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Lifestyle

Schlank in den Frühling: Die besten Tipps, um die Fettverbrennung anzuregen

Über die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr legen viele Menschen einige Gramm zu. Gemeinsam mit der Familie wird in großer Runde aufgetischt, geschlemmt und genascht. Spätestens nach dem Jahreswechsel ist die Verwandtschaft weg – und das schlechte Gewissen groß. Die Folge: Die eine oder andere Crash-Diät, die zunächst auch erfolgreich zu sein scheint. Der Körper reduziert seinen Energieverbrauch um 20 Prozent – um seine Depots umso schneller aufzufüllen, sobald die Diät beendet ist. Der Weg aus dem Kreislauf mit wiederkehrendem Yo-Yo-Effekt liegt in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ohne unnötiges Fett.


Das durch die Zitrusfrüchte produzierte Noradrenalin unterstützt den Körper dabei, Fette abzubauen.

Wie die Fettverbrennung im Körper funktioniert

Um gegen das eigene Körperfett vorzugehen, ist es wichtig zu wissen, welche Prozesse während der Fettverbrennung im Körper ablaufen. Grundsätzlich verfügt jeder normal ernährte Mensch über einen bestimmten Energievorrat. Der Körper speichert die Energie in Form von Fetten – allerdings nicht grundsätzlich an optimalen Stellen. Männer neigen dazu, Fettreserven am Bauch anzusammeln. Bei Frauen bilden sich die unliebsamen Fettpolster am Bauch, am Po, an den Oberschenkeln oder an den Hüften. So individuell die eigenen Fettvorräte am Körper sind, so unterscheidet sich auch die Fettverbrennung von Mensch zu Mensch. Es ist wichtig, diese nicht mit dem Fettabbau gleichzusetzen. Fett abbauen kann der Körper, wenn er durch sportliche Aktivität oder einer Ernährungsumstellung Kaloriendefizite verzeichnet. Bei der Fettverbrennung hingegen greift der Körper auf die Nahrung zurück, die er bekommt. Er spaltet das Fett aus der Nahrung ab, um daraus Energie zu gewinnen.

Es ist auf vielen Wegen möglich, die unliebsamen Fettreserven wieder abzubauen. Grundsätzlich benennt die Sportmedizin wichtige Faktoren, welche sich auf die Kalorien auswirken. Die wichtigsten drei Prinzipien für eine erfolgreiche Fettverbrennung heißen Ernährung (Input), Sport (Output) sowie Disziplin. Die gesunde Ernährung nimmt den größten Stellenwert ein. Eine unausgewogene Ernährungsweise lässt sich auch mit regelmäßigen Trainingseinheiten schlecht kompensieren. Stimmt die Ernährung hingegen, regt der Körper die Fettverbrennung auch ohne Sport an, wobei auch weitere Anwendungen wie EMS und Thermogesteuerte Verfahren hier unterstützend wirken.

Fettverbrennung durch bestimmte Lebensmittel anregen

Bei den sogenannten „Fatburnern“ handelt es sich um bestimmte Lebensmittel, die den Stoffwechsel aufgrund ihrer spezifischen Inhaltsstoffe ankurbeln.

Enzyme von Früchten lassen die Pfunde purzeln: Dass Obst und Gemüse in hohem Maße zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die im Obst vorkommenden Enzyme den körpereigenen Fettabbau anregen. Die Enzyme sind nichts anderes als im Magen gespaltetes Eiweiß. Zahlreiche Studien – unter anderem aus Korea und Thailand – förderten in den letzten Jahren erstaunliche Ergebnisse zutage: Sie fanden heraus, dass Menschen bei gleicher fett- und kalorienreicher Nahrung abnahmen, wenn sie Äpfel aßen. Einen ähnlich positiven Effekt würde ein mit Cashew-Nüssen gemixter Apfelsaft hervorrufen. Himbeeren und Kirschen wird ein ähnliches Resultat bescheinigt. Himbeerketon verhindert, dass sich das aufgenommene Fett in der Leber ansammelt. Kirschen sind vor allem für Leistungssportler von Bedeutung. Sie unterstützen die hochkalorische Diät, indem sie den Muskelschmerz reduzieren. Gleichzeitig sorgen die in den Kirschen enthaltenen Flavanoide und Polysaccharide für eine schnellere Regeneration des Körpers.

