasten verkabelt und reagiert schneller als die normale Haushaltssicherung um tödliche Stromschläge zu vermeiden. Außerdem sollte der Sicherungskasten gelegentlich überprüft werden – zum Beispiel hilft die Nutzung von Aderendhülsen an den Schnittstellen von Kabeln zu elektrischen Komponenten. Diese finden sich im Sicherungskasten genauso wie bei Geräten, die Mehrdrahtelemente brauchen.

 

 


Bilder: www.istockphoto.com

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