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Lifestyle

In Deutschland ist Wohnen Lifestyle!

Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, in dem die Themen Wohnen und Einrichten so in den Fokus rücken wie in Deutschland. In der Bundesrepublik ist eine Wohnung nicht einfach nur ein Raum mit vier Wänden und einem Dach, sondern Lifestyle-Objekt und Ort für kreative Selbstverwirklichung.


33,73 Milliarden Euro Gesamtumsatz im vergangenen Jahr

Diesen Lifestyle lassen sich die Deutschen einiges kosten, was sich selbstverständlich auch positiv auf die Umsatzzahlen hiesiger und internationaler Möbelhersteller auswirkt. So lag der Gesamtumsatz im Bereich Möbel im Jahr 2016 bei rund 33,73 Milliarden Euro. Davon investierten gewerbliche Kunden gerade einmal knapp 8,6 Prozent – 30,83 Milliarden Euro gaben also private Verbraucher aus. Für den deutschen Möbelhandel bedeutet dies ein Umsatzplus von satten 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

 

Wer sind die Wohnmuffel im Ranking?

340 Tage im Jahr sind Menschen durchschnittlich in ihrem eigenen Zuhause anzutreffen. Kein Wunder also, dass es dort besonders schön, gemütlich und vor allem wohnlich sein soll. Das sehen nicht alle so – geben die Deutschen pro Kopf und Jahr circa 390 Euro aus, sind es in Österreich mit 360 Euro und Schweden mit 340 Euro pro Kopf und Jahr schon weniger. Die hinteren Plätze belegen die USA (210 Euro), Russland (70 Euro), China (20 Euro) und Indien mit gerade einmal 5 Euro.

 

 

Wohnen muss nicht teuer sein

Dass Wohnen nicht teuer sein muss, zeigen beispielsweise die Zahlen der Möbelbranche von 2013. So erwirtschafteten IKEA, XXX-Lutz, Höffner, Porta und Möbel-Günstig.de in dem Jahr allein über 44 Prozent der Branchenumsätze. Accessoires und Dekoration sind hier übrigens nicht einmal mit eingerechnet. In diesem Bereich gaben die deutschen Verbraucher noch einmal zusätzlich bis zu 150 Euro pro Person jährlich aus.

 

Nicht nur Gewinner

Trotz gestiegener Umsätze gibt es innerhalb der Möbelbranche jedoch nicht nur Gewinner. Möbelhändler in den Bereichen Wohnmöbel und Matratzen verzeichneten die stärksten Umsatzrückgänge. Nur der Bereich Küchenmöbel, mit einem Anteil am Umsatz von knapp 30 Prozent, konnte keine Verschlechterung verspüren.

 

 


Bildquelle: moebel-guenstig.de

 

Artikel von www.top-magazin.de/