Magazin Cover
Business

Tipps für einen erfolgreichen Start in die Selbständigkeit


Der Weg in die Selbstständigkeit ist ein Sprung ins kalte Wasser, ein Abenteuer. Es bedeutet Hürden meistern, Versagensängste bekämpfen und Stolpersteine überwinden. Selbständigkeit bedeutet aber auch Selbstverwirklichung. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps zusammengetragen:

1. Das Business-Konzept

Es klingt nach BWL, Zahlen und viel Statistik, aber es hilft ungemein sich aufzuschreiben wohin man will. Jedes Business braucht einen roten Faden und eine Struktur. Wieviel muss man investieren? Wieviel möchte man verdienen? Was ist das Ziel? Hier heißt es ehrlich zu sich selbst zu sein und nichts verschönern. Sobald der Businessplan steht, hilft es, diesen immer bei sich zu haben und regelmäßig zu prüfen, wo man bereits steht. Online findet man zahlreiche Muster und Vorlagen für den eigenen Businessplan.

2. Keine Angst vor Fehlern

Selbständigkeit bedeutet Freiheit, aber auch verdammt viel Verantwortung. Bei allem was wir tun, machen wir auch Fehler: Wir nehmen zu viele Aufträge an, nehmen zu wenig ein, geben zu viel aus, die Nerven machen nicht mit etc. Niemand ist perfekt! Jetzt heißt es: Durchhalten und nicht zu früh aufgeben. Vielleicht hat man es sich leichter vorgestellt und die Fehlschläge frustrieren. Doch Fehler machen uns auch besser, stärker und erfolgreicher. Wer noch ganz am Anfang steht, braucht Ausdauer und viel Geduld. Mensch und Projektbenötigen Zeit, um sich zu entwickeln.

3. Das richtige Marketing

Es gibt einige wichtige Fragen, bevor man mit den Marketingmaßnahmen beginnt: Wer sind meine Kunden? Wie sieht meine Zielgruppe aus? Wofür interessieren sie sich und wieviel sind Sie bereit zu zahlen? Wie hoch ist das eigene Budget? Welche Formen des Marketings sind sinnvoll? Webseite, Anzeigen in der Zeitung oder online auf Facebook & Co, Flyer, Broschüren, oder Werbegeschenke, wie Tassen, Stifte, Schlüsselanhänger etc. Es gibt überragende Marketing Produkte, die helfen auf sich Aufmerksam zu machen und viele neue Kunden zu akquirieren.

4. Keine Vergleiche

Sich zu vergleichen: Es macht unglücklich und ist kontraproduktiv. Sich klar zu machen, worin die eigenen Stärken des Business oder der Unternehmung liegen, ist für eine Selbstständigkeit unverzichtbar. Anstatt sich auf seine Schwächen zu fokussieren, sollte man sich fragen, was man gut kann, was einem leichtfällt und woran man Spaß hat. Das Bewusstsein eigener Stärken ist der Kernpunkt für den Erfolg, denn ohne diese Überzeugung ist man unmotiviert und hat Schwierigkeiten, an sich zu glauben.

5. Die eigene Lernkurve

Zuerst macht man sich bewusst, welches Wissen und welches Knowhow man bereits besitzt und als zweiten Schritt führt man sich ganz ehrlich die eigenen Wissenslücken vor Augen. Kurz: Wer bin ich und was kann ich alles und was nicht? Die gute Nachricht: Man kann vieles lernen. Online auf Udemy, aus Büchern, oder Fortbildungen und Seminaren. Als Freiberufler und Freelancer wird man unweigerlich zum Multitasker: Rechnungswesen, Programmiersprache, Marketing, Fotografie, etc. können unverzichtbare Fähigkeiten für den beruflichen Alltag darstellen.

6. Erholungszeit einplanen

Nach langen Arbeitstagen brauchen wir unsere Erholungsphasen. Niemand kann erfolgreich sein, wenn er sieben Tage durcharbeitet. Hier heißt es konsequent sein und regelmäßig Pausen einlegen: Ohne Termine, ohne Erwartungen und ohne Stress. Denn gute Arbeit und neue Ideen brauchen Energie und Gesundheit.

Wir wünschen viel Erfolg!


Bildquelle:

www.pixabay.com © math_muell (CC0 1.0)

Artikel von www.top-magazin.de/