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Reich sein – wie zeigt sich das eigentlich?

Es ist sicherlich eine spannende Frage, die dem Trend zum Voyeurismus entspringt: Woran erkennt man Reiche? Eins vorweg: Ein-eindeutige Zeichen gibt es nicht, denn Finanzprodukte wie der Online-Kredit von Vexcash ermöglichen heute jedem, binnen einer Stunde 5000 Euro mehr auf dem Konto zu haben. Ob das reich ist, mag Ansichtssache sein. Doch 5000 Euro können sicherlich so wirksam investiert werden, dass es zumindest auf den ersten Blick so aussehen könnte, als ob das Gegenüber reich ist. Woran sich vielleicht noch ablesen lässt, ob ein Mensch reich ist, verraten diese Ideen.


 

Einen Lamborghini zu fahren, diesen Traum träumen viele. Diejenigen, die ihn sich leisten könnten, möchten allerdings meist gar nicht auffallen.

Markenklamotten, Schmuck und ein teures Auto.
Ist das ein Zeichen von Reichtum?

Mag sein. Zumindest aber ist es ein Zeichen dafür, dass jemand darauf Wert legt, als vermögend wahrgenommen zu werden. Ob die Person wirklich das nötige Kleingeld hat, um Markenklamotten zu shoppen, oder ob es nur gutgemachte Fälschungen sind, das wird der Laie auf den ersten Blick kaum erkennen. Wer jedoch auf die Nachmache setzt und damit auffliegt, der hat den Stempel des Blenders weg und wird diesen auch nicht mehr so einfach wieder los.

Glaubt man dem Magazin Business Insider, so sind das die drei teuersten Autos, die vielleicht nur zur Show und als Angabe in den Besitz gewechselt sind, um das immer noch teure Leihauto nach einem Großevent einfach zurückzugeben:

  • Koenigsegg CCXR Trevita. Kostenpunkt: 4,21 Millionen Euro
  • Lamborghini Veneno Roadster. Kostenpunkt: 3,95 Millionen Euro
  • Lykan HyperSport. Kostenpunkt: 2,98 Millionen Euro

Zugegeben, diese Autos auszufahren oder zu einem entsprechenden Event zu präsentieren, dürfte vergleichsweise schwer sein. Ein Outfit von Louis Vuitton, Gucci oder Chanel zu tragen, ist in diesem Zusammenhang deutlich einfacher – auch wenn es die Herrenwelt tendenziell leichter hat, einen gut gefakten Designeranzug zu bekommen. Bei der Damenwelt ist das im Bereich Abendmode deutlich schwieriger umzusetzen.

Meist sind die wahren Reichen unauffälliger als gedacht

Jetzt wird es fast unmöglich zu erkennen, welcher Reiche introvertiert ist und welcher Otto-Normalverbraucher ein ähnliches Verhalten an den Tag legt. Abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, die allerdings ohnehin im Rampenlicht stehen, gelten für Reiche häufig diese Indikatoren:

  • Sie sind introvertiert, ruhig und unauffällig. Gespräche sind frei von Angeberei oder Worten über Geld, Besitz und Reichtümer. Reichtümer zu vergleichen, liegt ihnen fern. Viel eher sprechen sie über die Dinge, die sie persönlich voranbringen.
  • Sie tragen ihre Vermögenswerte nicht mit auffälliger Kleidung zur Schau, wohl aber mit Kleidung, die qualitativ hochwertig und damit auch teurer ist.

Macht Geld glücklich oder warum streben so viele nach Geld und Konsumgütern?

Koffer

Macht ein Koffer voller Geld wirklich glücklich? Vielleicht – aber nur, wenn das Geld so investiert wird, dass ein Zeitgewinn herausspringt.

Es ist ein spannendes Ergebnis, das in der Süddeutschen verkündet wird: „Die beiden Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman und Angus Deaton haben ein jährliches Einkommen von 75 000 Dollar, also umgerechnet etwa 64 000 Euro, als diese Grenze ausgemacht. Bis zu dieser Schwelle macht Geld ihnen zufolge glücklich. Alles, was darüber hinausgeht, hat keinen signifikanten Einfluss mehr auf die Zufriedenheit eines Menschen, da er sich an eine komfortable finanzielle Lage bereits gewöhnt hat und seinen Lebensstil mit jeder Gehaltserhöhung nur noch minimal anpasst.“

Doch das war nur der erste Schritt der Untersuchung, die gezeigt hat, dass Geld nicht glücklich macht, um materielle Dinge zu erwerben. Im zweiten Schritt sollte nun geklärt werden, ob Geld glücklich macht, wenn dafür das rare Gut der Zeit „erworben“ werden kann. „Das Ergebnis (wurde mit diesen Worten festgehalten): Menschen, die andere für ungeliebte Haushaltstätigkeiten wie Putzen, Waschen oder Kochen bezahlen, sind in der Regel zufriedener mit ihrem Leben, und das unabhängig von ihrem Haushaltseinkommen oder der Zeit, die sie mit Arbeiten verbringen.“ In einer anderen Studie zum Thema wird im Übrigen davon ausgegangen, dass Geld dann glücklich macht, wenn es in ganz besondere Erlebnisse investiert wird.

Zwischen Reichtum und Armutsgrenze

Schild-InsolvenzIm Privaten ist es ein nur schmaler Grat zwischen Reichtum und dem Leben an der Armutsgrenze. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass es zwei Wege gibt mit Reichtum, aber auch mit Armut umzugehen. Beide Zustände können ganz schnell wieder vergehen, wie zahlreiche Prominente, aber auch Unternehmer bereits bewiesen haben. Der beste Weg ist, sich damit auseinanderzusetzen, was auch wirklich verfügbar ist. Das kann ausgegeben werden – oder ggf. wie eingangs erwähnt mit Hilfe eines Sofortkredits dann aufgestockt werden, wenn keine Reserve gebildet wurden und eine große Ausgabe ansteht.

Einen Ratschlag gibt es dazu von Frank Thelen, der mit Pauken und Trompeten dem Schuldenberg entgegenmarschiert ist und heute daraus gelernt hat: „Meine Firma war pleite, Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren und ich musste plötzlich mit knapp einer Million Euro privater Schulden klarkommen. (…) Folgendes habe ich daraus gelernt: „Never go below zero“.“


Abbildung 1: pixabay.com © Barni1 (Creative Commons CC0)

Abbildung 2: pixabay.com © Maklay62 (Creative Commons CC0)

Abbildung 3: pixabay.com © geralt (Creative Commons CC0)

Artikel von www.top-magazin.de/