Gewürze erhöhen die Körpertemperatur: Je höher die Körpertemperatur steigt, desto mehr Energie verbraucht der Körper, um diese zu regulieren. Damit lässt sich gleichzeitig die Fettverbrennung anheizen. Dies gelingt beispielsweise durch Gewürze wie Chili, Zimt oder Ingwer. Das Chili enthält Capsaicin, der den Appetit hemmt und gleichzeitig den Magen-Darm-Trakt positiv beeinflusst. Auch der Zimt ist in der gesunden Küche vielseitig einsetzbar. Zimt senkt den Insulinspiegel, weshalb der Körper auf die Fettreserven zurückgreift. Bereits ein halber Teelöffel Zimt täglich reicht aus, um langfristig gesehen eine positive Veränderung herbeizuführen.

Fettverbrennung mit den richtigen Getränken beschleunigen

Der beste Energiegarant für einen funktionierenden Stoffwechsel ist Wasser. Immerhin macht Wasser den größten Teil des Körpergewichts aus. Für einen angeregten Fettstoffwechsel gilt es, warmes Wasser oder Zitronenwasser zu trinken. Die Zitronen sind doppelt wirksam: Einerseits tragen sie mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt zu einem gesunden, abwehrfähigen Immunsystem bei. Andererseits regen sie mit Wasser vermischt die Verdauung an. Morgens direkt nach dem Aufstehen nimmt der Körper das Wasser am besten auf. Dabei ist wichtig, das Wasser weder zu kalt noch zu heiß aufzugießen.

Eine bedeutende Rolle beim Energieverbrauch spielen die Gerbstoffe in den allseits beliebten Tees. Zwar fehlen (bisher) die wissenschaftlichen Belege, doch wird allgemein angenommen, dass sich diese Stoffe positiv auf die Fettverbrennung auswirken. Bestimmte Tees wirken wie ein inneres Thermometer, indem sie den Körper auf natürliche Weise entgiften. Folgende Tee-Sorten tragen zu einem gesunden Stoffwechsel bei:

  • Grüner Tee regt den Körper an, gespeichertes Fett abzubauen und verhindert gleichzeitig eine Neubildung der Fettzellen.
  • Die Bestandteile des Ingwertees, Gingerole und Shogaole, regen die Gallensaftproduktion an. Hierdurch finden Stoffwechselaktivitäten statt, die Heißhungerattacken entgegenwirken und gleichzeitig gespeichertes Fett verbrennen.
  • Der belebende Mate Tee senkt den Cholesterinspiegel für ein starkes Immunsystem.
  • Die ätherischen Öle im Pfefferminztee stimulieren die Gallenblase, wodurch sich die Verdauungsgeschwindigkeit verbessert. Gleichzeitig transportiert die Pfefferminze im Körper gelagerte Giftstoffe und abgelagerte Fette ab.

Die richtige Sportart wählen, um Fett zu verbrennen

Einige Sportarten – vor allem Ausdauersportarten – sagen den unbeliebten Fetten den Kampf an. Die Nummer eins ist hierbei das Joggen. Ein Läufer verbrennt innerhalb von einer Stunde rund 547 Kalorien. An zweiter Stelle steht das etwas langsamere Nordic Walking, das bei gesundheitlichen Problemen eine gute Alternative darstellt. 446 Kalorien pro Stunde verbrennen die Nordic Walker im Durchschnitt. Direkt dahinter folgt die gelenkschonende, altersunabhängig beliebte Sportart Schwimmen mit einem stündlichen Kalorienverbrauch von 436. Das professionelle Biken ist mit 412 verbrannten Kalorien pro Stunde ebenfalls effektiv einzustufen.

Menschen, die täglich mehr als acht Stunden schlafen, haben einen konstanteren Insulinspiegel. Sie können Fette leichter verbrennen.

 

Beim Laufen gilt es, vor allem darauf zu achten, nicht ständig im selben Tempo zu gehen. Ebenso wie beim Kraftsport bewährt sich das Intervalltraining als Methode im Ausdauersport. Die sich abwechselnden Intervalle fordern den Körper in unterschiedlichen Belastungsintensitäten. Kurze, dynamische Trainings mit längeren Pausen erzielen wissenschaftlichen Studien zufolge dieselben Ergebnisse wie lange Trainingseinheiten mit gleichbleibendem Tempo. Der Körper profitiert beim Intervalltraining zunehmend vom sogenannten Nachbrenneffekt: Die Fettverbrennung ist in den nächsten zwei Tagen größer, wobei sie nach dem Training den Höhepunkt erreicht und fortan stetig abnimmt. Durch diesen Nachbrenneffekt baut der Organismus zusätzlich bis zu 200 Kalorien ab. Ein weiterer Vorteil: Das regelmäßige Intervalltraining verhindert, dass sich zukünftig unnötige Fettreserven bilden.

 

 

 


Bildquellen: Pixabay.com (marijana1, wokandapix)

 

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